Jugend

„Wir wollen die anderen ärgern“

TheBloob am 14.11.2017 um 16:59

Am Sonntag starten die MBC Jungwölfe in die Hauptrunde der Jugend Basketball Bundesliga. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde haben sie sich dafür qualifiziert. Abstieg aus der JBBL ist damit kein Thema mehr und der Startplatz für die Saison 2018/2019 ist gesichert. Der erste Gegner in der Hauptrunde ist am Sonntag um 12 Uhr in der Dreifelderhalle der Sportschule Halle die BG Göttingen Youngsters. Weitere Kontrahenten sind Higherlevel Berlin und die Oettinger Rockets Gotha, die die Jungwölfe aus der eigenen Gruppe schon kennen, sowie Alba Berlin und TuS Lichterfeld Basketball Berlin. Über die Möglichkeiten in der Hauptrunde sprachen wir mit dem Trainer der Jungwölfe Marcus Brambora.

Die MBC Jungwölfe haben die Vorrunde mit vier Siegen und zwei knappen Niederlagen abgeschlossen. Macht euch das zu einem Mitfavoriten in der am Sonntag beginnenden Hauptrunde in der Jugend Basketball Bundesliga?
Wir haben sicher gute Spiele abgeliefert, aber wir sind kein Mitfavorit, die Teams der anderen Gruppe schätze ich stärker ein, als die Mannschaften aus unserer Gruppe. Und Higherlevel, gegen die wir im Gegensatz zu den anderen Teams nur knapp verloren haben, wird uns auch nicht noch einmal unterschätzen. Aber vielleicht können wir das ein oder andere Team der Berliner ärgern oder gar zum Stolpern bringen.
Ihr beginnt die Hauptrunde gegen die BG Göttingen Youngsters, die in ihrer Vorrundengruppe hinter Alba den zweiten Platz belegt haben. Hast du den Gegner schon per Video anschauen können und wie schätzt du eure Chancen ein?
Ein wenig habe ich mir schon angesehen. Ich glaube, dass wir einen guten Tag erwischen müssen, um zu gewinnen. Deshalb sollten wir sehr gut vorbereitet sein, mit gutem Teamplay aufwarten und wenig Fehler machen.
Dass ihr das erste Spiel der Hauptrunde zu Hause bestreiten könnt, ist das ein Vorteil?
Higherlevel hatten wir in eigener Halle am Rande einer Niederlage, darum ist es natürlich von Vorteil zu Hause zu starten. Vielleicht schaffen wir den nächsten Schritt und können mit einem Sieg unser Selbstbewusstsein stärken.
Dreimal wird euer Reiseziel Berlin lauten. Higherlevel kennst du schon aus eurer Vorrundengruppe. Aber gerade Alba Berlin und TuS Lichterfelde Basketball haben in ihren Vorrundenspielen beeindruckende Punktzahlen erreicht und fast in jedem Spiel 100 und mehr Punkte erzielt. Wie kann man solche Offensivkraft stoppen?
Ich glaube nicht, dass man das stoppen kann, aber wir müssen es schaffen, sie einzugrenzen.
Aber so weit sind wir noch nicht, wir beschäftigen uns erst einmal nur mit Göttingen.
Bis Mitte Februar müsst ihr zehn Spieltage absolvieren, daran schließen sich noch mindestens zwei Play-off-Spiele an. Wie verkraften das die jungen Spieler, die gerade mal 14 und 15 Jahre alt sind, Schule zu absolvieren haben und auch noch mehrfach in der Woche zum Training antreten müssen?
Das Pensum für die Jungs ist schon relativ hoch, obwohl es im Vergleich zu den Spitzenteams noch moderat ist. Wie schwierig das alles ist, das merken wir jede Woche im Training. Ich hatte in dieser Saison noch nie in zwei aufeinanderfolgen Trainingseinheiten den gleichen Kader zur Verfügung.
Außerdem sollen die schulischen Leistungen trotz allem nicht darunter leiden. Darauf achten wir natürlich auch.
Einer deiner besten Spieler, Ralph Hounnou, hat bislang noch gar nicht spielen können. Er wäre sich wichtig für die nächsten Begegnungen. Rechnest du mit seinem Einsatz?
Das stimmt. Er hatte sich verletzt, hat inzwischen jedoch wieder mit dem Training anfangen können. Aber ich plane erstmal ohne ihn. Das Team hat seinen Ausfall in der Vorrunde auch sehr gut kompensiert. Darüber mache ich mir also keine Gedanken.
Was würdest du als die Stärken deiner Jungs einschätzen und wo liegen ihre Schwächen?
hne zu viel zu verraten, denke ich, dass wir mit unserer Defense im Halbfeld sehr unangenehm sind. Außerdem schaffen wir es oft, unseren Gameplan umzusetzen. Unsere Fastbreaks und unsere Freiwurfquote sind auf jeden Fall zu verbessern. Und wir dürfen uns nicht so viele Turnover leisten.
Die Jungs kommen aus Weißenfels, Leipzig, Halle, Sandersdorf. Ist das schwierig, sie immer in Halle zum Training zusammenzubekommen?
Das ist logistisch schon verdammt schwierig und manchmal leider auch unmöglich, zum Beispiel aufgrund der Bahnverbindungen. Kommen dann Verletzungen und schulische Dinge dazu, ist ein kontinuierliches Arbeiten unmöglich. Aber wir gehen dennoch optimistisch in die nächsten Spiele.
Dann viel Glück und Erfolg.


Pressemitteilung: MBC, Birger Zentner 



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