DBB

Frank Menz wird Bundestrainer

_Tigger am 10.03.2005 um 14:55

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat jetzt mit Frank Menz einen weiteren erfahrenen Coach als Bundestrainer verpflichtet. Menz kennt sich durch seinen basketballerischen Werdegang sowohl mit allen Belangen der Nachwuchsförderung als auch im Profi-Basketball bestens aus. Er wird zunächst in den kommenden zwei Jahren an der Seite des hauptamtlichen Bundestrainers Michael Schwarz für die A2-Nationalmannschaft zuständig sein.

Der 41-Jährige blickt auf eine abwechslungsreiche Spieler- und Trainerkarriere zurück. Beim TSC Berlin begann er 1973 als Aktiver, spielte von 1984-92 bei den Neuköllner Sportfreunden in der 2. Bundesliga, 1992/93 bei AdW/BT Berlin ebenfalls in der 2. Bundesliga. Nach einem Jahr in der höchsten Spielklasse bei ALBA Berlin ließ Frank Menz 1996/97 seine aktive Karriere in der 1. Regionalliga bei Einheit Weißenfels ausklingen.

Als Coach begann Frank Menz 1994 als Co-Trainer beim Deutschen Vizemeister der Damen, Wemex Berlin. 1995/96 coachte er als Headoach das Team von BBC Berlin in der Damenbasketball-Bundesliga und belegte den 3. Platz. Anschließend wechselte er in den Herren-Bereich zum SSV Einheit Weißenfels, mit dem er 1999 nach zwei Jahren 2. Bundesliga den Aufstieg in die BBL schaffte. Dort ging die Erfolgsgeschichte weiter, denn der 6. Platz in der BBL im Jahr 2000 bedeutete die beste Platzierung eines Aufsteigers seit Bestehen der Bundesliga. Kein Wunder also, dass Frank Menz im selben Jahr zu Deutschlands "Trainer des Jahres" gewählt wurde. In der kommenden Saison – mittlerweile hieß der Verein Mitteldeutscher BC – gelang der 7. Platz. Nach einer kurzen Pause heuerte Frank Menz dann beim Zweitligisten TuS Jena – mittlerweile Jena erdgas baskets – an und ist dort bis heute Trainer. Dort arbeitet er im Zweitligateam und im Vollzeit-Internat auch mit vielen Nachwuchsspielern, die umfassend betreut und auf "größere" Aufgaben vorbereitet werden. Diese intensiven Erfahrungen wird Frank Menz in die Arbeit mit dem DBB-Nachwuchs einbringen.

Seit 2000 ist Frank Menz Inhaber der Trainer-A-Lizenz und hat darüber hinaus zwei Jahre lang im Prüfungs- und Ausbildungsteam für den DBB gearbeitet.

Georgien und Weißrussland kompletten Supercup-Teilnehmerfeld
Das Feld für den 17. Basketball-Supercup vom 26.-28. August in der Braunschweiger Volkswagen Halle ist komplett. Neben den bereits zuvor feststehenden Teams aus Griechenland und Deutschland werden Georgien und Weißrussland beim prestigeträchtigen Turnier dabei sein. "Das sind ideale Gegner für uns, da sie unsere beiden EM-Vorrundengegner Russland und Ukraine hervorragend 'kopieren'. Auch für die Zuschauer wird es interessant, denn diese beiden scheinbar namenlosen Mannschaften haben hervorragende Spieler dabei", macht Bundestrainer Dirk Bauermann Appetit auf interessante Spiele.

In der Tat, denn in den Reihen der Georgier, die derzeit um den Aufstieg in die A-Gruppe Europas kämpfen, finden sich zwei Akteure aus der NBA: Zaza Pachulia, gerade einmal 21-jähriger und 211cm großer Power Forward der Milwaukee Bucks, und Nikoloz Tskitishvili, dann 22 Jahre alt (14.04.83) und 213cm großer Forward der Denver Nuggets, bilden einen imposanten "Frontcourt" und werden Nowitzki, Femerling & Co. sicher Einiges abverlangen. Dazu kommen mit Spielern wie dem naturalisierten Guard Shammond Williams (20,3 Punkte im Schnitt in der EM-Qualifikation), Manuchar Markoishvili (ehemals Mitteldeutscher BC) oder Vladimir Boisa (Olimpija Ljubljana) Europaligaerfahrene Korbjäger hinzu, unterstützt von einer ganzen Reihe junger und hochtalentierter Spieler. Nicht umsonst nannte vor kurzem ein Basketball-Experte die Georgier als künftiges "Powerhouse" in Europa.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die Weißrussen, die in ihrer EM-Gruppe um den Aufstieg in die A-Gruppe ungeschlagen an der Tabellenspitze liegen. Überragender Korbjäger ist Yahor Meschcharnakou (es existieren viele verschiedene Schreibweisen), mit 19 Punkten und neun Rebounds im Schnitt der gefährlichste Spieler in den EM-Spielen. Auch in seinem Verein Aris Saloniki und damit im ULEB-Cup zählt der 205 cm große Forward zu den besten Akteuren. Weitere Spitzenspieler im sehr ausgeglichenen Kader der Weißrussen sind Forward Pavel Ulyanko (BC Samara, RUS), Guard Alexander Kudrautsau (Asoria, POL), Arseni Kuchinsky (Khimik Yuzhny, UKR) oder der 215cm große Center Alexander Koul von Panionios Athen. Sowohl gegen Georgien als auch gegen Weißrussland spielte bisher noch keine deutsche Basketball-Nationalmannschaft.

Im vergangenen Jahr gewann Deutschland im 16. Anlauf erstmals den Supercup im eigenen Land. Dieser große Erfolg soll 2005 in der Volkswagen Halle wiederholt werden. Die Gegner in Braunschweig werden beweisen, dass Basketball-Europa in der Spitze immer näher zusammenwächst und aus mindestens 15 bis 20 nahezu gleichwertigen Teams besteht.

Tickets für den Basketball-Supercup gibt es ab Samstag, 12. März bei der Tickethotline 0531/222 444 oder online unter www.ticketonline.de. Eine ausführliche Übersicht der Kategorien und Preisstaffelung finden Sie ab dem 12. März im Internet unter www.volkswagenhalle-braunschweig.de

Presseinfo: DBB (Christoph Büker)

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