Telekom Baskets Bonn

Dreier zur Verlängerung kassiert, Sieg davongetragen

TheBloob am 24.09.2017 um 20:15

BG Göttingen – Telekom Baskets Bonn 88:93 n.V. (30:22, 20:19, 10:20, 18:17, 10:15)

Die Telekom baskets Bonn haben im letzten Testspiel der Saisonvorbereitung einen Sieg nach Verlängerung errungen. Bei der BG Göttingen setzte sich die Truppe von Trainer Predrag Krunic mit 93:88 (22:30, 19:20, 20:10, 17:18, 15:10) durch, wobei sie vor allem im dritten Viertel durch starke Defense zu gefallen wusste. Die Hausherren schossen sich zwar mit einem Dreier durch Evan Smotrycz in die Extraschicht, doch Baskets-Kapitän Josh Mayo dank 13 seiner 20 Zähler in der Overtime noch zum Erfolg.

Wie schon so oft während der laufenden Vorbereitung zeigten die Telekom Baskets im dritten Viertel eine starke Vorstellung. Predrag Krunic und seine Assistent Chris O’Shea hatten einmal mehr die richtigen Schlüsse aus den ersten 20 Minuten gezogen und defensive Anpassungen gemacht, welche unvermittelt griffen. Göttingen brauchte nach dem Seitenwechsel satte sechs Minuten, ehe Zählbares verbucht werden konnte – insgesamt fanden im dritten Abschnitt nur vier von 15 BG-Würfen ihr Ziel (26,7 Prozent Trefferquote).

Nun heißt es für die Telekom Baskets Bonn: Abwarten und Basketball Champions League-Qualifikation schauen. In dieser treten die Magentafarbenen zunächst am Freitag, den 29.9.2017, und dann am Montag, den 2.10.2017, im heimischen Telekom Dome entweder gegen Badalona (Spanien) oder Kataja Basket (Finnland) an. Die beiden Kontrahenten spielen in den kommenden Tagen (Hinspiel: 24.9. / Rückspiel: 26.9.) um den Einzug in die 3. Runde der Qualifikation


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Curry (9/2 Dreier), Parks (11), Klein (0), Djurisic (10, 10 Rebounds), Gamble (13, 10 Rebounds), Jasinski (dnp), DiLeo (12/3), Breunig (8), Polas Bartolo (10, 5 Rebounds, 4 Steals), Mayo (20/1, 6 Rebounds)

BG Göttingen:

Watson (14/1), Lockhart (7/1), Williams (0), Smotrycz (24/5), Rush (4/1), Stockton (10/1, Loveridge (14/2), Lennart (dnp), Larysz (dnp), Simon (0), Haukohl (11), Grüttner (4)


Mit dem eigenen Publikum im Rücken gingen die Hausherren besonders motiviert in die Begegnung. Auf der Anzeigetafel machte sich dieser Umstand in Form von vielen Punkten bemerkbar, die Göttingen vor allem aus der Distanz erzielte – gleich vier Dreier verwandelten sie Niedersachsen im ersten Viertel. Bonn konnte zunächst nicht von einem um Julian Gamble, Martin Breunig, Nemanja Djurisic und Jordan Parks tief besetzten Frontcourt profitieren und sah sich früh mit einem Rückstand konfrontiert (30:22, 10. Minute).

Im zweiten Abschnitt standen die Rheinländer den BG-Schützen aggressiver auf den Füßen, so dass diese entlang des Perimeters nicht nur noch selten zu freien Würfen kamen. Zudem arbeiteten Gamble und Co. beharrlich beim Defensiv-Rebound, was Göttingen zweite Chancen auf einen Korberfolg nahm. So entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in welcher lediglich die Hypothek des ersten Viertels weiterhin schwer wog (50:41, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Baskets in der Verteidigung nochmals einen Gang höher und zwangen die BG zu ausnahmslos schweren Abschlüssen. Im Gang nach vorn wussten besonders Gamble und Djurisic ihre Physis in Brettnähe auszunutzen, wodurch das Momentum komplett auf die Seite der Gäste kippte und ihnen eine schmale Führung bescherte (60:61, 30. Minute).

Im Schlussviertel sah zunächst alles danach aus, als sollten die Baskets ihren Vorsprung über die Ziellinie retten können. Doch Göttingen blieb stets in Schlagdistanz und brachte sich somit selbst in die Position, in einem wachsamen Moment und gutem Auge für den Nebenmann die Verlängerung zu erzwingen. Erst hatte Stephan Haukohl einen Dreier klar neben den Ring gesetzt und der Rebound war bei Jordan Parks gelandet, doch die „Veilchen“ fingen den Pass des Baskets-Forwards ab und fanden Evan Smotrycz, welcher aus der Distanz im zweiten Anlauf für den Ausgleich – und damit die Verlängerung – sorgte (78:78, 40. Minute).

In der Extraschicht zeigte Bonn sich von dem Smotrycz-Schocker erstaunlich unbeeindruckt. Kapitän Josh Mayo riss das Geschehen an sich und brannte ein offensives Feuerwerk ab. Der Amerikaner suchte immer wieder erfolgreich den Weg ans Brett, wodurch er oft an die Freiwurflinie kam und so den Grundstein zu einer Ausbeute von 13 Punkten während der Overtime legte – dem hatte die BG nichts mehr entgegen zu setzen und musste sich schließlich geschlagen geben.


Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



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