Fraport SKYLINERS

74:70 – Sieg bei stimmungsvollem Turnierabschluss gegen Bonn

TheBloob am 10.09.2017 um 19:54

Auch das dritte Spiel beim Turnier der FRAPORT SKYLINERS ist äußerst spannend und unterhaltsam. Beim zweiten Vorwärmen des Backofens für die #CookieGames gegen die Telekom Baskets Bonn gelingt den FRAPORT SKYLINERS vor rund 400 Zuschauern die Revanche für die Niederlage beim Turnier in Gießen. Nach dem 4:5 in der Anfangsphase übernehmen die Frankfurter die Führung und geben sie trotz eines zwischenzeitlichen 15:0-Lauf der Gäste nicht wieder her. Topscorer beim 74:70 (24:18, 12:9, 24:21, 14:22)-Sieg wird erneut Phil Scrubb mit 21 Punkten. Bärenstark präsentiert sich aber auch Richard Freudenberg mit 17 Zählern.


Stimmen


Gordon Herbert (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Das heutige Spiel war deutlich besser als die Partie am Freitag gegen Antwerpen. Wir sind von Beginn an mit guter Intensität und Fokus auf das Feld gekommen. Tai Webster hatte bisher ein gutes Training mit der Mannschaft. Eine Einschätzung fällt also erst mal schwer. Dafür haben Richard Freudenberg und Isaac Bonga heute viele Kleinigkeiten wie Verteidigung und Rebounding gut gemacht. Die Mannschaft bekommt morgen frei. Dann wollen wir vier Tage gut trainieren und beim Turnier in Bayreuth wieder ein Stück besser sein und Tai weiter integrieren.“


Richard Freudenberg: „Es hat super viel Spaß gemacht wieder ein Spiel zu gewinnen. Wir finden immer besser zusammen, jedoch war es etwas ärgerlich, dass es noch so spannend wurde. Wir hätten das Spiel schon deutlich früher im dritten Viertel entscheiden können, haben sie aber noch einmal heran kommen lassen. Ich selbst habe heute ganz gut getroffen, muss aber vor allem an meiner Verteidigung noch arbeiten und generell aufmerksamer spielen. Ich habe da unsere Spielsysteme noch etwas durcheinander gebracht. Dass die Würfe gefallen sind hat sich aber natürlich gut angefühlt.“


Spielverlauf


Konzentriert gehen die FRAPORT SKYLINERS in die Partie und spielen offensiv geduldig zusammen. Richard Freudenberg findet mit einem weiten Zweier sowie einem Dreier gleich sein Wurfhändchen – 14:10 (6.). Bonn findet jedoch ebenso einen guten Rhythmus – 19:18. Zum Ende des ersten Abschnittes kann Jonas Wohlfarth-Bottermann den Dreierversuch von Phil Scrubb als Tip-In noch versenken – 24:18. Ein dieses Mal erfolgreicher Dreier und ein krachender Dunk von Mike Morrison zwingen Bonn beim Stand von 29:21 zur ersten Auszeit (15.). Beiden Mannschaften gelingt im Anschluss nicht viel Zählbares. Richard Freudenberg kann jedoch erneut mit Ablauf der Viertel-Uhr einen Dreier einstreuen und damit die bis dato höchste Führung markieren – 36:27.


Die Rheinländer kommen besser aus der Kabine und können das Spiel schnell wieder ausgeglichen gestalten – 38:36 (23.). Zwei schöne Korbleger von Niklas Kiel können den Bonner Lauf aber unterbrechen. Phil Scrubb beweist seine Allround-Fähigkeiten, trifft zunächst einen Dreier mit Ablauf der Wurfuhr und zieht anschließend beherzt zum Korb – 50:43 (27.). Der Wurf des Abends gehört aber Richard Freudenberg. Bei noch einer Sekunde im dritten Viertel nimmt er von der Mittellinie Maß – und trifft zum 60:48. Bonn bleibt davon unbeeindruckt und kämpft sich nach und nach mit einem 15:0-Lauf wieder heran – 67:66 (37.). Die Führung gelingt den Gästen aber nicht. Phil Scrubb kann per Korbleger 58 Sekunden vor dem Ende auf 71:68 erhöhen. Die Bonner können anschließend nicht punkten und durch Freiwürfe stellen Phil Scrubb und Tai Webster den 74:70-Endstand her.


Duell des Spiels


Big Men gegen Big Men. Hier Mike Morrison und Niklas Kiel, dort Julian Gamble und Jordan Parks. Während Morrison und Gamble Centerspieler alter Schule sind und mit viel Kraft und Athletik am liebsten direkt dort agieren, wo es auch mal weh tut, zeigen Kiel und Parks, dass sie als moderne ´Stretch Vierer` eher das Spiel mit dem Gesicht zum Korb suchen. Ergänzt wird dieses kontrastreiche Duell auf den langen Positionen durch das Aufeinandertreffen von Jonas ´WoBo´ Wohlfarth-Bottermann auf Bonns Martin Breunig. Beide gehen intensiv gegeneinander zu Werke und ziehen viele Register der Centerschule. Für die fachkundigen Fans in der Halle sind diese Duelle spannend zu beobachten.


Höhepunkte des Spiels


Der Fastbreak läuft. Quantez Robertson treibt den Ball nach vorn. Findet auf dem linken Flügel Isaac Bonga. Der sieht die Lücke, zieht zum Korb. Dort lauert schon der Bonner Verteidiger. Bonga zeigt aber seinen immensen Spielwitz, täuscht mit einer Kopfbewegung an, dass er abspringen möchte – und steckt den Ball am verdutzt aufsteigenden Verteidiger zu Mike Morrison durch. Rumms! Der athletische Frankfurter Center hat bereits beim Ballfangen ein freudiges Grinsen im Gesicht und stopft das Spielgerät in seiner unnachahmlichen Manier durch die Reuse zur 29:21 (14.) Führung.


Es sind die letzten Sekunden des dritten Viertels. Richard Freudenberg hat den Ball, dribbelt ihn nach vorne. Die Zeit läuft gnadenlos ab. Einen Schritt hinter der Mittellinie muss er werfen. Der Verteidiger ist an ihm dran. Egal! In hohem Bogen fliegt der Ball durch die mucksmäuschenstille Halle. Spannung pur! Der Ball senkt sich. Sieht gut aus. Swish! Die rund 400 Fans in Basketball City Mainhattan hält es nicht mehr auf den Plätzen! Richard brüllt seine Freude raus. Seine Teamkollegen empfangen ihn lautstark. Selbst bei dem ein oder anderen Bonner kann man ein leichtes Lächeln erkennen… 60:48.


Alle Augen auf… Tai Webster


Keine Minute dauert es, bis Neuzugang Tai Webster den ersten Wurf aus der Halbdistanz nimmt – und trifft! Am defensiven Ende tut sich der frisch nach Frankfurt gekommene Aufbauspieler aber noch ein wenig schwer. Im komplexen Frankfurter Defensivsystem fehlt noch die Bindung und Abstimmung mit den Teamkollegen. Nach insgesamt zwei absolvierten Trainingseinheiten aber auch nicht weiter verwunderlich. Offensiv wirkt seine Integration schon etwas besser. In Kommunikation mit Headcoach Gordon Herbert leitet er die Angriffe ein und stellt sich seine Mannschaftskollegen in Position. Zwar leistet er sich immer wieder Ballverluste, doch wird Headcoach Gordon Herbert und sein Stab in den kommenden Tagen intensiv daran arbeiten, ihm diese auszutreiben. Im heutigen Spiel sammelt er drei Punkte und fünf Assists.


Zahlenspiele

Die Frankfurter Verteidigung zeigte sich bereits gut eingestellt. In der ersten Halbzeit gelingen Bonn lediglich 27 Punkte – und nur ein Assist! Gegen Antwerpen noch mit 21 Punkten und 15 Rebounds dominantester Spieler war Julian Gamble. Gegen die Frankfurter Defensive gelangen dem Centerspieler lediglich sieben Zähler und drei Rebounds.

Bis zum vierten Viertel bleibt Richard Freudenberg perfekt aus dem Feld und trifft auch die wildesten Würfe (siehe Höhepunkte). Erst im letzten Spielabschnitt legt er zwei Bälle daneben. Auf dem finalen Statistikbogen stehen in seiner Zeile Wurfquoten von 1/3 bei den Zweiern und bärenstarke 5/5 bei den Dreiern.

Insgesamt zeigen sich die FRAPORT SKYLINERS extrem treffsicher in der Partie gegen Bonn. Aus dem Zweipunktebereich landen 18 von 31 Würfen im Netz (58%), bei den Dreiern sind es zehn von 24 (42%) und bei den Freiwürfen acht von elf (73%).

Mächtig abgeräumt wurde an den Brettern. 38 Rebounds sicherten sich Niklas Kiel und Co. Bonn blieben lediglich 23 Abpraller.


Einzelticketvorverkauf gestartet

Ab sofort sind Einzeltickets für die ersten drei Heimspiele der neuen Saison verfügbar. Die Termine sind

• Dienstag, 03.10.2017 um 15 Uhr gegen Göttingen
• Mittwoch, 11.10.2017 um 19 Uhr gegen Braunschweig
• Sonntag, 22.10.2017 um 17:30 Uhr gegen Bayreuth

Erhältlich sind die Einzeltickets über Tel. 069-92887619 oder online über www.fraport-skyliners.de/tickets


Die nächsten Spieltermine

• Saisonauftakt: Freitag, 29.09.2017 um 20:30 in Jena
• HEIMSPIEL: Dienstag, 03.10.2017 um 15 Uhr gegen Göttingen

Tickets für die Heimspiele sind erhältlich unter www.fraport-skyliners.de/tickets oder Tel. 069-92887619.


Pressemitteilung: FRAPORT SKYLINERS 



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