Regionalliga

Nicht schön aber siegreich

TheBloob am 04.03.2018 um 20:29

Keine andere Überschrift dürfte das direkte Aufeinandertreffen zwischen dem Vorletzten aus Jena und dem Drittletzten aus Bamberg wohl passender beschreiben als die letztendlich bewusst gewählte Headline. Jenas Bundesliga-Reserve schlug die Gäste von TTL Bamberg am Samstagnachmittag auf dem Parkett des meTecno court in Burgau mit 94:80 und klettert in der Tabelle der Regionalliga Südost an Bamberg vorbei auf den 12.Platz. Mit Rosenheim (12 Punkte) und Herzogenaurach (14 Punkte) in unmittelbarer Sichtweite, stehen den jungen Saalestädter bei noch fünf zu absolvierenden Spieltagen einige Möglichkeiten offen, um das Saisonziel Klassenerhalt zu realisieren.

Bis zum letztendlich nicht unverdienten Erfolg lag jedoch ein sehr steiniger Weg mit viel Kampf und noch mehr Krampf. Auch die beiden Unparteiischen, die im Verlauf der überwiegend knappen 40 Minuten eine sehr dürftige Leistung ablieferten, glichen sich früh der spielerisch niveauarmen Partie an. Glücklicherweise standen am Ende der sechste Jenaer Saisonsieg sowie die beiden sportlich überlebenswichtigen Pluspunkte für Science City im Vordergrund. Durch diesen Erfolg erhielt sich das Team von Trainer Chris Schreiber die Chance auf den Klassenerhalt, wird am kommenden Wochenende eine deutliche Schippe drauflegen müssen, um beim aktuellen Tabellendritten in Vilsbiburg für eine Überraschung sorgen zu können.

Nach einem mit 27:27 ausgeglichenen Startviertel gelang es Science City sich mit einer knappen 43:42-Führung in die Halbzeitkabinen zu verabschieden. Die Niederlage vor Augen, intensivierten die personell gehandicapten Oberfranken alle Reserven, drehten die Begegnungen zwischenzeitlich bis auf 66:59 (32.) zu ihren Gunsten, bevor Jenas Regionalliga-Team das Ruder der Partie noch einmal herumreißen konnte.

„Ich denke den Jungs war die Wichtigkeit des Spielausgangs bewusst. Wir sind enorm verkrampft in die Begegnung gestartet, haben defensiv in der ersten Hälfte nur selten Zugriff auf das Spiel bekommen“, bilanzierte Jenas Trainer Chris Schreiber nach der Begegnung. „Dennoch ist es dem Team gelungen, sich mit einer hauchdünnen Führung in die Halbzeitpause zu verabschieden. Im dritten Viertel haben wir offensiv mit viel Stückwerk agiert. In Folge dessen hat sich Bamberg eine Führung erspielt, welche meine Mannschaft mit viel Energie und großer Leidenschaft im Schlussviertel drehen konnte. Aufgrund der siegbringenden Schlussphase hat sich Benjamin Dizdar ein Sonderlob verdient, der mit einige Dreier wichtige Impulse gesetzt hat, um das Duell zu kippen“, so Jenas Trainer Schreiber nach dem Sieg.


SCJ: Smith 31 Punkte (16 Reb.), Dizdar 17, Radojicic 12, Foerster 11, Heber 7, Rahn 4, Meier 4, Schneider 3, Kadasi 3, Krause 2, Glück, Domrös


Pressemitteilung: Science City Jena 



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