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Hochstapelei gegen Steeples?

Limitless am 03.03.2005 um 14:28

Vor allem im mentalen Bereich ist Coach Torsten Loibl dieser Tage stark gefordert. Nicht, dass es darum geht, den Spielern Selbstbewusstsein einzuflössen. Ganz im Gegenteil. Die NINERS muss man zurzeit eher bremsen. Solch ein überlegen geführtes Spiel wie das gegen Breitengüßbach (91:56), das nach 36:7 im ersten Viertel praktisch entschieden war, ist im Basketball eher die Ausnahme.

Die alte Sepp Herberger-Weisheit "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel." gewinnt daher dieser Tage locker den Preis der meistgebrauchten Floskel. Die Demonstration der Überlegenheit gegen Breitengüßbach war eben keine Selbstverständlichkeit. Auch nicht die hohen Auswärtssiege der letzten Wochen. "Das hat sich die Mannschaft erarbeitet. Und das geht nur, wenn man hochkonzentriert ins Spiel geht und keine Fehler zulässt." weiß der Trainer. Gerade im Hinblick auf das schwere Spiel in Ehingen am kommenden Sonntag, 18:00 Uhr, gilt es nun, den Fokus auf das Wesentliche zu richten. Die Jugendbrigade der Liga steht völlig zu Unrecht auf einem Abstiegsplatz. Ein Blick auf die Rückrundenergebnisse zeigt, dass die Steeples getrost als Favoritenschreck und bärenstarkes Heimteam bezeichnet werden können. Nur gegen Nürnberg steht eine Heimniederlage zu Buche. Ein Schicksal allerdings, dass die Ehinger mit dem großen Rest der Liga teilen. Gegen den selbsternannten Aufstiegsfavoriten Ulm wurde zu Hause genauso gewonnen wie gegen Jena. Die Chemnitzer dürften gewarnt sein.

Mit dem nur 1,85m großen, aber 110 Kilo schweren Center Jeff Gibbs steht ein wahres Sprung- und Reboundmonster unter den Brettern, das wohl gut und gerne auch als Footballspieler seine Brötchen verdienen könnte. Bester Schütze neben ihm ist der andere Amerikaner in Diensten der TSG Ehingen, Mark Bigelow. Daneben zählen Nachwuchstalente wie Lucca Staiger zu den festen Stützen des Teams.

Bei den NINERS hat sich kurz vor Transferschluss noch einmal das Personalkarussell gedreht. Ronald Johnson, erst zur Rückrunde nach Chemnitz gekommen, hat die NINERS aufgrund gesundheitlicher Probleme bereits wieder verlassen und ist nach Los Angeles zurückgekehrt. An seiner Stelle wird sich nun Billy Hill das weiß-orange Trikot der Chemnitzer überstreifen. Der 22-jährige Amerikaner wechselt vom bereits feststehenden Aufsteiger in die 2. Liga Süd, dem TB Weiden, in die ostdeutsche Basketballhochburg. Der 1,99m große Flügelspezialist zählt zu den besten Spielern in der dritten Liga und war der Leistungsträger seiner Mannschaft. Er erzielte 19 Punkte im Schnitt, und verdiente sich auch viel Lob für gute Defensearbeit. Die ersten Trainingseindrücke bestätigen dies und sind aus Sicht des Trainergespanns überaus positiv. Seinem Einsatz am Sonntag gegen die Ehinger Steeples wird demnach nichts im Wege stehen.

Presseinfo: Chemnitz 99ers (Sven Böttger)

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