BBL

Lizenzierung: Klubs wirtschaften solide und sind weiter auf Wachstumskurs

TheBloob am 11.05.2017 um 19:19

Eingereichte Unterlagen von hoher Qualität / Rekord: 17 von 18 Klubs erhalten die Lizenz ohne Auflage / Gesamtumsatz: Erfreuliches Wachstum von über fünf Prozent auf 109,7 Mio. Euro gegenüber der Vorsaison

Bereits vor dem bilanziellen Abschluss der Saison 2016/2017 am 30. Juni dieses Jahres steht fest, dass die Klubs der easyCredit BBL mit 109,7 Mio. Euro (Stand 24. April) einen neuen Rekordumsatz erzielen werden – und damit diese wirtschaftliche Kennziffer im Vergleich zur Saison 2015/2016 um 5,4 Prozent verbessert haben. „Das sind sehr erfreuliche Zahlen“, wie es der Geschäftsführer der easyCredit BBL, Dr. Stefan Holz formulierte. In den vergangen fünf Spielzeiten stieg somit der Gesamtumsatz von 86,6 Mio. Euro (Saison 2012/2013) auf aktuell 109,7 Mio. Euro – dies entspricht einem Plus von insgesamt 26,7 Prozent.

Der Lizenzligaausschuss hatte heute in Köln die Anträge für die Saison 2017/2018 zu bewerten – darunter die Anträge der beiden sportlichen Zweitliga-Aufsteiger in die easyCredit BBL, Mitteldeutscher BC (Meister ProA) und Oettinger Rockets Gotha (Vizemeister ProA). Der Bewertung voraus gegangen waren intensive Prüfungen der Lizenzierungsunterlagen in den zurückliegenden Wochen durch den Gutachterausschuss (finanzielle Situation der Klubs) und der Liga selbst (formale Rahmenbedingungen und Nachwuchsarbeit).

Die Prüfung der aktuellen Lizenzierungsunterlagen erfolgte unter nochmals verschärften Bedingungen. „Die Klubs haben jedoch ihre Hausaufgaben gut erledigt, sehr präzise aufbereitete Unterlagen eingereicht und alle Rückfragen zeitnah und vollumfänglich beantwortet“, so Dr. Thomas Braumann, Vorsitzender des Lizenzligaausschusses. Dies spräche für die inzwischen erreichte Qualität des Lizenzierungsverfahrens. Im Ergebnis erhalten 17 Vereine die Lizenz ohne Auflage – eine noch nie dagewesene Zahl in der Liga-Geschichte. Lediglich den Eisbären Bremerhaven wurde die Lizenz mit einer Auflage erteilt - hierbei handelt es sich um die Erbringung von Nachweisen zu bestimmten Stichtagen.

Den Eisbären Bremerhaven steht gemäß § 11 der Verfahrens- und Schiedsgerichtsordnung (Einlegung der Berufung) eine Rechtsmittelfrist von drei Tagen zu. Der Berufung kann der Lizenzligaausschuss binnen 14 Tagen abhelfen. Wird der Berufung nicht abgeholfen, entscheidet das Schiedsgericht der easyCredit BBL endgültig.

Die Lizenzierungsanträge von vier weiteren Zweitligisten (Chemnitz 99ers, Crailsheim Merlins, RÖMERSTROM Gladiators Trier und RheinStars Köln), die ihre Unterlagen ebenfalls fristgerecht zum 18. April eingereicht hatten, spielten aufgrund der fehlenden sportlichen Qualifikation keine Rolle.


Pressemitteilung: BBL 



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