Telekom Baskets Bonn

Königliches „Double-Double“ zum Sieg

TheBloob am 13.03.2018 um 19:34

Telekom Baskets Bonn – Science City Jena 102:80 (13:13, 30:24, 29:20, 30:23)
Nach über einem Monat Heimspielpause haben die Telekom Baskets Bonn sich selbst und den 5.010 auf den Hardtberg gepilgerten Zuschauern einen Sieg geschenkt. Gegen Science City Jena kam die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic zu einem souveränen 102:80 (13:13, 30:24, 29:20, 30:23)-Erfolg und festigt damit seine Position auf dem 5. Tabellenplatz. Zum überragenden Akteur avancierte Julian Gamble mit 17 Punkten, zehn Rebounds und vier Assists, Topscorer wurde Malcolm Hill mit 24 Zählern.


Josh Mayo ist und bleibt „Der Mann mit den rauchenden Colts“. In der gesamten easyCredit BBL hat kein anderer Akteur mehr Dreier versenkt als der Baskets-Kapitän. Zwar konnte am Vorabend des Jena Spiels der in dieser Kategorie zweitplatzierte Brion Rush (BG Göttingen) durch sechs Distanztreffer (Gesamt: 66) ausgleichen, doch Mayo legte gegen Jena nach. Viermal netzte der 1,81 Meter-Mann von „Downtown“ ein und schraubte die persönliche Ausbeute auf insgesamt 70 Dreier.

 

Kurz und knapp

Als Team trafen die Telekom Baskets 15 von 35 Dreiern und festigten damit ihre Stellung als bestes Dreipunkte-Team der easyCredit Basketball Bundesliga. Mit 240 erzielten Distanzwürfen führen sie die Liga aktuell an. Erst in der zweiten Halbzeit verlagerten die Baskets ihr Spiel zunehmend in die Zone und waren so für die Jena Defense zu variabel aufgestellt, um das Spiel noch aus der Hand zu geben. Die über weite Strecken des Spiels komfortable Führung ermöglichte es Trainer Predrag Krunic, die Spielzeit aller Akteure gleichmäßig zu verteilen: Kein Spieler stand länger als 29 Minuten auf dem Feld, niemand weniger als zehn.

 

Stimmen

Predrag Krunic (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Wir haben eine insgesamt aggressive Verteidigung gespielt, wodurch wir Jena zu schwierigen Würfen zwingen konnten. In der ersten Hälfte war unsere Offense nicht perfekt, hat sich nach dem Seitenwechsel aber gesteigert. Dank unserer vielen erfolgreichen Dreier konnten wir das Feld weit machen, dadurch haben sich wiederum Räume am Brett ergeben.“

Tomislav Zubcic (#6 Telekom Baskets Bonn):

„Über unsere Verteidigung haben wir offensiv einen ordentlichen Rhythmus gefunden, wodurch wir zu vielen offenen Würfen gekommen sind. In der zweiten Halbzeit waren wir insgesamt fokussierter, wodurch wir uns nach dem Seitenwechsel nach und nach absetzen konnten.“

Björn Harmsen (Trainer Science City Jena):

„Bonn hat einen tiefen Kader und dadurch eine breite Rotation fahren können. Der größte Unterschied lag heute allerdings in der Mentalität – dort sind wir hinterher gehinkt. Es ist uns in der ersten Hälfte nicht gelungen gegen die Baskets-Defense zu offenen Dreiern zu kommen.“

Derrick Allen (#15 Science City Jena):

„Die Baskets sind ein gutes, schnell spielendes Team. Dadurch konnten sie in der Offense viele freie Würfe herausarbeiten, die uns sehr zugesetzt haben. In der zweiten Halbzeit hatten wir insgesamt zu wenige Mittel, um ein Comeback zu forcieren.“

 

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Curry (3/1), Zubcic (15/4), Klein (5/1), Djurisic (13/1), Gamble (17, 10 Rebounds, 4 Assists, 3 Blocks), DiLeo (4, 5 Assists), Breunig (2), Polas Bartolo (5/1), Mayo (14/4), Hill (24/3, 6 Rebounds)

Science City Jena:

Mazeika (5/1), Ugrai (7), Reyes-Napoles (3/1), Clay (dnp), Jenkins (17/4), Bowlin (16/2, 6 Assists), Allen (10), Wolf (4), McElroy (5/1), Weaver (7), Mackeldanz (6)

 

Bilanz

Telekom Baskets Bonn vs. Jena

Siege: 5
Niederlagen: 1
in Bonn: 3 Siege
in Jena: 2 Siege, 1 Niederlage

 

Der Spielverlauf

Ungewöhnlich viel Platz an der Dreierlinie bot sich den Telekom Baskets Bonn gerade im ersten Viertel des Spiels, was von den Hausherren auch dankbar angenommen wurde: Mit drei erfolgreichen Dreipunktewürfen eröffneten sie das Spiel und lagen schnell mit 9:2 in Führung (4. Minute). Jena fand nur langsam in Spiel, schaffte es dann jedoch, indem es in der Defense den Bonner Dreierschützen energischer zusetzte und im Angriff vermehrt den Korb attackierte. Mit einem 8:1-Lauf glichen die Gäste bis zur neunten Minute aus (10:10).

Bonns anfängliche Fortune im Angriff nahm ab. Nur einen weiteren Distanzwurf von Malcom Hill trafen die Baskets bis zum Ende des ersten Viertels zum 13:10, der postwendend von Ex-Baskets-Spieler Martynas Mazeika ebenfalls per Dreier beantwortet wurde (13:13, 10. Minute). Nach zehn gespielten Minuten hatte die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic zwar vier Distanzwürfe versenkt, jedoch kein einziges Mal aus dem Zweipunkte-Bereich getroffen.

Dies änderte sich gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, als Malcolm Hill im Fastbreak einen Korbleger traf (15:13, 11. Minute). Erneut waren es die Gastgeber, die den besseren Start erwischten und nach einem Unsportlichen Foul an Martin Breunig die fälligen Freiwürfe und den anschließenden Ballbesitz verwerteten und so die bis dahin höchste Führung des Spiels herausspielten (31:18, 15. Minute). Doch die erfahrenen Gäste aus der Wissenschaftsstadt behielten die Ruhe und kämpften sich über ihre Veteranen Derrick Allen und Julius Jenkins zurück ins Spiel (36:33, 18. Minute). Während es auf Bonner Seite vor allem der 22-Jährige Rookie Hill war, der sein Team mit Punkten versorgte (elf Punkte im zweiten Viertel, insgesamt 24), war es für Jena der 15 Jahre ältere Jenkins, der sein Team im Rennen hielt (ebenfalls elf Zähler, insgesamt 17). Bonn behielt jedoch die meiste Zeit die Nase vorn und ging mit einem 43:37-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Der Start in die zweite Halbzeit gehörte dann Tomislav Zubcic, der sieben der ersten neun Bonner Punkte erzielte (51:42, 24. Minute). Wieder hatte es Jena Jenkins zu verdanken, nicht von den Baskets abgehängt zu werden, da sich der elegante Shooting Guard wiederholt von der Defense freilief und offen zum Wurf kam. Trotzdem behielten die Baskets die Kontrolle über das Spiel, ließen die Gäste nie näher als sechs Punkte herankommen (58:52, 26. Minute) und lagen wenig später nach schön herausgespielten Dreiern von Konsti Klein und Hill wieder zweistellig in Front (72:57, 30. Minute).

Während in den ersten drei Vierteln überwiegend die Bonner Distanzschützen in Szene gesetzt wurden, spielten sich im Schlussabschnitt die beiden Big Men Julian Gamble und Nemanja Djurisic in den Vordergrund: Erst ließ es Djurisic nach Give-And-Go-Spiel mit Gamble per Dunking krachen, dann war es Gamble, der sich unter dem Korb durchsetzte – dann wieder Djurisic, anschließend Dunking Gamble. Als „King“ Julian daraufhin erneut punktete, hatten das Duo die ersten zehn Bonner Punkte erzielt und die Führung ihrer Mannschaft auf 18 Punkte ausgebaut (82:64, 35. Minute). Die Gegenwehr von Science City nahm ab, die tiefstehenden Gäste wurden wiederholt mit schnellen Pässen ausgespielt, das Spiel hatten die Baskets im Griff, sodass letztlich nur noch die Höhe des Sieges offen war. Seinen erfolgreichen Abend krönte Malcolm Hill mit einem Dreier zum 102:80-Endergebnis und durfte sich nicht nur über die Topscorer-Krone freuen, sondern darf nun auch den obligatorischen Kasten "Mineralwasser" für den 100. Punkt springen lassen.


Der Blick in die Zukunft

Die „Wochen der Wiedergutmachung“ finden nach dem Heimspiel gegen Science City Jena auswärts ihren Abschluss.

Sonntag, 18.3.2018, 15:00 Uhr: Mitteldeutscher BC – Telekom Baskets Bonn

Im Hinspiel zogen die Baskets mit 84:91 den Kürzeren. Zudem ist die Partie in Weißenfels für Baskets-Trainer Predrag Krunic eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte (2015/2016).

 

Die nächsten Heimspiele der Telekom Baskets Bonn
So. 25. März 2018 – 17:30 Uhr - easyCredit BBL

Telekom Baskets Bonn vs. Fraport Skyliners
So. 8. April 2018 – 17:30 Uhr - easyCredit BBL

Telekom Baskets Bonn vs. ALBA Berlin

 

Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



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