Science City Jena

Leidenschaftlicher Kampf bis zur Schlusssirene

TheBloob am 04.03.2019 um 17:32

Science City unterliegt Oldenburg knapp mit 80:83

Keine 48 Stunden nach dem schweren Duell in der Bayreuther Oberfrankenhalle hatte Science City Jena am Sonntagnachmittag mit den EWE Baskets Oldenburg den nächsten dicken Brocken vor der Brust. In einer harten, allerdings nie unfairen Begegnung unterlagen die Saalestädter den Niedersachsen personell gehandicapt hauchdünn mit 80:83, mussten im Verlauf der 40 unterhaltsamen und spannenden Minuten auf Reggie Williams und Mauricio Marin verzichten, die mit Muskelfaserrissen aussetzen. Während die Ostthüringer im Startviertel schnell zweistellig in Rückstand gerieten, den Oldenburger Vorsprung bis zur Viertelpause mit viel Kampf und hoher Intensität auf 20:25 eindampfen konnten, setzten sich die Gäste vor der Hunte bis zur Halbzeitpause wieder auf 34:46 ab. Dennoch ließ sich das Harmsen-Team vom Rückstand beeindrucken, präsentierte sich auch im dritten Viertel in der mit 2460 Zuschauern gefüllten Sparkassen-Arena gewillt, dem Tabellenzweiten die Stirn zu bieten.

Nachdem die EWE Baskets mit 66:55 in Front liegend das Schlussviertel eröffneten, schmolz der Vorsprung des Teams aus Niedersachsen nicht zuletzt aufgrund einer konstant starken Jenaer Defensivleistung nun im Minutentakt. Science City drehte in Richtung Crunchtime blickend kontinuierlich an der Ergebnisuhr, um nach einem Korbleger von Immanuel McElroy 26 Sekunden vor Schluss auf 80:83 zu verkürzen. Nachdem es in der Arena keinen Zuschauer mehr auf den Sitzen hielt, der Großteil der Fans auf eine Verlängerung hoffte, verfehlte der finale Jenaer Dreier von Julius Jenkins kurz vor Ultimo sein Ziel. So konnten die Gäste ihren nicht unverdienten Auswärtssieg feiern und beide Pluspunkte von der Saale entführen. Ungeachtet der Niederlage gab es aus Jenaer Sicht nicht nur einen gewichtigen Grund Immanuel McElroy auf die Schulter zu klopfen, nachdem er mit seinem 500. Einsatz in der BBL ein monumentales Jubiläum feierte. Auch die Verteidgung der Ostthüringer hatte gegen einen der Titelanwärter in der easyCredit BBL stark dagegengehalten und lässt Science City zuversichtlich auf das Duell am kommenden Wochenende in Bremerhaven blicken.

Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg): „Wir haben heute gegen drei Sachen gekämpft. Die erste Sache ist der Termin um 15.00 Uhr. Ich nenne ihn Kaffeetermin. Das passt nicht. Dann hatten wir nach der Länderspielpause heute unser erstes Spiel zu absolvieren und wenn man vergleicht, wie wir gegen München gespielt haben, war da ein großer Unterschied. Der dritte Faktor war ein sehr starkes Heimteam, dass bis zum Schluss die Chance hatte, dieses Spiel zu gewinnen. Insofern bin ich glücklich, dass wir diesen Sieg nach Hause geschaukelt haben und zwei Punkte mitnehmen.“

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): „Zunächst natürlich Glückwunsch an Mladen und seine Mannschaft zum Sieg. Oldenburg hat in den wichtigen Phasen abgezockter gespielt und war in den entscheidenden Phase frischer. Man muss ganz klar sagen, dass dieser Termin heute für uns eine Katastrophe war. Insbesondere mit Blick auf das von der Liga für Freitag angesetzte Spiel in Bayreuth, ohne das heutige zu verschieben, ist Wettbewerbsverzerrung. Sowohl gegen unsere Konkurrenten als auch gegen die Konkurrenten der Oldenburger. Wir haben am Freitag mit Marin und Williams zwei Spieler verloren, die uns mit Sicherheit heute geholfen hätten. Zudem hatten wir nur eine Stunde, um uns auf Oldenburg vorzubereiten. Wenn du dann noch 15 Uhr spielst, kannst du nicht mal mehr Morgens trainieren. Das hat man insbesondere am Anfang des Spiels gesehen, als Oldenburg 20 Punkte in den ersten vier Minuten erzielt hat, in einer Phase, in der wir körperlich nicht dagegenhalten konnten. Ich bin sehr sehr stolz auf die Jungs, wie sie insbesondere in der zweiten Halbzeit verteidigt haben. Das war seit langer Zeit die beste Defensivleistung der Mannschaft. Oldenburg ist eine der Topmannschaften der Liga, mit einem großartigen Kader, mit einem großartigen Trainer und ich glaube, dieses Spiel verdient es, dass wir frisch und in einer guten Besetzung antreten dürfen. Das wurde uns verwehrt. Deswegen kann ich unseren Jungs nur Respekt zollen und meine Glückwünsche an Mladen wiederholen.“

SCJ: Jenkins 26 Punkte, Mazeika 12, Roberts 10, Mackeldanz 9, Allen 7, McElroy 4, Joyce 4, Reyes-Napoles 3, Theis 3, Wolf 2, Heber - Jostmann (DNP)

Top3 EWE: Cummings 22, Paulding 20, Mahalbasic 13

Spielfilm: 1. Viertel 20:25 - 2. Viertel 34:46 - 3. Viertel 55:66 - 4. Viertel 80:83


Pressemitteilung: Science City Jena 



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