Basketball Löwen Braunschweig

Nach der Pause den Faden verloren: 71:78-Niederlage in Frankfurt

TheBloob am 12.10.2017 um 22:02

Es war über weite Strecken eine erneut gute Partie der Basketball Löwen Braunschweig, die sie am heutigen Mittwoch, 11. Oktober 2017, bei den FRAPORT SKYLINERS gezeigt hatten. Statistisch waren sie den Frankfurtern nahezu ebenbürtig gewesen und hatten eine erste gute Halbzeit wie auch ein letztes gutes Viertel gespielt. Nur nach der Halbzeitpause hatten die Löwen völlig den Faden verloren und sich in den ersten vier Minuten des dritten Viertels einen 15:0-Lauf der Frankfurter eingefangen. Den konnten die Löwen trotz Aufbäumens nicht mehr wettmachen und verloren schlussendlich mit 71:78 (38:37) bei den FRAPORT SKYLINERS. Bester Braunschweiger Punktesammler war Jarekious Bradley mit 21 Punkten, für die Frankfurter kam Tai Webster auf 16 Zähler.

Wie zu erwarten, war die Partie von Beginn an von hoher defensiver Intensität geprägt. Als Folge dessen verloren die Löwen im ersten Viertel zwar vier Mal den Ball, führten aber dennoch fast die ganze Zeit und lagen lediglich einmal mit 13:14 hinten. Das war vor allem auf ihre gute Verteidigung und ihre hochprozentigen Abschlüsse zurückzuführen. So trafen die Löwen 57 Prozent aus dem Feld und gestatteten den Frankfurtern nur 37 Prozent verwandelte Würfe.

Mit einer 19:16-Führung gingen die Löwen in den zweiten Spielabschnitt und machten dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Hinten standen sie gut, forcierten in diesem Viertel insgesamt sechs Frankfurter Ballverluste. Und vorne spielten sie ihre Würfe schön heraus, trafen per Dreier, nach Schnellangriffen und von der Freiwurflinie. Das Resultat: Die Löwen zogen in diesem Viertel etwas davon und führten in der 18. Minute mit 37:29. In den darauffolgenden zwei Minuten gelang ihnen allerdings nur noch ein Punkt und die Frankfurter zogen in dieser Phase das Momentum auf ihre Seite: Sie kamen bis auf einen Punkt zum 38:37-Halbzeitstand aus Löwensicht heran.

Wieder zurück auf dem Parkett konnte Scott Eatherton sofort zwei Punkte für die Löwen erzielen, doch dann folgte ein 15:0-Lauf der Hausherren. Die Frankfurter hatten defensiv eine Schippe draufgelegt und sich offensiv in einen kleinen Rausch gespielt. Das zeigte Wirkung, denn bei den Löwen lief in dieser Phase fast nichts mehr zusammen. Erst beim Stand von 40:52 punktete das Menz-Team wieder und versuchte, sich bis zum Viertelende noch etwas näher heranzupirschen.

Das gelang erst im letzten Spielabschnitt, in den die Löwen mit 49:62 starteten. Angeführt von einem über das gesamte Spiel starken Jarekious Bradley verkürzte das Menz-Team auf 54:64. Und wenig später gelang DeAndre Lansdowne nach einem Ballgewinn auch das 58:67. Die Körpersprache und das Spiel der Löwen war jetzt wieder gut, ähnlich ihrem Auftritt in der ersten Halbzeit. Sie entschieden diesen Spielabschnitt mit 22:16 für sich. Doch leider reichte das tolle Aufbäumen nicht mehr, um das Spiel zu eigenen Gunsten zu drehen.

Viertel im Überblick: 19:16, 19:21, 11:25, 22:16;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Glückwunsch an Frankfurt zum Sieg und guten Spiel. Es war das erwartet schwere Spiel. Frankfurt ist zu Hause, aber auch generell, sehr gut und hat hohe Ziele. Dennoch denke ich, dass wir uns über weite Strecken gut präsentiert haben. Leider haben wir aber den Start ins dritte Viertel verschlafen und wurden da ein wenig überrollt. Hier hat man gesehen, dass wir noch viel Erfahrung sammeln müssen. Bis auf Scott Eatherton hat im Grunde noch keiner unserer Spieler nennenswerte Statistiken in der Liga abgeliefert. Für uns war es eine gute Leistung, denn ähnlich wie gegen Bonn waren wir in keiner Statistik außer den Wurfquoten wirklich unterlegen. Es war für unsere Möglichkeiten daher das dritte gute Spiel, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Wir wussten von vornherein, dass es kein leichtes Spiel wird, denn Braunschweig spielt guten Basketball. Unser drittes Viertel war wirklich gut, vielleicht waren es unsere besten zehn Minuten der bisherigen Saison. ´WoBo´ und Mike haben uns heute über das ganze Spiel hinweg sehr solide Minuten gegeben. Tai hat nach seinem Sturz auf den Rücken am Wochenende nur einmal trainiert. Ich war ein wenig überrascht, dass er bereit war zu spielen. Aber das zeigt seine mentale Stärke. Ich denke, dass das heutige Spiel für ihn ein wichtiger Schritt nach vorne war. Das wir jetzt 3:1 stehen ist gut, aber es geht mir vorerst nicht um unsere Bilanz, sondern darum, besser zu werden.“

Basketball Löwen Braunschweig: Bradley 21 (6 Rebounds), Ebert, Figge, Lansdowne 11 (6 Assists), Janavicius 7, Klepeisz, Alte n.e., Schwartz 5, Morse 9 (5 Rebounds), Koné (3 Assists), Eatherton 16 (7 Rebounds), Lagerpusch 2.

FRAPORT SKYLINERS: Webster 16 (5 Assists), Zeeb n.e., Huff 10, Hecker n.e., Freudenberg, Schubert n.e., Bonga, Wohlfarth-Bottermann 12 (5 Rebounds, 5 geblockte Würfe), Robertson 15 (5 Assists, 3 Ballgewinne), Morrison 14 (5 Rebounds), Scrubb 11 (5 Assists), Fountain n.e..


Pressemitteilung: Basketball Löwen Braunschweig 



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