Basketball Löwen Braunschweig

Löwen belegen 3. Platz beim 5. Bosch Rexroth Cup

TheBloob am 17.09.2017 um 19:53

Die Basketball Löwen Braunschweig haben am Freitag und Samstag (15. und 16. September) am 5. Bosch Rexroth Cup in Würzburg teilgenommen und dort den 3. Platz belegt. Ihr Gegner am Freitag war das griechische Top-Team AEK Athen, dem sich die Löwen nach einer starken Offensiv-Leistung knapp mit 97:100 (36:47) beugen mussten. Am Samstag traf die Mannschaft von Headcoach Frank Menz auf den ProA-Ligisten Hamburg Towers, der am Vortag gegen Gastgeber s.Oliver Würzburg verloren hatte. Die Braunschweiger Bundesliga-Basketballer entschieden die enge Partie um Platz 3 mit 86:85 (39:41) für sich.

Löwen verkaufen sich teuer gegen AEK Athen

„Wir haben sehr ausgeglichen gespielt und gut mit einem starken Gegner mitgehalten - wenngleich Athen uns sicherlich auch etwas unterschätzt hat. Aber wir haben nach unserem Rückstand gezeigt, dass wir nicht aufgeben und auch konditionell auf der Höhe sind“, sagte Löwen-Headcoach Frank Menz nach der 97:100-Niederlage gegen die Athener, die vor Kurzem erst Euroleague Top Four-Teilnehmer ZSKA Moskau in einem Vorbereitungsspiel besiegt hatten.

Die Löwen hatten in dieser ersten Partie beim Bosch Rexroth Cup nach zehn gespielten Minuten noch leicht mit 22:21 die Nase vorn. Doch dann wurden die Athener immer treffsicherer – vor allem von der Dreipunktelinie. Zur Halbzeit hatten die Griechen 46 Prozent (6/13) ihrer Würfe vom Perimeter versenkt und sich bis auf elf Zähler von den Löwen abgesetzt (36:47). Im dritten Spielabschnitt wuchs der Rückstand dann zunächst auf 39:59 (24. Minute) an. Allerdings steckten die Löwen nicht auf und zeigten in der zweiten Halbzeit eine sehr starke Offensiv-Leistung: 61 Punkte erzielten Zygimantas Janavicius & Co. in den zweiten 20 Minuten und hatten sich im letzten Viertel wieder an die Athener herangekämpft. Eine Minute vor dem Spielende lagen die Löwen sogar nur noch mit einem Punkt zurück (95:96). Aber der erfahrene Basketball Champions League-Teilnehmer aus Südeuropa behielt die Nerven und entschied die Partie knapp für sich.

Insgesamt zeigten die Löwen eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sechs Spieler zweistellig punkteten. Scott Eatherton avancierte nicht nur zum Topscorer, sondern legte erneut ein Double-Double (18 Punkte/12 Rebounds) auf. Neuzugang Anthony Morse kam auf 12 Punkte.

Korb in letzter Sekunde sichert Platz 3

Einen Tag nach dem Spiel gegen AEK Athen ging es für die Löwen auch eng in der Partie gegen die Hamburg Towers zu. Headcoach Frank Menz sagte über den 86:85-Erfolg: „Wir haben gewonnen, darüber freuen wir uns. Es war heute aber ein schwieriges Spiel für uns. Nachdem wir vor ein paar Wochen hoch gegen Hamburg gewonnen hatten, waren die Towers sehr motiviert, gegen uns zu spielen. Leider haben wir kaum einen Rhythmus gefunden und konnten nicht an die Vorstellung des Vortages anknüpfen. Hamburg hingegen hat gut gespielt und sie waren vor allem von der Dreierlinie stark. Trotzdem bin ich mit dem Wochenende und unserer Entwicklung zufrieden, zumal wir Freitag gegen einen starken Gegner gut gespielt haben."

Die Hamburger hatten gleich zu Beginn mehrere Dreier in Folge getroffen und damit einen guten Start erwischt. Bei den Löwen lief es genau anders herum: Sie kamen nur mäßig ins Spiel und lagen nach den ersten zehn Minuten mit 17:24 zurück. Nach einem 8:0-Lauf zum Ende des zweiten Viertels führte das Menz-Team kurzzeitig mit 39:38, in die Halbzeit ging es aber mit einem knappen Rückstand von 39:41. Im letzten Spielabschnitt dieser umkämpften Partie konnten die Löwen sich mit 69:64 zunächst ihren größten Vorsprung erarbeiten, doch blieb es bis zum Ende spannend und eng. Die endgültige Entscheidung fiel erst in letzter Sekunde durch Löwen-Center Scott Eatherton, der sich am Brett durchsetzte und per Korbleger das 86:85 zum Sieg erzielte.

Frank Menz schonte in dieser Partie einige Spieler und gab den jüngeren Löwenakteuren mehr Einsatzzeit. Während Jarekious Bradley beispielsweise nur 12 Minuten auf dem Parkett stand und DeAndre Lansdowne eine Spielpause erhielt, war dafür Tarique Thompson vom Löwen-Kooperationspartner MTV Herzöge Wolfenbüttel im Kader. Alle zwölf Akteure bekamen Spielzeit, fünf Spieler punkteten erneut zweistellig. Darunter auch Youngster Lars Lagerpusch, der auf 13 Punkte und 8 Rebounds in 19 Minuten kam.

Basketball Löwen: Bradley 11/3 (gegen Athen/gegen Hamburg), Ebert n.e./1, Figge -/5, Lansdowne 10 (5 Rebounds, 5 Assists)/n.e., Thompson n.e./4, Janavicius 17 (7 Assists)/12 (6 Assists), Klepeisz 17 (5 Assists)/12 (3 Assists), Alte -/3, Schwartz 3/3, Morse 12/12 (7 Rebounds), Koné 5/4, Eatherton 18 (12 Rebounds)/14, Lagerpusch 4/13 (8 Rebounds).


Pressemitteilung: Basketball Löwen Braunschweig 



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