Brose Bamberg

Brose Bamberg unterliegt in Tel Aviv

TheBloob am 12.01.2018 um 19:51

Brose Bamberg musste sich am 17. Spieltag der Turkish Airlines EuroLeague bei Maccabi Tel Aviv mit 88:90 geschlagen geben. Dabei zeigte der deutsche Meister über die gesamten 40 Minuten eine starke, couragierte Leistung, wurde am Ende aber – auch aufgrund einiger Fehlentscheidungen der Schiedsrichter – nicht belohnt. Bester Brose-Werfer war Ricky Hickman mit 23 Punkten, darunter fünf Dreier.

Andrea Trinchieri: „Es tut mir wahnsinnig leid für meine Spieler, die ein unglaubliches Spiel gezeigt haben. Wir hatten es verdient zu gewinnen, aber die Schiedsrichter haben uns nicht gelassen. Das ist sehr einfach. Wenn man jeden Pfiff für Jackson gibt, dann sollte man zumindest auch einmal einen auf der anderen Seite verteilen. Jeder sollte den gleichen Maßstab, die gleichen Kriterien bekommen. Glückwunsch an Maccabi, aber aus tiefstem Herzen sage ich: meine Mannschaft hätte es verdient zu gewinnen. Sie war besser. Ich denke nicht, dass die Zuschauer Karten für ein Spiel bezahlen wollen, das von den Schiedsrichtern entschieden wird. Wenn man gegen Maccabi spielt, dann erwartet man von vorneherein nicht viele Pfiffe für einen. Aber heute war es ein bisschen zu viel des Guten. Das ändert aber gar nichts. Sie nehmen uns nicht die Leidenschaft, um auf diesem Level zu spielen. Es war heute eine Freude meinem Team zuzusehen, in dieser Arena, in der andere Teams mit zehnmal mehr Budget schon gestrauchelt sind. Nochmal: jeder sollte sich fragen, wie diese Euroleague aussehen soll, wie sie sich entwickeln soll, um einfach tollen Basketball zu sehen, der von Spielern entschieden wird.“

Von Beginn an war Brose hellwach und ließ sich nicht von der heißen, lauten Atmosphäre der Menora Mivtachim Arena anstecken. Dejan Musli sorgte für die ersten Punkte und im weiteren Verlauf dafür, dass es eine ausgeglichene Partie war. (8:10, 4.). Wiederum der Center war es, der für Bamberg mit einem AND1 nach etwas mehr als sechs Minuten ausglich: 14:14. Maodo Lô schoss den deutschen Meister kurz darauf per Dreier in Front (19:16, 8.). Es folgten weitere Dreier von Staiger und Wright zur Fünf-Punkte-Führung nach dem ersten Viertel: 25:20.

Lucca Staiger traf gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts seinen zweiten Dreier und baute den Vorsprung damit auf acht Punkte aus: 28:20. Die Führung hielt auch Mitte des Viertels noch, nachdem Musli abermals per AND1 erfolgreich war (35:29, 15.). Ein folgender 8:0-Run der Gastgeber sorgte jedoch dafür, dass Tel Aviv seinerseits wieder nach vorne kam (37:39, 18.). Die letzten Punkte des Viertels erzielten Leon Radosevic und Ricky Hickman zum 41:39 für Brose.

Der Beginn des dritten Viertels war ausgeglichen. Keiner Mannschaft gelang es sich abzusetzen. Erst zwei Dreier in Folge, einer von Zisis, einer von Hickman, brachten Brose wieder einen kleinen Vorteil (52:46, 25.). Pierre Jackson kassierte zwischenzeitlich sein viertes Foul, für ihn kam sein Ersatz John Dibartolomeo. Und der wollte anscheinend zeigen, dass er es auch kann. Zehn Punkte scorte er in den dritten zehn Minuten und sorgte dafür, dass Brose mit einem Ein-Punkt-Rückstand in den Schlussabschnitt ging: 64:65.

Die ersten Minuten des letzten Viertels gehörten dann dem Rückkehrer: Ricky Hickman traf drei Dreier innerhalb von 150 Sekunden, dazu zwei Korbleger – er war damit für die ersten zwölf Brose-Zähler verantwortlich (77:71, 33.). Fünf Minuten vor Schluss führte der deutsche Meister mit acht Punkten, nachdem Daniel Hackett drei Freiwürfe traf: 84:76. Roll übernahm nun für Tel Aviv, brachte seine Mannschaft durch fünf Zähler in Folge wieder ran (84:81. 37.). Dann kam Pierre Jackson zurück und riss die Partie an sich. Sieben Punkte am Stück – die Hausherren lagen zwei Minuten vor Ende plötzlich wieder vorne: 87:88. Hackett traf für Brose nur einen Freiwurf, Thomas für Tel Aviv den Korbleger: 88:90. Dann die letzte Offensivaktion des deutschen Meisters. Hickman und Rubit zogen zum Korb, wurden beide durch Fouls gestoppt – einzig der Pfiff blieb aus, die Niederlage war besiegelt.

Brose Bamberg:
Hackett 12, Hickman 23, Wright 3, Zisis 5, Nikolic 2, Staiger 9, Lô 5, Rubit 5, Heckmann dnp, Musli 20, Radosevic 4


Pressemitteilung: Brose Bamberg 



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