s.Oliver Würzburg

Klarer Heimsieg im Playoff-Duell

TheBloob am 13.03.2018 um 19:51

s.Oliver Würzburg besiegt die GIESSEN 46ers souverän mit 96:79 – Robin Benzing mit 20 Punkten nach der Pause

Ein wichtiger Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze: s.Oliver Würzburg hat die GIESSEN 46ers am 24. Spieltag der easyCredit BBL mit 96:79 (35:30) besiegt und ist wieder ganz dicht dran an Platz acht der Tabelle. Topscorer der Partie vor 3.009 Zuschauern in der s.Oliver Arena war DBB-Kapitän Robin Benzing mit 24 Punkten, 20 davon in der zweiten Halbzeit. „Dieser überzeugende Sieg gegen eine der Überraschungsmannschaften der Saison ist ein wichtiges Zeichen nach der knappen Niederlage in Frankfurt. In den letzten 30 Minuten haben wir hervorragenden Basketball gespielt“, sagte Headcoach Dirk Bauermann.

Bauermann startete mit Clifford Hammonds, Maurice Stuckey, E.J. Singler, Robin Benzing und Kapitän Kresimir Loncar in das Schlüsselspiel gegen den Tabellennachbarn. Dass die Offensive der Gastgeber im ersten Viertel nicht richtig ins Laufen kommen wollte, lag an der Gießener Zonenverteidigung, die die Unterfranken zu häufig von außen zu knacken versuchten. Der erste Dreier der Partie von Cliff Hammonds saß, die nächsten elf Distanzwürfe gingen dann allerdings daneben. Das war deshalb kein großer Beinbruch, weil die Hausherren durchgehend aggressiv und intensiv verteidigten, den Gästen kaum einen einfachen Wurf gestatteten und sich auch im Kampf um die Rebounds häufiger durchsetzen konnten als die 46ers.

„Wenn man in solchen Situationen weiter defensiv investiert und dadurch im Spiel bleibt, dann stellt sich irgendwann der Rhythmus ein. Man darf sich nur nicht in seiner Konzentration und Intensität schwächen lassen. Das ist ein Prozess, in dem wir mittlerweile viel weiter sind als am Anfang der Saison“, so Bauermann nach der Partie.

Kurz vor Ende des ersten Viertels konnten sich die Gießener auf 11:15 absetzen, und auch im zweiten Abschnitt hielten sie weiter dagegen, nachdem Kreso Loncar, Abdul Gaddy und Robin Benzing den Spielstand zunächst mit einem 7:0-Lauf auf 20:17 (12. Minute) gestellt hatten. Die Gäste kamen postwendend zurück und setzten sich ihrerseits auf 23:27 ab – sieben Mal wechselte die Führung im Verlauf der ersten zwanzig Minuten.

Den siebten und letzten Führungswechsel brachte ein Korbleger von Leon Kratzer zum 29:28 in der 17. Minute – auch durch eine Auszeit konnte Gießens Trainer Ingo Freyer nicht verhindern, dass die Hausherren bis zum Seitenwechsel auf 35:30 davon zogen. Nach der Pause dauerte es knapp vier Minuten, ehe s.Oliver Würzburg zum ersten Mal zweistellig vorne lag – Robin Benzing traf den Korbleger zum 46:36. Der DBB-Kapitän drehte, ebenso wie Maurice Stuckey, in den zweiten zwanzig Minuten richtig auf: Benzing erzielte 20, Stuckey 14 Punkte nach dem Seitenwechsel.

Die Gäste hielten weiter dagegen: Wenn die Unterfranken sich einen deutlicheren Vorsprung herausgeworfen hatten, kämpften sich die 46ers, zumeist in Person von Center John Bryant, immer wieder heran. In ernsthafte Gefahr geriet der neunte Würzburger Heimsieg der Saison aber nicht mehr – auch deshalb, weil nach der Pause die Dreier fielen: Acht von dreizehn Dreier-Versuchen in der zweiten Halbzeit waren erfolgreich, das entspricht einer Quote von 61,5 Prozent.

In der 34. Minute gelang es den Mittelhessen durch fünf Bryant-Punkte in Folge zum letzten Mal, ihren Rückstand auf fünf Zähler zu reduzieren. Die Antwort kam von Benzing und Hammonds, die beide von außen zum 77:68 trafen. Maurice Stuckey erhöhte von der Freiwurflinie auf 79:68 (35. Minute).

In den letzten fünf Spielminuten machte dann Robin Benzing mit elf seiner 24 Punkte alles klar – nach einem „And One“ zum 93:73 durfte er 74 Sekunden vor dem Ende unter dem Applaus des Publikums das Parkett verlassen und wurde anschließend auch zum wertvollsten Spieler der Partie gekürt. Weiter geht es für s.Oliver Würzburg mit dem Auswärts-Frankenderby bei Brose Bamberg am Samstag und dem Heimspiel gegen ratiopharm ulm am 24. März um 18:00 Uhr in der s.Oliver Arena – auch diese beiden Partien fallen in die Kategorie „Vier-Punkte-Spiel um die Playoff-Plätze“.

 

s.Oliver Würzburg – GIESSEN 46ers 96:79 (13:15, 22:15, 29:25, 32:24)

Für Würzburg spielten:
Robin Benzing 24 Punkte/2 Dreier, Kresimir Loncar 16/2, Maurice Stuckey 16/1 (5 Assists), Clifford Hammonds 15/5 (5 Assists), Abdul Gaddy 8 (8 Assists), Leon Kratzer 6 (7 Rebounds), Miles Jackson-Cartwright 5/1, Vytenis Lipkevicius 4/1, Owen Klassen 2, Felix Hoffmann, E.J. Singler, Dejan Kovacevic.

Top-Performer Gießen:
Bryant 21/2 (7 Rebounds/5 Assists), Landis 11/3, Davis 11/1 (5 Assists), Hollins 10/2.


Key Stats:
Rebounds: Würzburg 42 (8 offensiv) – Gießen 31 (7 offensiv)
Trefferquote aus dem Feld: Würzburg 52 Prozent – Gießen 41 Prozent
Punkte in der Zone: Würzburg 40 – Gießen 24

 

Stimmen zum Spiel:

Dirk Bauermann, Headcoach s.Oliver Würzburg
„Wir hatten einen wackeligen Start, weil Ingo Freyer uns mit einer Zonenverteidigung überrascht hat und wir eine Weile gebraucht haben bis wir wussten, wie wir dagegen anzugreifen haben. Wir haben zu Beginn den Ball nicht gut genug laufen lassen und zu viel von außen geballert, statt das Herz der Verteidigung zu attackieren. Wenn man aber in solchen Situationen weiter defensiv investiert und im Spiel bleibt, dann stellt sich irgendwann der Rhythmus ein. Man darf sich nur nicht in seiner Konzentration und Intensität schwächen lassen. Das ist ein Prozess, in dem wir mittlerweile viel weiter sind als am Anfang der Saison. Gegen die Überraschungsmannschaft der Liga so überzeugend zu gewinnen ist ein wichtiges Zeichen nach der knappen Niederlage in Frankfurt. In den letzten 30 Minuten haben wir einen hervorragenden Basketball gespielt, auch am defensiven Brett haben wir uns im Vergleich zum Frankfurt-Spiel deutlich gesteigert. Leon Kratzer war heute unser bester Verteidiger gegen John Bryant, er hat seine Sache sehr gut gemacht."

Ingo Freyer, Headcoach GIESSEN 46ers
„Glückwunsch an Würzburg, sie haben zurecht gewonnen. Wir hatten uns viel vorgenommen und haben viel versucht. Am Ende war in diesem auch durch die Schiedsrichter sehr zerfahrenen Spiel Würzburg in ihren einzelnen Positionen tougher als wir, und das ist auch in Ordnung so. Wir haben alles gegeben, aber wenn man auf einen Gegner trifft, der von der Mentalität her so auftritt wie Würzburg heute, dann wird es schwer. In der ersten Halbzeit hatten wir noch eine Chance, auch dank unserer Zonenverteidigung. Am Ende hat Würzburg es mit Robin Benzing routiniert runtergespielt, ähnlich wie im Hinspiel. Wir waren nicht clever genug ihn zu attackieren und ihm sein fünftes Foul anzuhängen.“


Pressemitteilung: s.Oliver Würzburg 



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