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Duell zweier BBL-Gründungsmitglieder als Rarität

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    news
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Duell zweier BBL-Gründungsmitglieder als Rarität

    28.5.2025 um 16:35 von
    Author: news

    Herzlich willkommen zu den redaktionellen Themen des ersten Playoff-Halbfinales zwischen dem FC Bayern München und den MLP Academics Heidelberg, die am Sonntag startet (der Halbfinalgegner Ulms wird noch gesucht, dazu kommt am Freitag ein Medien-Newsletter). 

    • Dieses Duell ist nicht nur rekordverdächtig, weil die beiden Klubs zusammen bereits 15 Deutsche Meisterschaften gewonnen haben, sondern auch, weil Heidelberg erstmals seit 50 Jahren wieder in einem BBL-Halbfinale steht.
    • Außerdem sind München und Heidelberg Gründungsmitglieder unserer Liga und ein Playoff-Halbfinale mit zwei BBL-Klubs der ersten Stunde ist eine Rarität, die es seit Einführung der Playoffs mit drei Runden zur Saison 1985/86 erst einmal gab.
    • Eine weitere große Geschichte ist das Aufeinandertreffen von Paul Zipser mit seinem ehemaligen Verein. Als Talent aus Heidelberg nach München gewechselt, dann zu den Chicago Bulls, 2018 zurück nach München und dann in den Playoffs 2021 die Not-OP wegen einer Gehirnblutung. Und jetzt in Heidelberg auf einmal im Viertelfinale wieder Starter und Leistungsträger. Was für eine Geschichte!
    • Dazu das Trainerduell zwischen Gordon Herbert und Danny Jansson, der 1995 als jugendlicher Zuschauer in den finnischen Playoffs Herbert bei dessen ersten Auftritt als Trainer beobachtet hat (siehe Foto später im Vorbericht).

    Duell zweier BBL-Gründungsmitglieder als Rarität: Können Paul Zipser und Heidelberg auch gegen Meister München überraschen?

    FC Bayern München (1) -- MLP Academics Heidelberg (5)

    Titel: München: Deutscher Meister 1954, 1955, 2014, 2018, 2019, 2024 -- Deutscher Pokalsieger 1968, 2018, 2021, 2023, 2024 / Heidelberg: Deutscher Meister 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1962, 1966, 1973, 1977 -- Deutscher Pokalsieger 1977, 1978

    Die besondere Brisanz: Die Bayern sind als Titelverteidiger der Favorit, konnten den Pokal bereits nicht verteidigen und haben nicht -- wie sie sich selber vorgenommen hatten -- die Euroleague-Playoffs erreicht, also ist die Meisterschaft die letzte Chance, um die Saison mit einem Titel zu beenden. Sollte dies nicht gelingen, wäre die erste Saison von Weltmeister-Trainer Gordon Herbert eine große Enttäuschung. Druck und Brisanz liegen also beim Favoriten aus München, Heidelberg dagegen kann befreit aufspielen, denn der Einzug ins Halbfinale ist eine Saison nach der Rettung am letzten Spieltag bereits Euphorie pur.

    Rekordverdächtig: Dieses Duell ist nicht nur rekordverdächtig, weil die beiden Klubs zusammen bereits 15 Deutsche Meisterschaften gewonnen haben, sondern auch, weil die MLP Academics Heidelberg erstmals seit 50 Jahren wieder in einem BBL-Halbfinale stehen. Was für eine Wiedergeburt!

    Der neunfache Deutscher Meister war 1966 Gründungsmitglied der Bundesliga, wurde aber 1985 nach dem dritten Abstieg in fünf Saisons in den Jahren danach bis in die Regionalliga durchgereicht und steht nun nach dem Wiederaufstieg 2021 in der vierten BBL-Saison endlich wieder in den Playoffs und gleich auch im Halbfinale. Das letzte Mal, dass die Academics im Halbfinale standen, war 1975 als USC Heidelberg. Damals wurde Leverkusen in Hin- und Rückspiel knapp bezwungen (84:69 und 73:80, +8), das Finale gegen Gießen ging noch knapper verloren (69:84 und 67:56, -4). Die Heidelberger holten zwar 1977 noch den letzten ihrer neun Deutschen Meistertitel, zu der Zeit gab es in der Bundesliga allerdings am Ende keine K.o.-Runde (und somit auch kein Halbfinale), sondern eine Endrunde der sechs besten Hauptrundenteams mit Hin- und Rückspiel.

    Außerdem sind München und Heidelberg Gründungsmitglieder unserer Liga (die in der ersten Saison 1966/1967 in der Südgruppe Dritter bzw. Vierter wurden) und ein Playoff-Halbfinale mit zwei BBL-Klubs der ersten Stunde ist eine Rarität, die es seit Einführung der Playoffs mit drei Runden zur Saison 1985/86 erst einmal gab: 2014 gewann München mit 3-2 im Halbfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg, die 1966/67 beim Ligastart als Oldenburger TB auf dem sechsten Platz der Gruppe Nord landeten.

    Die Leistungsexplosion von Paul Zipser

    Alte Bekannte: Natürlich, auch Heidelbergs Erol Ersek stand mal bei den Bayern unter Vertrag, aber die große Geschichte in dieser Rubrik ist natürlich das Aufeinandertreffen von Paul Zipser mit seinem ehemaligen Verein FC Bayern München (auf dem Foto zusammen mit Münchens Elias Harris). Als Talent aus Heidelberg nach München gewechselt, von da den Sprung zu den Chicago Bulls geschafft, nach 104 NBA-Partien von 2016 bis 2018 zurück nach München und dann kam in den Playoffs 2021 die Not-OP wegen einer Gehirnblutung. Der heute 31-Jährige kämpfte sich zurück in den Profibasketball, fand in München aber kaum Minuten. 2023 zurück zu seinem Heimatverein in seine Geburtsstadt Heidelberg, auch da lange kaum gespielt -- und jetzt auf einmal im Viertelfinale wieder Starter und Leistungsträger (in 23:27 Minuten je 6,0 Punkte und Rebounds, 52,9 Prozent Wurfquote, 2,0 Assists und 1,5 Steals), im ersten Heimspiel zehn Punkte, im zweiten die BBL-Karrierebestleistung von elf Rebounds und eine Vertragsverlängerung. Was für eine Geschichte! Und: Was geht jetzt gegen den alten Verein? „Jetzt kommen die Bayern, da habe ich richtig Bock drauf. Uns gefällt die Rolle des Underdog, sagt Paule.

    Vlado Lucic und Ryan Mikesell gehen voran

    Die Anführer: Kapitän Vlado Lucic bleibt auch in der kommenden Saison bei den Bayern und damit wird sich genauso wie in diesen Playoffs die Frage nach dem Anführer auch dann nicht stellen. Und wie bekannt, geht ein Anführer mit gutem Beispiel voran und vermutlich auch deshalb ackerte der 35-Jährige im Viertelfinale auch am längsten von allen Münchener Profis auf dem Parkett (27:52 MPG). Anführer der Heidelberger ist Allrounder Ryan Mikesell, der von allen Playoff-Akteuren die meisten Minuten abriss (35:55 MPG) und aktuell vor Selbstvertrauen strotzt

    Duelle im Fokus: Es bleibt abzuwarten, ob beide Teams taktische Änderungen in der Starting Five oder der generellen Rotation vornehmen -- gerade bei den Bayern stünden mit Ivan Kharchenkov, Elias Harris, Danko Brankovic sowie Onuralp Bitim ja noch namhafte Akteure bereit. Trotzdem stellt sich aus Heidelberger Sicht die Frage, wem innerhalb der großen Startformation die Aufgabe zukommt, an Andi Obst dranzubleiben, wenn dieser durch die Blöcke jagt, um ein bisschen Tageslicht für den schnellen Dreier zu finden? Und wie werden die Bayern Michael Weathers (1,91 Meter) verteidigen? Heidelbergs Überathlet ist mit 21,3 Punkte im Schnitt bisher der Topscorer der Playoffs (produziert aber auch 4,0 Ballverluste im Schnitt) und im Drive alleine nicht zu stoppen.

    Vor 30 Jahren im finnischen Uusikaupunki …

    Die Trainer: Der Kanadier Gordon Herbert (Jahrgang 1959) hat seine Profikarriere als Spieler zum größten Teil in Finnland verbracht und dort auch seine ersten Trainerstationen gehabt. Danny Jansson (Jahrgang 1979) ist zwar Finne, hat aber nie unter Herbert gespielt oder überhaupt beruflich mit ihm zu tun gehabt. Aber als Herbert 1995 als Trainerdebütant mit seinem Team aus Uusikaupunki in den Playoffs stand, war Jansson als Nachwuchstalent mit seinen Mitspielern und jeder Menge Trommeln am Start, was er auch mit Privataufnahmen von damals belegen kann (Foto unten). Was die jüngere Vergangenheit der beiden Trainer angeht, hat Jansson aktuell vielleicht mehr zu lachen: Zwar stieg er vergangene Saison mit Tübingen ab und wechselte dann zum Fastabsteiger Heidelberg, den er aber zum Überraschungsteam der Liga coachte. Herbert hatte sich als Bundestrainer zuletzt bekanntermaßen EM-Bronze, WM-Gold und Olympia-Halbfinale in die Vita geschrieben, aber die Saison als Klubtrainer in München hatte neben einigen Höhen (EL-Siege im SAP Garden) auch einige Tiefpunkte (Pokal-Aus im Halbfinale).

    Zahlen und Statistiken

    Ewige Bilanz: Seit 1966 gab es 22 Ligaduelle, von denen Heidelberg elf und München zehn gewann. 1970 endete eine Partie Unentschieden 80:80 und zwischen 1973 und 2021 gab es keine BBL-Duelle. Von den acht Partien seit dem Wiederaufstieg Heidelbergs gewann München sechs. Die beiden Klubs treffen das erste Mal in den Playoffs aufeinander.

    Im Blick des Bundestrainers: Johannes Voigtmann (121 Länderspiele), Niels Giffey (118), Andreas Obst (79), Justus Hollatz (45), Elias Harris (36), Nick Weiler-Babb (22) und Oscar da Silva (15): Die Bayern vereinen mit 436 DBB-Länderspielen mehr als zehn Mal so viele in ihrem Kader wie Heidelberg, wo lediglich Paul Zipser (43) mal im DBB-Trikot auflief.

    Zahlen, bitte: Satte 35 Pflichtspiele mehr haben die Münchner im Vergleich zu ihren Heidelberger Herausforderern in den Beinen. Während die Kontrahenten in einigen statistischen Bereichen gar nicht so weit auseinanderliegen (München: 82,8 Punkte, 37,1 Rebounds, 45,6 Prozent Feldwurfquote / Heidelberg: 80,9 Punkte, 35,8 Rebounds, 45,9 Prozent Feldwurfquote), markieren sie in einer Hinsicht jeweils einen Extremwert: Die MLP Academics foulen im Schnitt pro Partie ligaweit am häufigsten (23,9), die Bayern am seltensten (18,6). Aber, keine Statistik ohne Zusatzbemerkung: In den Playoffs haben sie sich in dieser Hinsicht deutlich angenähert (München: 19,0, Heidelberg: 19,3).

    Sonstiges: Zu welchem Klub hält eigentlich Danilo Barthel in dieser Serie? Der frühere DBB-Nationalspieler (62 Länderspiele) spielte von 2016 bis 2020 für die Bayern, war dort auch Kapitän, holte mit dem Klub 2018 das Double und 2019 erneut die Meisterschaft, war 2019 sogar der erste in Deutschland geborene Finals-MVP der Ligageschichte, wohnt heute immer noch in der bayrischen Landeshauptstadt (Jugendtrainer bei der internationalen Basketball-Akademie München) … ist aber geboren in Heidelberg und startete beim aktuellen Halbfinalisten auch seine Karriere. Ein Dilemma, lieber Danilo?

     

    Pressemitteilung: easyCredit Basketball Bundesliga
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