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Zurück im Wohnzimmer

TheBloob am 04.10.2017 um 19:16

Genau fünf Monate ist es her, dass die Zweitligabasketballer der NINERS Chemnitz eine Pflichtpartie in ihrer
„Hartmann-Hölle“ austrugen. Damals, am 3. Mai dieses Jahres, unterlag man vor fast 2.700 Zuschauern den
Oettinger Rockets Gotha im Endspiel um den Bundesliga-Aufstieg denkbar knapp mit 67:70. Die Tränen der
Enttäuschung sind getrocknet, der Schweiß der Spieler durch neue Tropfen einer harten Saisonvorbereitung
ersetzt und die Begeisterung für Basketball in Sachsens drittgrößter Metropole offenbar ungebrochen. Denn
schon zum jetzigen Zeitpunkt wurden für das bevorstehende Duell mit den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau,
welches diesen Samstag um 19 Uhr steigt, nahezu 1.500 Tickets abgesetzt. „Der Saisonauftakt gegen Nürnberg
in der Chemnitz Arena war toll, aber jetzt freuen wir uns auf die Rückkehr in unser Wohnzimmer und die ganz
spezielle, mitreißende Atmosphäre“, kann NINERS-Kapitän Michael Fleischmann das Spiel kaum noch erwarten.
Dem 31-Jährigen und seinen Teamkameraden steht ein anspruchsvolles Kräftemessen mit einem kampfstarken
Kontrahenten bevor. Wie die NINERS haben auch die WHITE WINGS in der noch jungen Saison schon einen Sieg
erringen können, der obendrein mehr als deutlich ausfiel. Denn beim 95:76-Triumph in Ulm ließ man dem
Gegner am vergangenen Samstag nicht den Hauch einer Chance. Maßgeblichen Anteil am Hanauer Erfolg hatte
US-Boy Chase Adams, der mit 21 Punkten zum Topscorer avancierte. Eine Woche zuvor musste der Pointguard
noch verletzungsbedingt pausieren und die 58:70-Niederlage seines Teams gegen Hamburg von der Bank aus
verfolgen. „Doch selbst in diesem Match war Hanau lange Zeit nah dran und geriet erst in den Schlussminuten
auf die Verliererstraße“, weiß NINERS-Coach Rodrigo Pastore nach eingehender Videoanalyse des nächsten
Gegners zu berichten und ergänzt: „Die WHITE WINGS haben einen kleinen, aber sehr feinen Kader.“
Wichtigste Stützen im Team von Cheftrainer Simon Cote sind neben Routinier Chase Adams die Deutschen Paul
Albrecht (15 Punkte pro Spiel), Till-Joscha Jönke (13), Christian von Fintel (10.5) und die Amerikaner Chris Brady
(9) sowie Lucquon Choice (8). Deren Landsmann Lavon Long (1.5), Josef Eichler (7.5) und Benedikt Nicolay (3.0)
bringen die notwendige Entlastung von der Bank. „Hanau hat mehrere gute Distanzschützen und ist gerade im
Fastbreakspiel sehr gefährlich. Wir wollen versuchen, diese Stärken einzugrenzen und außerdem das Tempo zu
kontrollieren“, hat Pastore einen Matchplan im Kopf. Darüber hinaus käme es darauf an, die eigenen Qualitäten
gewinnbringend in die Waagschale zu werfen. „Wir haben gegen Nürnberg und auch zuletzt in Crailsheim über
weite Strecken erfolgreich unser Spiel aufgezogen. Daran wollen wir Samstag anknüpfen“, sagt der Argentinier.
Allerdings können die NINERS voraussichtlich noch immer nicht in Bestbesetzung antreten. Denn sowohl hinter
Joe Lawson wie auch hinter Jacob Parker stehen weiterhin große Fragezeichen. „Es wird sich erst am Spieltag
entscheiden, ob einer oder beide schon wieder auflaufen können“, verrät Pastore und hofft deshalb umso
mehr auf den berühmten Heimvorteil: „So lange wir nicht komplett sind, ist jedes Match für uns eine riesige
Herausforderung und eine echte Nagelprobe für die konditionelle Verfassung der anderen Spieler. Da kann es
durchaus hilfreich sein, wenn uns die Fans mit ihrer tollen Unterstützung zusätzliche Kräfte verleihen.“ Wer die
NINERS auf ihrer Jagd nach dem zweiten Sieg mit antreiben will, kann noch im Online-Shop, in allen BLICK- und
Freie-Presse-Shops, im Ticketservice am Markt 1 und natürlich an der Abendkasse Eintrittskarten erwerben.
TERMIN: NINERS Chemnitz vs. HEBEISEN WHITE WINGS Hanau, Samstag, 07.10.2017, 19:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle


Pressemitteilung: BV Chemnitz, Matthias Pattloch 



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