Union Baskets Schwelm

Letztes Heimspiel mit Emotion und Herz

_Tigger am 24.04.2005 um 12:55

Der letzte Heimauftritt des BBL-Absteigers Union Baskets Schwelm war ein emotionaler aber auch sportlich aufregender Schlussstrich unter eine insgesamt unglückliche Saison. Zwar musste sich das Team von Coach Torsten Daume letztlich mit 78:91 dem Play-Off-Kandidaten EnBW Ludwigsburg geschlagen geben, doch bot das "Rumpfteam" auch ohne Ryan Bond, Marko Piplovic und Lamont Evans eine mehr als respektable Leistung.

In Halbzeit eins agierten die Union Baskets ordentlich, doch bauten die Gäste dank ihrer Spielkultur einen Vorsprung kontinuierlich aus. Lamayn Wilson zeigte spektakuläre Aktionen, Kwiatkowski und Giedraitis punkteten hochprozentig.

Beim Gastgeber agierte Mantas Ignatavicius mit viel Tempo – hielt seine Mannschaft im Spiel. Bei 33:54 wurden die Seiten gewechselt. Das 3. Viertel riss dann die Fans noch mal von den Sitzen. Im besten Viertel der Saison (O-Ton Daume) brillierte nicht nur der litauische Pointguard in Schwelmer Reihen, sondern Jan "the gun" Sprünken feuerte drei Dreier in Serie in die Reuse und Kapitän Bruno Roschnafsky organisierte die Defense vorbildlich, kontrollierte gemeinsam mit "Toffer" Speier die Rebounds. Mit sage und Schreibe 27:8 gewann das Schlusslicht den dritten Abschnitt. "Leider konnten wir in dieser Phase nicht die Führung nehmen. Sonst hätten wir vielleicht gewonnen", sinnierte Torsten Daume nach der Partie. Denn mit zunehmender Spielzeit wurden nun die Beine schwer, Ludwigsburg fand zurück ins Spiel. Letztlich setzte sich der Favorit wieder etwas ab; Daume gab nun all seinen Spielern Einsatzzeit.

Gästetrainer Silvano Poropat war trotz des Sieges nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Einige meiner Spieler haben gedacht, mit ihrer bloßen Anwesenheit könnten wir das Match gewinnen. Schwelm hat mit Herz und Leidenschaft gespielt. Und das ist es, was zählt im Basketball."

Torsten Daume zog auf der anschließenden Pressekonferenz ein ernüchterndes Fazit der Spielzeit. "Wir sind abgestiegen und können aus sportlicher Sicht nicht zufrieden sein. Die Verantwortung dafür liegt bei mir." Daume ließ es sich nicht nehmen, den vielen engagierten, ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung während der Saison zu danken. "Heute nacht haben z.B. freiwillige Helfer den Parkettboden verlegt. Ich bedanke mich bei Allen, die uns mit so viel Leidenschaft unterstützt haben."

Der letzte BBL-Auftritt der Union Baskets ist kommenden Sonntag in Bamberg. "Wir werden uns darauf intensiv vorbereiten, um nochmals eine gute Leistung zu bringen", so Daume.

UBS: Ignatavicius 24, Sprünken 18/4, Gabsys 11/2, Speier 8, Roschnafsky 7/2, Strubel 5, Beiersmann 3, Pinchuk 2, Markevicius.

LuBu: u.a. Wilson 19/3, Giedraitis 19/3, Kwiatkowski 18/4, Samanic 11/1.

Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Martin Schrader)

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