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DBB und BBL begrüßen Vorschlag der FIBA zur Terminproblematik

TheBloob am 27.09.2017 um 21:47

Konstruktiver und gesunder Kompromiss

Der Deutsche Basketball Bund und die Basketball Bundesliga begrüßen den jüngsten Vorschlag des Basketball-Weltverbandes FIBA zur Lösung der Terminproblematik im europäischen Basketball. „Das ist ein absolut konstruktiver und gesunder Kompromiss, der für beide Seiten, die FIBA und die ECA, bestens tragbar ist. Ich denke, dass dieses Modell eine echte Lösungsperspektive bietet und dafür sorgt, dass sowohl die FIBA World Cup Qualifier als auch die Spieltage der Euroleague gut nebeneinander stattfinden können. Die FIBA hat jetzt den ersten großen Schritt gemacht und wir setzen darauf, dass auch die ECA im Sinne der Entwicklung unserer Sportart Basketball entscheidet und damit weiteren Schaden abwendet“, so DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt.

Dr. Stefan Holz, Geschäftsführer der easyCredit BBL, äußerte sich wie folgt: "Wir haben ja zuletzt bei unserem Tip-Off-Meeting in Berlin gefordert, dass sich beide Parteien am besten in einer einsamen Berghütte einschließen sollten, um zu einer Lösung zu kommen und die verfahrene Situation im Sinne der beteiligten Spieler, Clubs und Ligen zu lösen. Insofern begrüssen wir es, dass eine Seite nun einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet hat. Einer europaweiten Lösung würde sich die BBL dann anschließen.“

Der Vorschlag der FIBA sieht zusammengefasst wie folgt aus: Die FIBA verschiebt alle acht für Donnerstag, 23. November 2017, geplanten Spiele der World Cup Qualifier um einen Tag auf Freitag, 24. November 2017. Die weiteren Spiele bleiben unverändert. Die für den 23. und 24. November terminierten Euroleague-Spiele sollten demgemäß am Dienstag, 21. November 2017, ausgetragen werden. Auch hier blieben weitere Euroleague-Spieltage unverändert. Nach gleichem Schema solle dann auch bei den Februar-Spielen verfahren werden.

Im Gegensatz zum bisherigen Modell wären die Euroleague-Spieler – und ausschließlich um die geht es bei diesem Vorschlag – sieben statt neun Tage bei ihren Nationalmannschaften und würden kein Euroleague-Spiel verpassen. Auch würde diese Regelung für die Euroleague keine Wochen-Unterbrechung bedeuten, da ein Spiel am Dienstag und das nächste bereits in der Woche darauf am Donnerstag/Freitag stattfinden würde.

Das Wochenschema eines Euroleague-Spielers sähe nach dem neuen Vorschlag wie folgt aus: Sonntag: Klub; Montag: Klub; Dienstag: Klub, Euroleaguespiel; Mittwoch: Reisetag zur Nationalmannschaft; Donnerstag: Nationalmannschaft; Freitag: Nationalmannschaft, Spiel World Cup Qualifier; Samstag: Nationalmannschaft; Sonntag/Montag: Nationalmannschaft, Spiel World Cup Qualifier; Dienstag: Reisetag zum Klub; Mittwoch: Klub; Donnerstag/Freitag: Klub/Euroleaguespiel.


Pressemitteilung: DBB 



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