Science City Jena

Science City Jena empfängt Meister-Bezwinger s.Oliver Würzburg

TheBloob am 02.10.2017 um 19:33

Es ist noch gar nicht so lang her, dass sich die beiden Kontrahenten des Duells am Dienstagnachmittag in der Jenaer Sparkassen-Arena schon einmal gegenüberstanden. Im Rahmen des Mediencups 2017 duellierten sich Science City und das Team von s. Oliver Würzburg zuletzt am 10. September 2017 im Finale des von der Mediengruppe Thüringen ausgerichteten Vorbereitungsturniers. Die Unterfranken gingen mit einem erst in der Schlussphase erkämpften 73:66-Erfolg vom Parkett, nahmen den erstmalig an der Saale ausgespielten Pokal mit an den Main. Nun, knapp drei Wochen später hat sich an der Rollenverteilung beider Clubs nicht sonderlich viel geändert. Die Mainstädter, in der zurückliegenden Saison auf einem enttäuschenden 13. Platz, hinter Science City Jena als damaligem Aufsteiger gelandet, streben in Richtung Playoffs, während die Thüringer ihren den Verbleib im Oberhaus kämpfen.

Schon ein Blick auf den breiten, qualitativ stark besetzten Kader von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann offenbart wohin die Reise gehen soll. Zudem stiegen die Franken so früh wie noch nie in ihre Saisonvorbereitung ein. Ein wesentlicher und triftiger Grund, die Qualifikation für die Hauptrunde des FIBA Europe Cup, endete am 26. September 2017 allerdings in äußerst dramatischer Manier. Hatten die Mainstädter ihr Heimspiel gegen Istanbul BBSK am 20.09.2107 noch mit 62:75 verloren, so schlugen die Bauermänner nur sechs Tages später am Bosporus beeindruckend zurück. In Summe eines starken 76:65-Erfolges in der Türkei fehlten am Ende drei mickrige Pünktchen, um in die 2. Runde des kontinentalen Wettbewerbs einzuziehen. Angeführt von Maurice Stuckey (21 Pkt.) blieb Würzburg der Sprung in den FIBA Europe Cup versagt.

Ungeachtet des tragischen Ausgangs auf internationalem Parkett braucht sich der Kader der Unterfranken in der easyCredit BBL vor keinem Team zu verstecken. Am Freitagabend zeitgleich mit Science City Jena in die Saison gestartet, empfing Würzburg den Deutschen Meister von Brose Bamberg und bezwang den amtierenden Champion nach einer eindrucksvollen Vorstellung knapp mit 76:73.

Während mit dem starken Aufbauspieler Cliff Hammonds und dem auch von außen gefährlichen Center Kresimir Loncar zwei Ex-ALBAner im Kader stehen, kommen bei den Würzburgern auch einheimische Akteure nicht zu kurz. Shooting Guard Maurice Stuckey sowie der von Brose Bamberg ausgeliehene Center Leon Kratzer bilden ein qualitativ hochwertiges Tandem mit deutschem Pass, welches wohl auch jeder andere Bundesligist mit Kusshand verpflichten würde. Bis zum 15. September bildete dieses Duo die Speerspitze deutscher Leistungsträger im Kader der Mainstädter, bevor eine weitere Verpflichtung republikweit für zahlreiche Augenaufschläge gesorgt haben dürfte. Mit der Unterschrift des 127fachen Nationalspielers Robin Benzing gelang den Würzburger ein echter Coup, welcher auch dem letzten Skeptiker die Ambitionen der Gäste verdeutlichen sollte. So startet der Bauermann-Kader neben seiner entsprechenden Tiefe auch mit der notwendigen Qualität in Richtung BBL-Auftakt, in der jeder Sieg doppelt zählen dürfte.

Für Science City, im Mediencup-Endspiel noch ohne den angeschlagenen Julius Jenkins knapp bezwungen, wird es im Duell am Tag der deutschen Einheit vornehmlich darum gehen, die Partie bis in die Schlussphase knapp zu halten, um die spielstarken Gäste kurz vor der finalen Sirene vielleicht doch auf dem falschen Fuß zu erwischen.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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