EWE Baskets Oldenburg

Erstes Halbfinale in Ulm: EWE Baskets wollen Heimvorteil stehlen

TheBloob am 19.05.2017 um 17:43

Oldenburger Offensive überragt in den Playoffs

 

Das Halbfinale der easyCredit BBL startet für die EWE Baskets Oldenburg am Sonntag (15 Uhr). Dann wollen die Oldenburger gleich im ersten Spiel gegen ratiopharm ulm den Heimvorteil in der Serie stehlen.

Ausgangsposition: Entspannt und als Team gemeinsam konnten die EWE Baskets das fünfte Spiel der Viertelfinal-Serie zwischen ratiopharm ulm und den MHP RIESEN Ludwigsburg verfolgen. Bereits am Dienstag hatten die Oldenburger ihre Serie am Ende souverän für sich entschieden und konnten somit auf den kommenden Gegner warten.

Die in jeder Hinsicht reizvolle Aufgabe lautet nun ratiopharm ulm. Das überragende Team der Saison ging als Tabellenführer der Hauptrunde auch als Favorit auf den Titel in die Playoffs. Den besonderen Reiz bezieht die Serie aber zusätzlich aus der vergangenen Saison. Dort waren die Ulmer als Außenseiter in das Viertelfinale gegen Oldenburg gegangen und hatten sich nach vier dramatischen Spielen durchgesetzt. Spieler und Fans der EWE Baskets vereint der Wunsch, die Chance auf die Revanche zu ergreifen – Motivation und Stimmung dürften demensprechend besonders groß sein.

In das Halbfinale gehen die Oldenburger auch angesichts des fehlenden Heimvorteils sicher als Außenseiter, dürfen aber nach den starken Leistungen der Playoffs an den Einzug in das Finale glauben. Besonders die Offensive läuft zum richtigen Zeitpunkt auf Hochtouren. Mit 93,8 Punkten im Schnitt erzielen die EWE Baskets die meisten Zähler aller Teams, treffen 45,7 Prozent ihrer Dreier und fast 55 Prozent der Feldwürfe – ebenfalls Bestwerte. Dazu gelingen der Mannschaft von Headoach Mladen Drijencic 20 Assists pro Partie.

Gleich sieben Spieler punkteten in der ersten Playoff-Runde im Schnitt zweistellig, Frantz Massenat (17 Punkte) und Maxime De Zeeuw (14,3) sind dabei die Topscorer. Zudem führt Chris Kramer die Liga weiterhin mit durchschnittlich acht Assists an, liefert mit 11,5 Punkten und 7,5 Rebounds bei starken Feldwurfquoten ein beeindruckendes Gesamtpaket.

Der Gegner: Es war eine enge Serie, im Endeffekt gelang Ulm im fünften Spiel aber der erste Schritt in Richtung Meisterschaft. Dabei präsentierte die Mannschaft von Headcoach Thorsten Leibenath sich nicht mit der spielerischen Leichtigkeit der Hauptrunde, erkämpfte sich aber den Einzug in das Halbfinale.

In der ersten Playoff-Runde konnten sich die Ulmer im Scoring vor allem auf drei Akteure verlassen. Chris Babb erzielt bisher 16,8 Punkte im Schnitt, Hauptrunden MVP Raymar Morgan steuerte 16,4 Zähler bei. Dazu steigerte sich Augustine Rubit enorm und dominierte seine Ludwigsburger Gegenspieler (15,4 Punkte/7 Rebounds). Braydon Hobbs (6 Assists) führte sein Team als Spielmacher zudem hervorragend.

Als Mannschaft überzeugten die Ulmer vor allem im Rebounding, führen mit 37,7 eingesammelten Abprallern pro Spiel in dieser Statistik. Zudem gelangt die Mannschaft von Thorsten Leibenath häufig an die Freiwurflinie. Mit 30,6 Versuchen pro Partie liegen die Ulmer gemeinsam mit Bayern München (33) deutlich vor den restlichen Playoff-Teilnehmern. Die EWE Baskets erhielten in ihrem Viertelfinale im Vergleich 19,3 Freiwürfe im Schnitt.

Zahlen zum Spiel: Die Gesamtbilanz beider Mannschaften sieht die EWE Baskets vorne: 22 Siege feierten die Oldenburger in 37 Spielen. Knapp gegen das Team von Mladen Drijencic spricht hingegen die Auswärtsbilanz mit 8 Erfolgen aus 18 Partien. In den Playoffs standen sich beide Clubs in den Jahren 2013 und 2016 gegenüber. 2013 entschied Oldenburg die Serie im Halbfinale mit 3:2 für sich, 2016 ging das Viertelfinale mit 1:3 verloren.

Stimme zum Spiel:
Headcoach Mladen Drijencic: „Ulm hat die Hauptrunde mit nur zwei Niederlagen als Tabellenführer abgeschlossen. Raymar Morgan als MVP der Liga, Per Günther, der wohl der beste deutsche Point Guard ist, dazu Chris Babb und mit Augustine Rubit der effektivste Vierer der Liga nach Nicolo Melli – mit diesen Fakten ist schon viel über die Qualität von Ulm gesagt. Wir müssen in Ulm in einer heißen Atmosphäre bestehen und mindestens ein Spiel gewinnen und dazu dann die eigenen Heimspiele gewinnen. Diese Aufgabe wird extrem schwer, aber der Wille kann Berge versetzen. Wir müssen 100 Prozent geben und am Limit spielen, aber wir rechnen uns Chancen aus!“


Pressemitteilung: EWE Baskets Oldenburg 



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