s.Oliver Würzburg

Generalprobe endet mit einer knappen Niederlage

TheBloob am 17.09.2017 um 19:52

s.Oliver Würzburg unterliegt im Finale um den Bosch Rexroth Cup mit 85:87 gegen AEK Athen – Braunschweig schlägt Hamburg im Spiel um Platz drei

Insgesamt 3.700 Zuschauer an beiden Tagen, drei extrem spannende Spiele und beim Endspiel eine Stimmung, als ginge es schon um Punkte in der easyCredit BBL: Das war das 5. Vorbereitungsturnier um den Bosch Rexroth Cup am Freitag und Samstag in der Würzburger s.Oliver Arena. Den Turniersieg holte sich AEK Athen nach einem hart umkämpften Endspiel gegen s.Oliver Würzburg – die Griechen setzten sich dank einer starken Schlussphase knapp mit 87:85 gegen die Gastgeber durch. Ebenso dramatisch verlief das Spiel um Platz drei, das die Basketball Löwen Braunschweig in allerletzter Sekunde mit 86:85 gegen die Hamburg Towers gewannen.

Der ProA-Ligist aus der Hansestadt war nach der späten Absage der OeTTINGER Rockets eingesprungen und lieferte zwei gute Vorstellungen ab: „Es hat uns wirklich Spaß gemacht, hier zu spielen. Das Turnier war herausragend organisiert. Ich denke, wir haben uns hier für einen ProA-Ligisten sehr gut präsentiert, nachdem wir im Vorfeld ein wenig Pech mit Verletzungen hatten“, sagte Towers-Headcoach Hamed Attarbashi nach dem „kleinen“ Finale, in dem sein Team den Erstligisten aus Braunschweig vor allem durch eine starke Quote von der Dreierlinie bis zuletzt in Schach halten konnte. Erst in der Schlusssekunde setzte sich Löwen-Center Scott Eatherton am Korb durch und traf den entscheidenden Wurf zum Endstand von 86:85.

Für die Niedersachsen war es bereits die zweite enge Partie des Wochenendes: Sie boten im Halbfinale dem Basketball Champions League-Teilnehmer AEK Athen bis zuletzt Paroli und mussten sich am Ende nur knapp mit 97:100 (36:47) geschlagen geben. „Ich bin sehr zufrieden mit den Turnier. Wir wollten gegen einen richtig starken Gegner spielen und konnten gegen Athen an unsere guten Leistungen aus den letzten Testspielen gegen Jena und Oldenburg anknüpfen“, so Löwen-Trainer Frank Menz: „Gegen Hamburg wollte ich einige Spieler schonen und unseren Jungen mehr spielen lassen. Leider haben wir dann kaum unseren Rhythmus gefunden. Hamburg hat das aber auch gut gemacht und war motiviert, nachdem wir sie vor ein paar Wochen mit 45 Punkten Differenz geschlagen hatten.“


Endspiel erst mit dem letzten Ballbesitz entschieden

Das Finale gegen AEK Athen war dann für s.Oliver Würzburg die erhoffte Generalprobe für den Saisonauftakt am Mittwoch in der Qualifikation zum FIBA Europe Cup: Auch ohne die beiden Verletzten Ryan Anderson und DJ Richardson und in Abwesenheit von Cheftrainer Dirk Bauermann, der krank zuhause bleiben musste, lieferten die Gastgeber den Gästen aus Griechenland von Beginn an ein Duell auf absoluter Augenhöhe. Die rund 2.000 Zuschauer sahen eine immer enge und spannende Partie mit insgesamt 32 Führungswechseln.

Nach einem verhaltenen Start (2:8, 3. Minute) und einer Auszeit durch Trainer Stephen Arigbabu kamen die Hausherren durch zwei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe von Osvaldas Olisevicius und Maurice Stuckey schnell in ihren offensiven Rhythmus: Sie gewannen in einer von starken Trefferquoten auf beiden Seiten geprägten ersten Halbzeit die ersten beiden Viertel jeweils mit 26:24 und lagen nach zwanzig Minuten mit 52:48 vorne.

Vor allem der jüngere der beiden Würzburger Neuzugänge aus Litauen war von den Griechen in Halbzeit eins kaum zu stoppen: „Osva“ Olisevicius glänzte mit 18 Punkten und vier Dreiern vor der Pause. Am Ende waren es 22 Zähler und der 24-Jährige damit wie beim 77:58-Halbfinal-Erfolg gegen die Hamburg Towers, zu dem er 13 Punkte beisteuerte, der Topscorer der Unterfranken.

Auch im dritten Spielabschnitt blieb es eine enge Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber: Am Ende des dritten Viertels lag s.Oliver Würzburg mit 67:62 vorne. AEK Athen startete dann mit einem 5:0-Lauf zum 67:67 in den Schlussabschnitt, und daraus entwickelte sich eine extrem spannende Schlussphase.

Entschieden wurde der Endspiel-Krimi erst mit dem letzten Ballbesitz: Nachdem die Würzburger in der letzten Minute einen 81:85-Rückstand durch Kapitän Kresimir Loncar und Abdul Gaddy noch einmal ausgleichen konnten, ging AEK Athen 9,9 Sekunden vor der Schlusssirene durch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Giannoulis Larentzakis erneut mit 87:85 in Führung. Aus dem letzten Angriff konnten die Gastgeber dann kein Kapital mehr schlagen: Ein Dreier-Versuch von Abdul Gaddy landete nur am Ring, und AEK Athen konnte mit gut dreißig angereisten Fans den Turniersieg feiern.

„Wir hätten das Spiel natürlich gerne gewonnen. Trotz der Niederlage können wir aber zufrieden sein mit der Leistung der Jungs. Es war ein guter letzter Test, jeder hat hundert Prozent gegeben, und es hätte am Ende auch zu unseren Gunsten ausgehen können“, sagte Stephen Arigbabu.

Drei Tage bleiben Headcoach Dirk Bauermann und seiner Mannschaft jetzt für die letzte Feinabstimmung und die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel: Am Mittwoch um 19 Uhr ist Istanbul BBSK zum Hinspiel der ersten Qualifikationsrunde zum FIBA Europe Cup in der s.Oliver Arena zu Gast. Tickets für den Saisonauftakt gibt es im Online-Ticketshop bei CTS Eventim und bei der Main-Post in der Plattnerstraße.


Endspiel um den Bosch Rexroth Cup:

s.Oliver Würzburg – AEK Athen 85:87 (26:24, 26:24, 15:14, 18:25)

Für s.Oliver Würzburg spielten:
Osvaldas Olisevicius 22 Punkte/4 Dreier, Kresimir Loncar 19/2, Abdul Gaddy 14/2 (5 Assists), Maurice Stuckey 13/2 (6 Assists), Cliff Hammonds 8/2 (5 Assists), Vytenis Lipkevicius 5, Leon Kratzer 3, Andrej Mangold 1, Felix Hoffmann, Dejan Kovacevic.

Top-Performer AEK Athen:
Mike Green 17/1, Delroy James 13/1, Dusan Sakota 13/3.


Spiel um Platz drei:

Basketball Löwen Braunschweig – Hamburg Towers 86:85 (17:24, 22:17, 26:23, 21:21)

Braunschweig:
Eatherton 14, Lagerpusch 13 (8 Reb.), Morse 12 (7 Reb.), Janavicius 12 (6 Ass.), Klepeisz 12/1.

Hamburg:
Canty 23/4, Kovacevic 16/2 (8 Reb.), Darley 13/3, Logins 12/2.

 

Pressemitteilung: s.Oliver Würzburg 



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