Science City Jena

Löwenbändiger gesucht

TheBloob am 08.02.2019 um 20:44

Richtungsweisendes Jenaer Heimspiel gegen Braunschweig

Mit einem richtungsweisenden Duell gegen die Braunschweiger Basketball Löwen steht am morgigen Samstagabend ab 20.30 Uhr das einzige Februar-Heimspiel auf dem Programm von Science City Jena. Die Bundesliga-Riesen der Universitätsstadt empfangen mit der Mannschaft des frisch als BBL-ALLSTAR-Trainers (Team National) nominierten Frank Menz eine der Überraschungsmannschaften im bisherigen Saisonverlauf. Während die Okerstädter nach einem eher mäßigen Saisonstart seit Anfang November 2018 auf einer kräftigen Euphorie-Welle reiten, u.a. mit Brose Bamberg (92:66) und ALBA Berlin (83:79) gleich zwei Ex-Serienmeister mit langen Gesichtern vom Parkett schickten, kämpft Science City Jena um den Richtungswechsel einer bislang an Erfolgen eher sparsamen Saison.

Dabei helfen sollen und werden die beiden Neuzugänge Reggie Williams und Ronald Roberts. Während Jenas neue Nummer 55 als erfahrener Ex-NBA-Veteran gegen Bamberg sein variables Spiel bereits andeuten konnte, am zurückliegenden Wochenende aufgrund muskulärer Probleme pausieren musste, dafür am Samstag wieder mitwirken kann, präsentierte sich Ronald Roberts in den beiden ersten Spielen mit Jenaer Stadtwerke-Trikot von seiner spektakulären Seite. Ob Alley Oop, Block beim Layup des Gegenspielers oder noch wichtiger, beim Rebound unter beiden Brettern - der zuletzt für den israelischen Spitzenclub Hapoel Jerusalem auflaufende „Flummi“ konnte seine variable Bandbreite mehrfach unter Beweis stellen. Nachdem in der zurückliegenden Trainingswoche über die Hälfte des Jenaer Kaders aufgrund einer Erkältungswelle nur stark dosiert an den Einheiten teilnehmen konnte, sollten am Samstagabend wieder alle Akteure einsatzfähig sein.

„Auf der einen Seite sind wir durch die Ausfälle unter der Woche ein wenig gehandicapt, andererseits hatten wir schließlich eine ganze Woche, um uns intensiv auf das Braunschweiger Team vorzubereiten“, sagte Jenas Trainer Björn Harmsen vor dem richtungsweisenden Duell. „Beim Blick auf die Statistiken verfügen die Basketball Löwen mit Scott Eatherton und DeAndre Lansdowne über zwei enorm starken Scorer. Des weiteren gehört Eatherton zu den besten Offensiv-Reboundern der gesamten Liga. Wir werden uns also etwas überlegen, um die beiden unter Kontrolle zu bekommen. Das wird mit Sicherheit nicht einfach. Allerdings dürfte dies der Hauptfaktor sein, auf den wir uns konzentrieren“, so Harmsen beim Blick auf den Gegner. „Wir haben dafür jetzt mit Reggie und Ronald mehr Größe und Physis im Kader, was man bereits in den beiden letzten Spielen gegen Bamberg und München sehen konnte. Die beiden Jungs werden uns ebenso helfen, wie auch die erfreulich schnelle Rückkehr von Oliver Mackeldanz“, so Harmsen hinsichtlich seines Kaders.

Während Scott Eatherton mit 17.1 Punkte pro Partie sowie 9.4 Rebounds im Schnitt für die Niedersachsen das Prunkstück im Frontcourt bildet, wirbelt Combo-Guard DeAndre Lansdowne bevorzugt außerhalb der Birne. Mit durchschnittlich 18.7 Punkten, 3.7 Rebounds sowie 3.4 Assist liefert der zweite, statistisch herausragende US-Amerikaner mit der Trikotnummer 8 ebenso beeindruckende Zahlen wie sein Pendant mit der Rückennummer 43. So dürften beide Akteure zum Kreis potentieller Anwärter gehören, die ihren Coach am 23. März 2019 zum ALLSTAR Day 2019 der easyCredit BBL in die ARENA Trier begleiten.

Unterdessen steht für ein Jenaer Quartett das Wiedersehen mit ihrem Ex-Club bevor. Sowohl Derrick Allen (2014/2015) als auch Immanuel McElroy (2011 - 2015), Sid-Marlon Theis (2014 - 2017) und Dru Joyce (2014/2015) streiften bereits das Braunschweiger Trikot über. Ein spezielles Erlebnis könnte Jenas Kapitän Derrick Allen mit dem Einzug in den „Club der 6000er“ feiern. Lediglich elf Punkte fehlen dem Routinier, um das bisherige Duo Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg) und Julius Jenkins (Science City Jena) auf ein Trio anwachsen zu lassen.

Für die Mannschaft von Science City Jena wird es ungeachtet dieses Meilesteins in erster Linie darum gehen, die sportliche Durststrecke zu beenden. Nach elf Niederlagen in Folge im Tabellenkeller der BBL angekommen, wäre ein erhoffter Sieg - egal in welcher Höhe - nicht nur wichtig für das eigene Punktekonto sondern ebenso für Kopf und Seele des Jenaer Basketballs. Dies schließt natürlich auch alle Fans der Thüringer mit ein, die sich wie die Mannschaft auch wohl nichts sehnlicher wünschen als zwei Pluspunkte.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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