Telekom Baskets Bonn

Julian Jasinski wechselt aus Schwelm zu den Telekom Baskets Bonn

TheBloob am 15.06.2017 um 19:58

Neuzugang mit familiären Olympia-Banden

Mit Blick auf die Saison 2017/2018 haben die Telekom Baskets einen interessanten Neuzugang zu vermelden. Von ProB-Aufsteiger Schwelm kommt Julian Jasinski nach Bonn. Der 2,01 Meter große Modellathlet wird fester Bestandteil des Bundesligakaders, aber auch mit einer Doppellizenz für die 2. Herrenmannschaft in der Regionalliga auflaufen.

Trotz seiner erst 21 Jahre hat Julian Jasinski im Basketball bereits einiges erlebt. Der in Bochum geborene Forward durchlief das NBBL-Programm von Phoenix Hagen (inklusive zwei TOP4-Teilnahmen), erreichte 2016 mit den Vfl AstroStars die ProB-Playoffs und wechselte vor der vergangenen Spielzeit nach Schwelm. Für die EN Baskets stand er in 16 Partien durchschnittlich 20:45 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf grundsolide 9,0 Punkte sowie 5,4 Rebounds – damit hatte er entscheidenden Anteil an der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die „Junge Liga“. Parallel dazu stand Jasinski im Bundesligakader der "Feuervögel", für die er zu Kurzeinätzen in der easyCredit BBL kam.

„National wie international werden wir ein straffes Programm haben. Dafür ist es wichtig, einen breiten Kader für Trainings- und Spielbetrieb zu haben.“ sagt Baskets-Sportmanager Michael Wichterich. „Mit Julian kommt ein Spieler zu uns, der sich in den Probetrainings bei uns sehr engagiert und positiv gezeigt hat und die Herausforderung im Bundesligabereich entsprechend annehmen wird. Wir freuen uns auf ihn.“

Mit Schwelm (Saisonbilanz: 21-5) traf Julian Jasinski im Verlauf der Saison 2016/2017 auch zweimal auf die Bonner Zweitvertretung. Vor heimischem Publikum setzte sich der Favorit knapp mit 72:65 durch, beim Gastspiel im Ausbildungszentrum des Telekom Dome ging es nochmals enger zu. Erst nach doppelter Verlängerung rang Schwelm den Telekom Baskets ein 108:104 ab – Jasinski trug dazu in rund 22 Minuten starke zwölf Zähler bei.

Apropos: Zweifache Verlängerung: Die gab es auch im NBBL-Halbfinale 2015 zwischen den Phoenix Hagen Juniors und Frankfurt. Beim TOP4 in der altehrwürdigen Ischelandhalle konnte auch ein „Double-Double“ aus 14 Punkten und zwölf Rebounds in 41:08 Minuten nichts daran ändern, dass sich Jasinski und Co. letztlich mit 80:88 geschlagen geben mussten.

Die U19-Endrunde anno 2015 stellt für Julian Jasinski jedoch nicht die einzige Teilnahme an einem TOP4 dar. Bereits 2013, damals noch als jüngster Jahrgang in Deutschlands höchster Jugendspielklasse, war der Forward Teil des jungen Phoenix-Kaders, welcher im Halbfinale dem damals amtierenden Meister aus Breitengüßbach mit 77:91 unterlag.

Julians großer Bruder Daniel (27) schrieb sich 2016 in die Annalen deutscher Olympia-Geschichte ein. Bei den Spielen in Rio de Janeiro errang der Diskuswerfer mit einer Weite von 67,05 Metern die Bronzemedaille.


Profil

Name: Julian Jasinski
Position: Power Forward/Small Forward
Geburtstag: 27.4.1996
Größe: 2,01 m
Gewicht: 95 kg
Nationalität: deutsch


Stationen

seit 2017: Telekom Baskets Bonn
2016 – 2017: EN Baskets Schwelm (1. Regionalliga)
2015 – 2016: Vfl AstroStars Bochum (ProB)
2012 – 2015: Phoenix Hagen Juniors (NBBL)
2011 – 2012: Juniorbaskets Dortmund (JBBL)


Kader Telekom Baskets Bonn (Stand: 14.7.2017):

Predrag Krunic (HC), Chris O’Shea (AC), Konstantin Klein, Yorman Polas Bartolo, TJ DiLeo, Martin Breunig, Alex Möller, Josh Mayo, Julian Jasinski


Telekom Baskets Bonn auf Liga-Platz 3 in Sachen Kontinuität

Das Thema Kontinuität spielt bei Zielsetzung und Kaderplanung eine wichtige Rolle. Gleichzeitig setzen sich die Vereine der easyCredit-BBL des Öfteren dem Vorwurf aus, ihre Teams würden stets neu zusammengestellt bzw. die meisten Spieler würden einen Verein bereits nach einer Saison wieder verlassen.

Wie ist die Position der Telekom Baskets Bonn in diesem Kontext?

Der Blick auf die letzten fünf Spielzeiten von 2012/2013 bis 2016/2017 zeigt, dass die Telekom Baskets Bonn im Liga-Durchschnitt in Sachen Kontinuität zum Spitzenfeld gehören.

Während die Vereine der easyCredit-BBL in den letzten fünf Saisons im Durchschnitt von Spielzeit zu Spielzeit 30,9% ihrer in der jeweiligen Vorsaison eingesetzten Spieler behielten, liegt der Durchschnitt bei den Baskets bei 39,92%. Nur Bamberg mit 40,5% und Oldenburg mit 55,2% zeigen in Sachen Kontinuität einen besseren Wert.

Alle Statistiken der letzten fünf Jahre auf der Baskets Homepage unter:

https://www.telekom-baskets-bonn.de/presse/background/fluktuation.html


Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



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