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Ein hartes Stück Arbeit

TheBloob am 12.11.2017 um 20:11

„Das war wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, konstatierte Rodrigo Pastore, Cheftrainer des
Basketballzweitligisten NINERS Chemnitz, am Samstagabend nach dem schwer erkämpften 72:67-Heimsieg
gegen die Orange Academy Ulm. Vor der abermals beeindruckenden Kulisse von 2.112 Zuschauern mussten
die Gastgeber gegen den Aufsteiger bis zur letzten Sekunde hart arbeiten, um sich den vierten Saisonerfolg zu
sichern. Dank diesem klettert Chemnitz auf den zehnten Tabellenrang und wahrt den Anschluss an die
begehrten Playoffplätze. Mit Brad Tinsley (15), Andy Mazurczak (14), Malte Ziegenhagen (12), Robin Lodders
(12) und Michael Fleischmann (10) punkteten gleich fünf Akteure zweistellig.
In einem nicht immer hochklassigen, aber jederzeit sehr spannenden Match erwischte die Orange Academy,
Farmteam des Erstligisten ratiopharm Ulm, den besseren Start und kam angeführt vom starken Ungar Marcell
Pongo zu einem frühen 8:3-Vorsprung. Diesen egalisierten jedoch Lodders und Mazurczak im Handumdrehen,
ehe Fleischmann und der noch immer nicht ganz wieder genesene Joe Lawson bis zur ersten Viertelpause auf
17:13 für Chemnitz stellten. Zu Beginn des zweiten Abschnitts fanden beide Teams zunächst keinen Weg, den
Ball erfolgreich durch den Ring zu befördern. Ein Dreier von Tinsley, der sein erstes Spiel für die NINERS vor
heimischer Kulisse bestritt, erwies sich dann jedoch als Dosenöffner, denn in der Folge schraubten Lodders,
und Fleischmann den Vorsprung sogar erstmals in zweistellige Höhen (29:18). Gegen Ende der ersten Halbzeit
gelang den Gästen, die mit Joschka Ferner und Till Pape auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten mussten,
allerdings ein schneller 7:0-Lauf, so dass Chemnitz „nur“ mit einer 31:27-Führung in die Kabine gehen durfte.
Nach dem Seitenwechsel drehte auf Seiten der Gäste David Krämer, letztlich mit 20 Punkten auch Topscorer
der Partie, dann aber mächtig auf und sorgte fast im Alleingang für den 34:34-Ausgleich. Als das NINERS-Spiel
nun gerade offensiv mächtig ins Stocken geriet, übernahm glücklicherweise Mazurczak, der in den letzten
zweieinhalb Minuten des dritten Viertels acht Punkte erzielte und weitere zwei für Lodders auflegte, so dass
Chemnitz mit einem 48:43-Vorsprung ins Schlussviertel gehen durfte. Doch abermals hatte Krämer die richtige
Antwort parat und verkürzte postwendend auf 53:55. Nach einem Freiwurf des Ulmers Mate Fazekas schmolz
der NINERS-Vorsprung sogar auf ein einziges Pünktchen zusammen (59:58). Doch als es wirklich am nötigsten
war, fanden die Chemnitzer Scharfschützen endlich ihr Zielwasser. Dreier Fleischmann, Dreier Tinsley, Dreier
Ziegenhagen – schon stand es 70:63 und die Messe schien eine Minute vor Schluss gelesen. Ein Ballverlust
Tinsleys machte es allerdings wieder spannend und so musste Ziegenhagen an der Freiwurflinie noch einmal
Nervenstärke beweisen, um den knappen Vorsprung ins Ziel zu bringen. „Defensiv war das eine gute Leistung,
aber offensiv haben wir noch Luft nach oben“, unterstrich Pastore, dass die NINERS noch nicht am Limit sind.
STATISTIK: NINERS Chemnitz vs. Orange Academy Ulm 72:67 (17:12, 14:15, 17:16, 24:24), 2.112 Zuschauer
Tinsley (15 Punkte), Mazurczak (14), Lodders (12), Ziegenhagen (12), Fleischmann (10), Lawson (5), Mixich (4), Parker (0),
Richter (0), Hoppe, Kayser, Wendler (jeweils nicht eingesetzt)
TERMINE: RASTA Vechta vs. NINERS Chemnitz, Samstag, 18.11.2017, 19:30 Uhr, RASTA Dome
NINERS Chemnitz vs. Phoenix Hagen, Samstag, 25.11.2017, 19:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle


Pressemitteilung: BV Chemnitz, Matthias Pattloch 



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