Regionalliga

Weite Fahrt in den hohen Norden

TheBloob am 08.02.2019 um 20:11

RSV Eintracht zu Gast beim Tabellenvierten Rendsburg
(Von Marcus Boljahn)
Nach über 15 Jahren im überregionalen Spielbetrieb sind die Basketballer des RSV Eintracht weite
Auswärtsfahrten zwar gewohnt, dennoch kommen immer mal wieder neue und bisher noch
unbekannte Standorte hinzu. So auch am Sonnabend, wo die Brandenburger um 19:15 Uhr erstmals
bei den BBC Rendsburg Twisters gastieren werden. Rendsburg liegt als Verbindungsstadt zwischen
Schleswig und Holstein sozusagen genau in der Mitte des nördlichsten Bundeslandes. Sportlich
läuft es für die Twisters nach mäßigem Saisonstart inzwischen hervorragend. Der aktuelle
Viertplatzierte der 1.Regionalliga Nord hat sich im Schatten der Zweitligisten SC Rist Wedel und
Itzehoe Eagles als dritte Kraft aus Holstein etabliert. Diese Position haben sich die Norddeutschen
auch komplett selbst erarbeitet, da man keinerlei Kooperationen mit höherklassigen Vereinen
besitzt.
Reboundstarker und aggressiver Gegner
„Rendsburg ist eine sehr starke Mannschaft, vor allem vor eigenem Publikum.“, anerkennt auch
RSV-Coach Denis Toroman im Vorfeld. Zuletzt hatten die Twisters daheim den Tabellendritten aus
Göttingen sowie den Fünften aus Stade bezwungen. „Sie spielen extrem aggressiv. Zudem gehören
sie zu den besten Reboundteams der Liga und erarbeiten sich dadurch diverse zweite Wurfchancen.
Ganz besonders wird es aber darauf ankommen, dass wir ihre drei besten Offensivspieler Pierce
Cumpstone, Julian Pesava und Max Hillner dazu zwingen können, dass sie für jeden Wurf hart
arbeiten müssen. Wenn wir das schaffen können, dann sollten wir in einer guten Position sein dieses
schwierige Auswärtsspiel zu gewinnen.“, ergänzt der Trainer und erklärt zugleich die taktische
Marschroute. Und in der Tat ist das genannte Trio herausstechend, denn Cumpstone (17,4 Punkte
pro Spiel), Pesava (16,2 PpS) und Hillner (8,8 PpS) sorgen für den Hauptteil der Punkteausbeute,
wobei jeder im Schnitt über fünfmal jenseits der Dreipunktelinie abdrückt. Aber auch die eher in
Korbnähe agierenden Big Men wie Henning Rixen (11,6 PpS) oder Christopher Geist (9,1 PpS)
strahlen Korbgefahr aus.
Auf den RSV als beste Defensivmannschaft der Liga wartet also jede Menge Arbeit. Im Hinspiel
gewannen die Brandenburger zwar deutlich mit 72:54, jedoch fehlte dort mit Julian Pesava ein
wichtiger Rendsburger. Zum anderen hat man bei den beiden Niederlagen zum Jahresanfang gegen
Stade und Neustadt bereits gesehen, dass ein hoher Hinspielerfolg nichts mehr aussagt.


Pressemitteilung: RSV Eintracht 



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