Basketball Löwen Braunschweig

Löwen bezwingen Eisbären: 81:68-Sieg zum Auftakt

TheBloob am 30.09.2017 um 19:44

Was für ein Start in die neue easyCredit BBL-Saison! Mit 81:68 (35:44) haben die Basketball Löwen Braunschweig am heutigen Freitag, den 29. September, die Eisbären Bremerhaven geschlagen. Die 2.316 Zuschauer in der Volkswagen Halle sahen ein temporeiches Spiel, in dem die Löwen nach einem guten Start im zweiten Viertel völlig den Rhythmus verloren und mit neun Zählern Rückstand in die Pause gingen. Aber das Team von Trainer Frank Menz steigerte sich in der zweiten Spielhälfte und drehte mit verbesserter Dreierquote, einer starken Verteidigung und viel Druck auf den Korb das Spiel. Am Ende punkteten vier Löwen zweistellig: DeAndre Lansdowne wurde Topscorer mit 16 Punkten, Scott Eatherton legte ein Double-Double von 15 Zählern und zehn Rebounds auf. Für die Eisbären war Ex-Löwen Geoffrey Groselle mit 14 Punkten am erfolgreichsten.

In der kurzweiligen Partie erwischten die Löwen den etwas besseren Start und konnten sich in der 4. Minute leicht auf 11:6 absetzen. Vor allem mit Zug zum Korb schlossen die Braunschweiger gut sowie hochprozentig ab und lagen bis zur 7. Spielminute immer leicht vorne. Dann gelang den Gästen erstmals der Ausgleich (15:15). Doch konnten die Löwen sich über ihr schnelles Spiel nach vorne, schöne Pässe unter den Korb und eine gute Verteidigung bis zum Viertelende wieder einen Vorsprung von sechs Zählern erspielen.

Mit 25:19 gingen die Löwen ins zweite Viertel und nahmen ihren Schwung zunächst mit. Doch nach drei schnellen Punkten stockte die bis hierhin sehr flüssig laufende Offensive. Die Eisbären kamen folglich näher heran und gingen in der 13. Minute erstmals in Führung (28:29). Die Löwen waren auf der Suche nach ihrem Rhythmus und erarbeiteten sich durch zahlreiche Offensiv-Rebounds mehrere zweite Chancen. Allerdings wollte kaum ein Wurf fallen. Stattdessen fingen sie sich in dieser Phase zu leichte gegnerische Punkte unter dem Korb. Und weil zudem auch die Freiwürfe nicht fielen, wuchs der Löwen-Rückstand zur Halbzeitpause auf 35:44 an.

Zurück auf dem Parkett waren die Löwen wie ausgewechselt und bliesen zur Aufholjagd. Zygimantas Janavicius und DeAndre Lansdowne drehten dabei auf und führten die Löwen binnen drei Minuten zum 46:46. Die Partie war anschließend über mehrere Minuten offen, aber zum Ende des Viertels konnten sich die Löwen erneut absetzen. Insgesamt trafen sie in diesem Spielabschnitt vier Dreier und auch die Freiwürfe fielen besser. Das gepaart mit ihrer Reboundstärke, dem ständigen Zug zum Korb und einer griffigen Verteidigung sorgte für das 66:59 nach 30 Spielminuten.

Das Menz-Team startete etwas nervös in das letzte Viertel und blieb die ersten vier Minuten ohne Punkte. Doch dann war Center Scott Eatherton zur Stelle: Er erzielte fünf Punkte in Serie und versenkte dabei auch einen Dreipunktewurf zum 71:64 (36. Minute). Das war quasi die Entscheidung, denn von diesem Rückstand konnten sich die Eisbären nicht mehr erholen. Zumal hinten die starke Löwen-Verteidigung griff und vorne Thomas Klepeisz, Scott Eatherton & Co. zum 81:68-Sieg punkteten.

Viertel im Überblick: 25:19, 10:25, 31:15, 15:9;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): Ich spüre eine große Erleichterung und ich glaube die Spieler auch. Wir haben ein wahnsinnig schweres Auftaktprogramm mit dem nächsten Spiel in München und dann kommen Bonn und Ludwigsburg. Deshalb wollten wir unbedingt versuchen, das erste Heimspiel der Saison zu gewinnen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir große Probleme gehabt und im zweiten Viertel den Rhythmus komplett verloren. Bremerhaven hat einfach gut verteidigt und offensiv viel über innen gespielt, da haben wir eine ganze Zeit lang Probleme gehabt. Insgesamt bin ich sehr, sehr stolz auf die Jungs. Obwohl uns das Selbstvertrauen zwischendurch bis in die Hose gerutscht ist, sind wir zurückgekommen. Wir können aber nicht lange feiern, denn wir haben schon wieder ein schweres Spiel am Dienstag in München.“

Sebastian Machowski (Eisbären Bremerhaven): „Glückwunsch an Frank und sein Team. Ich denke aufgrund der großen Leistungssteigerung der Braunschweiger in der zweiten Halbzeit geht es mehr als in Ordnung, dass wir als Verlierer abreisen. In der ersten Halbzeit hat mir einiges gefallen. Wir sind dann verdient mit einer Führung in die Halbzeit gegangen. Der Erhöhung des Drucks und der Art und Weise, wie die Braunschweiger das in der zweiten Halbzeit gemacht haben, hatten wir leider zu wenig entgegenzusetzen. Ich denke, alleine an den Offensiv-Rebounds und den rausgeholten Freiwürfen kann man ablesen, dass die Braunschweiger diesen Sieg mehr gewollt haben. Wir können uns bei der Analyse und Aufarbeitung leider nicht viel Zeit lassen, weil wir schon am Montag das nächste Spiel in Berlin haben werden. Wir müssen ganz schnell den Kopf frei bekommen und zu Kräften kommen.“

Basketball Löwen Braunschweig: Bradley 8, Ebert n.e., Figge 2, Lansdowne 16, Janavicius 10 (4 Assists), Klepeisz 10, Alte n.e., Schwartz 3, Morse 8 (9 Rebounds), Koné 9, Eatherton 15 (10 Rebounds, 6 geblockte Würfe), Lagerpusch.

Eisbären Bremerhaven: Johnson 2, Kessens 2, Breitlauch 4, Bleck 2, Berhanemeskel 12, Hulls 11 (5 Rebounds, 3 Assists), Elliott 4, Wendt 2, Brembly 5, Baptiste 10 (6 Rebounds), Groselle 14.


Pressemitteilung: Basketball Löwen Braunschweig 



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