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Dreier-Regen führt Hamburg Towers zu Sieg über Karlsruhe

TheBloob am 10.02.2019 um 13:01

Hamburg, 9. Februar 2019. Ein Dreipunkte-Feuerwerk hat den Hamburg Towers einen wichtigen Erfolg gegen einen Konkurrenten, der mit ziemlicher Sicherheit in die Playoffs einziehen wird, beschert. Durch zwölf erfolgreiche Distanzwürfe bezwang die Mannschaft von Headcoach Mike Taylor die zuvor in elf Partien nur einmal besiegten PS Karlsruhe LIONS mit 80:72 (70:55, 48:38, 24:20). 3400 Zuschauer in der zum achten Mal ausverkauften edel-optics.de Arena feierten den Triumph, der die Norddeutschen auf zwei Siege an den am Samstag unterlegenen Spitzenreiter NINERS Chemnitz heranbringt.

 

Für den verletzten René Kindzeka (Innenbandanriss im linken Knie) rückte Malik Müller in die Starting Five. Ihm zur Seite standen Scootie Guyton, Drew Barham, Beau Beech und Jannik Freese. Vom Tip-Off an überwältigte dieses Quintett die arg verletzungsgebeutelten Baden. 3:12 Minuten dauerte es, ehe Karlsruhe erstmals punktete – im Anschluss an bereits acht Towers-Zähler. Besonders Beech genoss es sichtlich, seine physischen Vorteile gegen die kleineren Löwen auszunutzen und sammelte in den ersten zehn Minuten neun Punkte. Guyton glänzte als Spielmacher, und Gäste-Coach Ivan Rudez musste die erste Auszeit nehmen (16:5/6. Minute). Diese Maßnahme saß. Fortan brandete hochfrequentiv Jubel aus der Ecke der kleinen mitgereisten badischen Fan-Schar auf. Bis auf 20:21 kam das Rudez-Rudel heran, ehe Max Montana bei seinem Heim-Debüt seinen ersten Dreier als Hamburger versenkte und damit den 24:20-Viertelstand besorgte.

 

Das Taylor-Team musste kämpfen, um den Vorsprung zu halten. Montana steckte schnell in Foulschwierigkeiten, während sich Karlsruhe als Rivale offenbarte, dem niemand in den Playoffs begegnen möchte, mit Davonte Lacy als Speersitze des Angriffs. Müllers energischer Einsatz am offensiven Brett hielt den Gastgeber über Wasser (29:28/13.). Allerdings hatten die Wilhelmsburger noch mindestens einen Pfeil im Köcher. Einer, der bis dahin ungewöhnlich unauffällig übers Spielfeld vegetierte, machte nun auf sich aufmerksam: Topscorer Barham. Zwischenzeitlich sogar als Offense-initiierender Point Forward gegen die Zonen-Verteidigung agierend, netzte der US-Amerikaner alles ein, was er in Richtung Korb feuerte. Überragende 13 Zähler sammelte er im zweiten Abschnitt und sorgte für deutliche Entlastung auf der Anzeigetafel. Zur Pause führten die ins Rollen kommenden Hausherren mit 48:38.

 

Der offensive Fluss und die spektakulären Aktionen waren nach dem Seitenwechsel etwas rarer gesät. Beide Seiten erhöhen merklich den defensiven Druck. Seiner individuellen Klasse sei Dank, gelangen Guyton dennoch erfolgreiche Abschlüsse, wodurch der Vorsprung bis auf 55:42 anwuchs (25.). Es waren nicht unbedingte gute Würfe, die die Karlsruher zuließen. Doch die Qualität von Hamburgs Startern aus der Distanz war unübertrefflich. Sieben Dreier verwandelten die Towers allein im dritten Viertel. Auf zwei Punkte des Tabellensechsten folgte zumeist einer mehr des Zweiten. Resultat: ein 70:55 nach 30 Minuten.

 

Selbstredend fügten sich die Löwen nicht freiwillig ihrem Schicksal. Durch zwölf Offensivrebounds bestand zumindest theoretisch die Möglichkeit eines Comebacks (74:64/36.). Praktisch überstanden die Towers kurze unkonzentrierte Phasen jedoch, ohne Schaden zu erleiden. Zunächst. Nach einem Alley-Oop-Dunk von Justin Raffington schien alles klar zu sein (76:64/37.), im nächsten Angriff hämmerte der Center die gleiche Abschlussaktion jedoch auf den Ring. Lacy und Co. kamen Punkt um Punkt heran, während die Dreier der Schwarz-Weißen nicht mehr fielen (78:72/40.). Der zuvor herausgespielte Vorsprung langte aber, um den Sieg über die Zeit zu retten.

 

„Heute war meine Mannschaft bereit. Wir wollten ein neues Gesicht zeigen, das ist uns gelungen. Die Jungs haben gekämpft, bestes Beispiel war Malik Müller, der ständig über den Boden gerutscht ist, um Bälle einzusammeln. Natürlich war die Partie bis zum Schluss spannend, mein Freund Ivan ist ein großartiger Coach, vor seinem Team habe ich viel Respekt“, sagte Taylor.

 

Hamburg Towers: Guyton (11 Punkte/5 Assists), Zazai, Rich, Beech (16), Walker (6), Montana (6), Müller (7), Freese (7), Raffington (5), Barham (19).

 

Die Schlagzahl im Spielplan wird hochgehalten. Schon am Donnerstag, 14. Februar, sind die Towers in einer vorgelegten Begegnung bei den Baunach Young Pikes gefordert. Tip-Off ist um 19.30 Uhr. Nur zwei Tage später besucht Phoenix Hagen die edel-optics.de Arena.


Pressemitteilung: Hamburg Towers 



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