TSK Würzburg

X-RAYS gegen Schwelm: Das Kellerduell

Pucki am 04.03.2005 um 12:29

Es geht um alles für die beiden Kontrahenten im Kellerduell der Basketball-Bundesliga: Am Samstag um 19:30 Uhr hat der Tabellen-Vorletzte TSK Würzburg das Schlusslicht Union Baskets Schwelm in der s.Oliver-Arena zu Gast. Neun Spieltage vor dem Ende der regulären Saison darf sich der Verlierer dieser Partie wohl schon mit dem Abstieg aus der BBL vertraut machen. "Wir müssen dieses Spiel unbedingt gewinnen, wenn wir noch eine Chance haben wollen, an die Mannschaften vor uns heranzukommen", sagt X-RAYS-Headcoach Aaron McCarthy.

Auch der Tabellenletzte aus Schwelm hat die Bedeutung des Abstiegs-Endspiels erkannt: Von einer "Woche der Wahrheit" spricht man beim Aufsteiger vor der Begegnung mit dem TSK Würzburg. Weil der Hauptsponsor für den Fall des Abstiegs sein Engagement beenden will. geht es jetzt auch in Schwelm "um den Verbleib von hochklassigem Basketball für eine ganze Region", so die Union Baskets auf ihrer Homepage. Das ist nicht die einzige Parallele zur Würzburger Situation: Beide Teams liegen mit nur vier Siegen aus zwanzig Spielen am Tabellenende, nur wegen dem Sieg im Hinspiel in der Wuppertaler Uni-Halle (77:74) liegen die X-RAYS in der Tabelle noch vor den Baskets. Damals reichte den TSK-Profis ein starkes erstes Viertel und eine geschlossene Mannschaftsleistung (fünf Spieler punkteten zweistellig) zum zweiten und bislang letzten Auswärtssieg der Saison.

Einen ähnlich guten Team-Geist erwartet Headcoach Aaron McCarthy von seinen verbliebenen acht Profis (Mustapha Hoff und Johannes Tesfaldet haben den TSK Würzburg vor der Wechselfrist am vergangenen Montag verlassen) am Samstag in der heimischen Arena: "Die letzten zwei Wochen waren nicht einfach für die Spieler. In dieser Woche haben wir seit langer Zeit endlich wieder gut trainiert. Die Situation ist weiter schwierig, aber wir haben beschlossen, sie gemeinsam durchzustehen. Am wichtigsten ist es, dass die Spieler mit Selbstvertrauen in die Partie gehen, denn es wird sehr schwer. Schwelm hat sich gut verstärkt, sie haben in den letzten Spielen trotz der Niederlagen immer stark gespielt."

Durch zwei Siege gegen Köln und in Trier haben die Baskets zu Beginn der Rückrunde wieder Selbstvertrauen getankt und sich seither mit Ausnahme einer deutlichen Niederlage in Karlsruhe immer gut verkauft. Die vier Neuzugänge Kendrick Johnson, Shannon Crooks, Marko Piplovic und Mantas Ignatavicius erzielen im Schnitt zusammen rund 50 Punkte pro Spiel. Allerdings haben sowohl Crooks (12,5 Punkte) als auch Johnson (17,5 Punkte, 6 Assists) einen amerikanischen Pass, einer der beiden muss also immer zuschauen, weil ihr Landsmann Ryan Bond (14,8 Punkte, 6 Rebounds) auf der Schwelmer Center-Position gesetzt ist. Vor allem von außen gefährlich ist der litauische Scharfschütze Vilius Gabsys (15,7 Punkte), der als Saison-Bestmarke 31 Punkte gegen Tübingen erzielte.

Tickets für das Kellerduell der Basketball-Bundesliga sind im Vorverkauf wie immer im Computer-Fachgeschäft "PC's" in der Eichornstraße und im WOB-Shop in der Sterngasse 3 erhältlich.

Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)

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