WALTER Tigers Tübingen

WALTER Tigers Tübingen verpflichten Kris Richard

TheBloob am 05.08.2017 um 20:03

Die Kaderplanungen der WALTER Tigers Tübingen sind so gut wie abgeschlossen. Wenige Tage vor dem offiziellen Trainingsstart können die Neckarstädter mit Kristopher „Kris“ Richard ihren vorletzten Neuzugang vermelden. Der 28-Jährige ging zuletzt für den lettischen Erstligisten VEF Riga auf Korbjagd und kam dort nicht nur in der nationalen Liga zum Einsatz, sondern auch in der mit hochkarätigen osteuropäischen Mannschaften besetzten VTB United League. Dort duellierte sich der Neu-Tübinger mit absoluten Spitzenteams wie ZSKA Moskau und Khimki Moskau. Mit starken 10,0 Punkten, 3,3 Assists und 3,2 Rebounds pro Spiel spielte sich der Combo-Guard, der dank seiner Körpergröße von 1,95 Metern auch als Small Forward eingesetzt werden kann, in den Fokus von ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel und Head Coach Tyron McCoy.

Wintermantel: „Variabilität wird uns helfen!“

Von der jüngst getätigten Verpflichtung zeigt sich Wintermantel angetan: „Richard kann von Position Eins bis Drei alles spielen. Er hat sich in den letzten Jahren im europäischen Basketball bewiesen und wird bei uns mit seiner Vielseitigkeit eine tragende Rolle einnehmen. Uns war es wichtig, für qualitativ hochwertige Minuten zu sorgen, wenn Jared Jordan oder Barry Stewart verschnaufen müssen. Ich denke, das ist uns mit Richard und auch Robert Zinn gut gelungen. Außerdem ist Richard ein guter Charakter, was sehr wichtig ist“, so der Geschäftsführer.

Lettischer Meister mit Riga

Doch war es nicht nur die Spielzeit in der VTB United League, mit der der US-Amerikaner die Tigers-Verantwortlichen von sich zu überzeugen wusste. In der lettischen LBL füllte Richard den Boxscore im Durchschnitt mit 11,1 Zählern, 3,9 Vorlagen und 3,6 Abprallern. Darüber hinaus verwandelte er überzeugende 41,4 Prozent seiner Dreipunktewürfe und mehr als 80 Prozent von der Freiwurflinie. Doch der Europa-erfahrene Guard ist keineswegs ein reiner Distanzschütze. Er agiert deutlich häufiger aus dem Zwei-Punkte-Bereich und profitiert beim Zug zum Korb von seiner Athletik und der für einen Guard überdurchschnittlichen Größe.

Dass der geborene Texaner neben seinen offensiven Fähigkeiten auch ein bissiger Verteidiger ist, beweisen starke 1,8 Steals pro Partie. Beeindruckend: Richard verzeichnete 2016/2017 mehr Ballgewinne als Ballverluste (1,5), was im Basketball extrem selten vorkommt. Nicht zuletzt dank der neuen Raubkatze setzte sich VEF Riga in der lettischen Finalserie zuletzt souverän mit 4:0 gegen Ventspils durch. Auch in der VTB United League erreichte Riga die Playoffs, wo man als Tabellensiebter im Viertelfinale mit 0:3 gegen den russischen Vertreter Zenit St. Petersburg jedoch den Kürzeren zog. Diese Gewinner-Mentalität soll der Allrounder nun auch in Tübingen an den Tag legen und so zu einer gelungenen Runde beitragen. Richard wird am Mittwoch in Tübingen ankommen und freut sich auf die neue Herausforderung: "Ich freue mich in einer starken Liga wie der BBL spielen zu können. Ich möchte mich bei den Tigers weiter entwickeln und eine gute Saison spielen", übermittelte der 28-Jährige aus Houston/USA.

Eine Verpflichtung steht noch aus

Eine Spielzeit zuvor war Richard beim lettischen Liga-Konkurrenten Liepaja/Triobet aktiv und empfahl sich mit 14,8 Punkten im Schnitt für Höheres, nachdem er in seiner Profi-Karriere bereits für Kaspiy Aktau (Kasachstan), Halcones UV Xalapa (Mexiko) und in der amerikanischen UBA für Houston aufgelaufen war. Mit Kris Richard, der bei den WALTER Tigers Tübingen einen Vertrag über ein Jahr unterzeichnet hat, ist der Kader für die Saison 2017/2018 nun fast komplett, nur eine Verpflichtung auf der Position des kleinen Forwards steht noch aus.

Zur Person:

Kristopher „Kris“ Richard wurde am 1. März 1989 als eines von vier Kindern von Dwight und Jana Richard in Beaumont, Texas / USA geboren. Im letzten Jahr an der Ozen High School, die einst auch der spätere NBA-Profi Kendrick Perkins besucht hatte, in seiner Heimatstadt erzielte er 24 Punkte pro Partie und erhielt daraufhin mehrere Auszeichnungen für die besten Spieler der Region. Um das Angebot der Tulane University annehmen zu können, verließ Richard Texas und zog nach New Orleans, Louisiana. Im „Big Easy“ hatte der Tübinger Neuzugang anfangs mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, die jedoch schnell verflogen. Schon 2008/2009, in seiner zweiten College-Saison, verzeichnete Richard eine zweistellige Punkteausbeute im Schnitt, was sich bis zu seinem Abschluss in Sozialwissenschaften 2011 nicht mehr ändern sollte. Der Onkel des Guards, Bob Pollard, war Football-Profi bei den New Orleans Saints.


Pressemitteilung: WALTER Tigers Tübingen 



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