Telekom Baskets Bonn

Diesmal kein erfolgreiches Comeback

TheBloob am 11.09.2017 um 16:40

Montag (11.9.) Autogrammstunde / Mittwoch (13.9.) große Teampräsentation

Vor rund 400 Zuschauern im Frankfurter BCM haben die Telekom Baskets Bonn ihr siebtes Testspiel der Vorbereitung bestritten. Das Team von Trainer Predrag Krunic musste sich dabei den FRAPORT SKYLINERS knapp mit 70:74 (18:24, 9:12, 21:24, 22:14) geschlagen geben. Nun will Krunic den „Feinschliff für die Champions League-Qualifikation vorantreiben.“

Am Vortag hatten sich die Baskets nach drei zähen Vierteln dank einer klaren defensiven Steigerung mit 91:80 (24:23, 19:22, 26:31, 22:4) gegen die Telenet Antwerp Giants durchgesetzt. Dabei dominierte Julian Gamble nach überstandener Prellung am linken Sprunggelenk mit 21 Punkten und 15 Rebounds am Brett, Yorman Polas Bartolo überzeugte mit gewohnt engagierter Verteidigung als auch 19 Punkten (7/9 Feldwürfe), und Ron Curry kam bei seinem Baskets-Debüt auf 15 Zähler – dabei versenkte er drei von vier Dreierversuchen.

Weiter geht es für die Magentafarbenen mit einem trainingsfreien Montag (11.9.), an dem ab 16:00 Uhr eine Autogrammstunde bei expert Bielinsky (Heinrich-Böll-Ring 10, 53119 Bonn) stattfindet. Dabei werden die Handgelenke langsam warmgeschrieben für die große Teampräsentation am Mittwoch (13.9.) auf dem Bonner Friedensplatz – das Rahmenprogramm samt musikalischer Begleitung durch die Sunny Skies beginnt um 17:30 Uhr.

„Es war insgesamt ein sehr gutes Testspiel-Wochenende mit einer Partie gegen eine physisch auftretende Frankfurter Mannschaft. Wir hatten am Ende gar noch die Chance auf den Sieg, haben aber leichte Punkte liegen lassen“, sagte Coach Krunic. „Jetzt geht es für uns darum, mit einem vollen Kader weiter zu arbeiten und dann den Feinschliff für die anstehende Champions League-Qualifikation voranzutreiben.“

Im freundschaftlichen Warmup für das unter der regulären BBL-Saison stattfindenden #CookieGame erwischte Frankfurt den besseren Start. Das erste Viertel verlief insgesamt schwungvoll, wobei Bonn die Hausherren durch viel Präsenz in der Zone dazu zwang, oftmals den Abschluss aus der Distanz zu suchen. Die Rechnung ging soweit auf, doch tat sich in den zehn Minuten vor der Pause im Gang nach vorn selbst – meist unnötig – schwer.

Nach dem Seitenwechsel machten sich die Rheinländer daran, den Rückstand allmählich wett zu machen, was dank gesteigerter Intensität in der Verteidigung auch gelang. Da Frankfurt im dritten Abschnitt jedoch vier von sechs Dreiern verwandelte – darunter auch ein Wurf durch Richard Freudenberg zum Viertelende von der Mittellinie – geriet Bonn vor dem Schlussakt mit 48:60 gar zweistellig ins Hintertreffen (30. Minute).

Auf der Zielgeraden waren die Baskets, wie schon tags zuvor gegen Antwerpen, drauf und dran die Partie ob deutlicher Steigerung in der Verteidigung zu drehen. Frankfurt wusste jedoch den Kopf aus der immer enger werdenden Schlinge zu ziehen, konterte Dreier durch TJ DiLeo und Josh Mayo in Person von Phil Scrubb (insgesamt 21 Punkte), so dass es letztlich trotz taktischer Fouls nicht ganz zum Erfolg reichte.

 

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Curry (dnp), Parks (9/1 Dreier), Klein (6/2), Gamble (7), Jasinski (0), DiLeo (11/3, 4 Steals), Breunig (9), Polas Bartolo (12, 3 Steals), Mayo (16/4), Möller (0), Monitor (dnp)

FRAPORT SKYLINERS:

Webster (3), Zeeb (0), Hecker (dnp), Freudenberg (17/5), Schubert (0), Trtovac (2), Bonga (2), Wohlfarth-Bottermann (5), Robertson (6/1), Morrison (8), Scruub (21/3), Kiel (10/1)

 

 

Comeback-Sieg gegen treffsichere Antwerp Giants

 

Am Samstagabend trafen die Telekom Baskets Bonn auf das belgische Team Telenet Antwerp Giants. Dank eines defensiv starken Schlussabschnitts gewannen die Baskets mit 91:80 (24:23, 19:22, 26:31, 22:4). Das Team von Trainer Predrag Krunic widerstand einem belgischen Dreier-Reigen nach dem Seitenwechsel und drehte ob einer Energieleistung auf den letzten Metern das Geschehen doch noch zu ihren Gunsten.

Erstmals während eines Testspiels konnte Coach Krunic auf Neuzugang Ron Curry zurückgreifen. Der Amerikaner hatte bis zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses im rückwärtigen linken Oberschenkel aussetzen müssen und war erst in der vergangenen Woche wieder ins Training eingestiegen. Der Guard wusste in 21:16 Minuten Spielzeit mit 15 Punkten, darunter drei von vier Dreiern, zu gefallen.

Ebenfalls mit von der Partie war Julian Gamble. Der Center hatte sich vor zwei Wochen beim Turnier in Gießen eine Prellung am linken Sprunggelenk zugezogen, hatte seither nur eingeschränkt trainiert und war beim „Gezeiten Haus Cup“ in Rhöndorf noch geschont worden. Der Linkshänder hatte bereits zur Pause starke 15 Zähler sowie sieben Rebounds auf dem Konto und ging schlussendlich mit einer Ausbeute von 21 Punkten und 15 „Boards“ vom Parkett.

„Unsere Intensität war in den ersten 30 Minuten nicht auf dem Level, das ich gerne von uns gesehen hätte. Das war im letzten Viertel ganz anders, dort sind wir mit der nötigen Energie und Aggressivität aufgetreten“, sagte Krunic nach der Begegnung. „Antwerpen ist eine starke Mannschaft, die uns sehr gefordert hat. Umso erfreulicher ist es, wie wir auf der Zielgeraden reagiert und das Spiel noch gedreht haben.“

Ab der ersten Sekunde gaben beide Seiten im Gang nach vorn mächtig Gas, wodurch dich die anwesenden Zuschauer im Frankfurter Trainingszentrum bestens unterhalten fühlten. Dreier, Dunks, Zuckerpässe – dem Auge wurde durchaus etwas geboten. Antwerpen schaffte es, durch kluges Passspiel seine Schützen in aussichtsreiche Positionen zu bringen, die Rheinländer hingegen suchten ihr Heil in der physischen Überlegenheit in Brettnähe.

Nach dem Seitenwechsel schossen sich die Belgier von jenseits des Perimeters regelrecht in einen Rausch. Fünf von sieben Dreierversuchen der Giants fanden ihr Ziel – und Antwerpen mit 76:69 in Front (30. Minute).

Im Schlussabschnitt brachten die Magentafarbenen den in der vergangenen Saison durch unter anderem Yorman Polas Bartolo wiederbelebten #BasketsSpirit aufs Parkett. Der Deutsch-Kubaner lebte starke Verteidigung vor, der Rest des Teams folgte ihm bereitwillig. Den Giganten wurden in den zehn finalen Minuten lediglich zwei Treffer aus dem Feld – bei 14 Versuchen – gestattet, was den Grundstein für ein furioses Bonner Comeback legte.


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Curry (15/3 Dreier), Parks (3), Klein (2), Gamble (21, 15 Rebounds), Jasinski (0), DiLeo (7/1), Breunig (14/1), Polas Bartolo (19), Mayo (10/1, 6 Assists), Möller (dnp), Monitor (dnp)

Telenet Antwerp Giants:

Lee (13/3), Dudzinski (12), Donkor (0), Clark (4), Vervoort (8/2), Marelja (19/1), Schoepen (9/1), Coppens (2), Rogiers (0), Kuyt (0), Kalinoski (13/3)


Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



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