Union Baskets Schwelm

Union Baskets unterliegen Frankfurt

Limitless am 27.02.2005 um 23:44

Union Baskets–Coach Torsten Daume zeigte sich verärgert. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen die OPEL SKYLINERS Frankfurt ging er hart mit seiner Mannschaft ins Gericht. "Taktik ist das Eine, Intensität das Andere. Wenn man so auftritt wie wir es heute getan haben, dann kann man nicht gewinnen."

Beide Teams mussten einige Ausfälle verkraften. Bei den Union Baskets fehlte krankheitsbedingt Kendrick Johnson, andere Akteure waren noch vom Grippevirus geschwächt. Aber auch die Gäste hatten Ausfälle zu verzeichnen. Bernd Kruel fehlte, Robert Maras wechselte letzte Woche nach Sevilla und diverse Spieler des Deutschen Meisters konnten in der letzten Woche kaum trainieren.

Doch die SKYLINERS kamen mit dieser Situation offensichtlich besser zurecht. Pascal Roller machte eine überragende Partie, der Rest des Teams kämpfte, biss auf die Zähne und hatte das nötige Glück von der Dreierlinie (44%).

Die Union Baskets dagegen präsentierten sich zwar taktisch gut eingestellt, es fehlte aber die nötige Leidenschaft. Leidenschaft, die nötig ist, um das Unternehmen Klassenerhalt zu realisieren. "Darüber werden wir sprechen müssen", ärgerte sich Torsten Daume. Die Verteidigung gegen Frankfurts Topscorer Chris Williams funktionierte meist recht gut. "Nur" 11 Punkte steuerte der US-Amerikaner zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Doch bedingt durch das ständige doppeln am Korb fanden die SKYLINERS immer wieder ihre freien Dreierschützen. Zudem hatten die Union Baskets große Probleme mit der "Triangle + 2"-Defense der Gäste. "Murat Didin ist ein Trainerfuchs. Unser System gegen die Manndeckung hat anfangs sehr gut funktioniert. Daraufhin hat er umgestellt und uns den Rhythmus genommen", zollt Daume seinem Gegenüber großen Respekt. Das Lob gab Murat Didin jedoch zurück: "Ich glaube und hoffe nicht, dass die Union Baskets absteigen werden. Ich wünsche Torsten und seinem Team viel Glück im Abstiegskampf!"

Über die 4x 10 Minuten gesehen hielt der Aufsteiger zwar gut mit, konnte letztlich aber kein Viertel gewinnen, so dass es trotz der Differenz von "nur" neun Punkten ein verdienter und eindeutiger Erfolg der Gäste war. Shannon Crooks und Bruno Roschnafsky (Double Double) verdienten sich in einem mittelmäßigen Schwelmer Team noch die Bestnoten.

Will man bei den Union Baskets den Klassenerhalt noch schaffen, so ist dringend ein Umdenken innerhalb des Teams nötig. Nach wie vor ist das Unterfangen möglich, denn letztlich trennt den Aufsteiger nur die Kleinigkeit von vier Punkten (incl. gewonnener direkter Vergleiche gegen Würzburtg und Braunschweig) vom rettenden Ufer. Und von Resignation ist beim Trainer nichts zu spüren: "Ich bin enttäuscht, aber wir werden nicht aufgeben!"

Am kommenden Samstag steht das extrem wichtige Spiel bei der TSK Würzburg an. Torsten Daume bringt es auf den Punkt: "Dieses Spiel müssen wir gewinnen, sonst schwinden unsere Chancen auf ein absolutes Minimum. Wir werden alle in dieser Woche noch härter arbeiten müssen."

Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Martin Schrader)

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