Fraport SKYLINERS

83:86 – „Das war Wahnsinn“ – FRAPORT SKYLINERS holen Auswärtssieg in München

TheBloob am 13.05.2018 um 19:28

Serie: 1:2 für Frankfurt

WAS FÜR EIN SPIEL! Man entschuldige die Nutzung der Großbuchstaben, aber alles andere wird diesem Auswärtssieg nicht gerecht! Die FRAPORT SKYLINERS holen einen 19 (!) Punkte Rückstand wieder auf und spielen in der zweiten Halbzeit ohne Headcoach Gordon Herbert, der sich aufgrund der Schiedsrichterleistung (z.B. 20:4 Freiwürfe für München in der ersten Halbzeit) beschwerte und mit zwei technischen Fouls der Halle verwiesen wurde. Die Schlussphase der Partie ist an Dramatik nicht zu überbieten. Aber die junge Frankfurter Mannschaft rückt zusammen, behält die Nerven und holt den ersten Sieg in München überhaupt (im elften Anlauf) – und zwar zum besten aller Zeitpunkte (13:12 – 26:13 – 22:32 – 22:29)! Denn mit Matchball geht es in der Best-of-Five-Serie nun am Dienstag (19 Uhr) vor den heimischen Fans in der Fraport Arena um nichts Geringeres als den Einzug ins Halbfinale! Topscorer für die FRAPORT SKYLINERS wird Tai Webster (20 Pkt, 6 Ass, 4 Reb), der zuvor aufgrund von Rückenp
roblemen erst am Abend vor dem Spiel eingeflogen wurde und zuvor nicht trainieren konnte.


Die Playoff-Spieltermine gegen München in der Übersicht

• HEIMSPIEL – Dienstag, 15. Mai um 19 Uhr
• Falls nötig - Auswärtsspiel – Donnerstag, 17. Mai um 20:30 Uhr

Karten für alle Playoff-Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619 oder www.fraport-skyliners.de/tickets


Die vollständige Statistik zum Spiel gibt es hier: http://bit.ly/2KhoXm0


Stimmen

Trainer

Klaus Perwas (FRAPORT SKYLINERS): „Ich bin froh, dass wir die Partie noch drehen konnten, aber im Endeffekt zählt in den Playoffs nur das nächste Spiel. Am Dienstag müssen wir noch einmal die gleiche Leistung abrufen. Wir wollen die Serie dort beenden.“


Dejan Radonjic (FC Bayern München Basketball): „Wir haben heute in der ersten Halbzeit die beste Defensive gezeigt, seitdem ich hier Trainer bin. Wir haben allerdings in der zweiten Halbzeit auch die schlechteste Leistung abgeliefert. Frankfurt hingegen hat exzellent gespielt, sie haben nicht nachgelassen und die wichtigen Würfe getroffen.“


Spieler

Jonas Wohlfarth-Bottermann: „Klaus Perwas hat uns in der Halbzeit gesagt, dass wir nicht aufgeben dürfen. Die erste Hälfte war bitter für uns. Wir haben als Team aber Charakter gezeigt, sind zusammengerückt und haben eine gute Leistung gezeigt. Wir haben gemacht, was Klaus uns gesagt hat: Nie aufgegeben. Er ist ein super Coach, schon ewig dabei und sehr abgezockt. Er ist immer ruhig geblieben und hat uns immer die richtigen Systeme mitgegeben. Wir sind der Außenseiter, viele haben uns vermutlich nicht zugetraut, diese Serie zu gewinnen. Aber jetzt haben wir eine reelle Chance und wollen beim nächsten Heimspiel mit der gleichen Intensität spielen wie im ersten.“


Nihad Dedovic: „Ich denke, das ganze Spiel war gut. In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten Frankfurt. Sie haben dann vorne großartige Würfe getroffen und wir haben uns schwer getan. Am Ende hatten sie auch ein wenig Glück, denn das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Es war ein schwieriges Spiel und wir haben verloren, so einfach ist das. Unsere Konzentration war offensichtlich nicht da. Ich weiß auch nicht, was in unseren Köpfen los war.“


Henrik Rödl (Basketball-Bundestrainer): „Das war Wahnsinn! Eine unglaubliche Leistung der Frankfurter. Wenn sie frei waren, haben sie ihre Würfe in der zweiten Halbzeit getroffen. Und wenn nicht, dann auch! München kommt aus der Pause raus und macht die ersten Punkte, aber dann wehrt sich vor allem Shawn Huff mit seinen Dreiern. Der Rest des Teams hat das übernommen. Sie haben als Mannschaft fokussiert gespielt und die Bayern haben sich beeindrucken lassen.“


Spielverlauf

Direkt den Weg unter den Korb suchen und Präsenz zeigen, so beginnen die FRAPORT SKYLINERS in München. Es dauert nicht lange und es wird deutlich, dass heute Abend kein leichter Job auf die Schiedsrichter zukommt, denn beide Teams schenken sich nichts bis gar nichts. Dadurch fallen kaum Punkte, auch kein einziger Dreier findet sein Ziel, so dass das erste Viertel mit 13:12 endet. Die Gastgeber kommen besser ins zweite Viertel und nutzen vor allem ihre vielen Versuche von der Freiwurflinie. Doch Herz, Willen und Moral sind die Motoren im Frankfurter Spiel und so wird das Spiel wieder ausgeglichen (21:21; 15.). Aber ein Münchener 18:4 Lauf im Anschluss sorgt erneut für einen Rückstand zur Pause – 39:25.


Zwischenspiel in der Halbzeit: Da FRAPORT SKYLINERS Headcoach Gordon Herbert sich direkt nach Abpfiff der ersten 20 Minuten bei den Schiedsrichtern über deren Linie beschwert, zögert das neutrale Trio nicht lange und gibt dem Frankfurter Trainer zwei technische Fouls. Die zweite Halbzeit übernimmt somit Assistant Coach Klaus Perwas.


Die Spieltemperatur bleibt auf kochend heiß eingestellt. Zwar setzen sich die Münchener zunächst weiter ab, doch erneut beweisen die FRAPORT SKYLINERS Nehmer- und Geberqualitäten. Punkt um Punkt bekommen die Gastgeber zurück eingeschenkt, während gegnerische Punkte verhindert werden. Das Ergebnis: Der Ausgleich in der 28. Minute – 54:54 und die Führung in der 29. (54:57). Der Blick auf das Thermometer vor dem vierten Viertel verrät: Siedepunkt. Der Blick auf den Spielstand: 61:57. Die FRAPORT SKYLINERS sind jetzt voll drin im Spiel, die Führung wechselt bei fast jedem Ballbesitz. Die Intensität ist im Grunde nur mit einem Wort zu beschreiben: Wahnsinn! So ist Playoff-Basketball! Unglaubliche Aktionen auf beiden Seiten lassen die Basketballer-Herzen höher schlagen (75:73; 37.). 41 Sekunden vor Ende gleicht Tai Webster per Dreier die Partie aus – 81:81. Die letzten Sekunden sind an Dramatik nicht zu überbieten, daher im Stakkato-Stil: zwei Punkte von München, Dreier von Phil Sc
rubb zur Führung, Dreier von München – aber Braydon Hobbs steht auf der Auslinie – 83:84 führt Frankfurt und noch 4.9 Sekunden auf der Uhr. Quantez Robertson geht nach schnellem Foul an die Linie, trifft den ersten und den zweiten – 83:86 noch 3.9 Sekunden. Der letzte Münchener Wurf… geht daneben! AUSWÄRTSSIEG!


Highlight des Spiels

Die 26. Minute ist vollgepackt mit Highlights der FRAPORT SKYLINERS. Zuerst wirft Quantez Robertson den wilden Dreier, wird dazu noch gefoult und versenkt den Freiwurf zum 52:46. Die anschließende Verteidigungssequenz hat wieder alles, was das Frankfurter Herz begehrt – vor allem am Ende keine Münchener Punkte! Und dann geht die Fahrt erst richtig los. Isaac Bonga zieht mit Volldampf zum Korb, wird aber von der guten Verteidigung zur Seite abgedrängt. Der 18-Jährige nutzt seine Länge und Geschmeidigkeit und springt ab. Gleich zwei Münchener springen auf ihn drauf. Und das Megatalent erkennt dies sofort, dreht sich in der Luft und steckt den Ball kunstvoll auf Jonas Wohlfarth-Bottermann durch. Damit hat die Verteidigung nicht gerechnet. Völlig verdutzt wird noch versucht, den Centerspieler zu blockieren, aber der macht keine Gefangenen und hämmert den Ball mit Karacho durch den Korb – 52:48


Zahlenspiele

Das München unter großem Druck steht, merkt man ganz besonders im ersten Viertel. 0/6 Dreier werfen sie zum Auftakt. Und auch von der Freiwurflinie lassen sie einiges liegen: 5/10 in den ersten zehn Minuten. Auch die FRAPORT SKYLINERS tun sich im ersten Viertel schwer. Bei den Dreiern sind es 0/4, von der Freiwurflinie bekamen die Frankfurter von den Schiedsrichtern erst gar keine Gelegenheit geboten.

Die Freiwürfe bleiben in der gesamten ersten Halbzeit ein großes Thema. Denn während die Münchener in den ersten 20 Minuten ganze 20-Mal an die Linie gehen (14 Treffer), dürfen die Frankfurter nur vier-Mal (ein Treffer) ran. Am Ende der Partie sollen es für München 38 Versuche sein, für Frankfurt 16. Der kurze Blick in die Geschichtsbücher verrät, dass München somit nur um einen an der Top5-Anzahl der meisten Freiwürfe für ein Team vorbeischrammt. 39 Versuche bekam Ludwigsburg am 26.02.2005 gegen Braunschweig zugesprochen. Der Rekord liegt bei 48 für Paderborn gegen die Artland Dragons (15.11.2008).

Drei Punkte! Das ist die größte Führung der FRAPORT SKYLINERS im Spiel. Die Münchener hingegen liegen zeitweise mit 19 vorne. Besondere Note erhält diese Konstellation, da die Münchener beim Heimspiel in Frankfurt in der regulären Saison zur Halbzeit mit 18 Punkten hinten lagen und am Ende das Spiel noch gewannen.

 

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