WALTER Tigers Tübingen

Ein versöhnlicher Abschluss! 80:75-Heimsieg gegen Braunschweig

TheBloob am 01.05.2017 um 20:57

Niederlagenserie beendet! Die WALTER Tigers Tübingen haben das letzte
Heimspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig vor 3132 Zuschauern
in der ausverkauften Paul Horn-Arena mit 80:75 (42:38) gewonnen. Das
erste Viertel gestaltete sich sehr ausgeglichen. Die Gäste hatten
zumeist mit einige wenige Zähler Vorsprung. Nach zehn Minuten lagen
die Raubkatzen mit 20:22 im Hintertreffen. Den Start in den zweiten
Spielabschnitt dominierten die Niedersachsen, bevor die Schwaben sich
in der 14. Minute auf 30:31 herankämpften. Löwen-Trainer Frank Menz
nahm daraufhin eine Auszeit. Bis zur Halbzeitpause konnte sich kein
Team entscheidend absetzen, die Partie war richtig auf Augenhöhe.
Durch einen Buzzer- Beater von Álvaro Muñoz aus der Distanz gingen die
Tübinger mit einem 42:38-Vorsprung in die letzte Halbzeitpause vor
eigenem Publikum. Der Beginn des dritten Viertels gehörte der Truppe
von Trainer Tyron McCoy: Nach 25 Minuten führten die Raubkatzen
erstmals mit zehn Zählern (50:40). Doch die Löwen gaben sich nicht auf
und konnten mit einem 18:6-Lauf und einer damit verbundenen
58:56-Führung in den Schlussabschnitt gehen. Bis in die Schlussminuten
blieb die Begegnung hart umkämpft, nach 38 Minuten stand es
69:69-Unentschieden. Am Ende setzten sich die Raubkatzen mit einem
starken Schlussspurt mit 80:75 durch - zur großen Freude des Tübinger
Publikums. Beim Gastgeber traf Stanton Kidd mit 20 Zählern am
häufigsten, Topscorer der Begegnung war Braunschweigs Dyshawn Pierre
mit 24 Punkten. Zum letzten Spiel der Saison treten die
McCoy-Schützlinge am Montag beim Tabellenführer in Ulm (15:30 Uhr,
ratiopharm arena) an.

Die Stimmen:

Tyron McCoy (Trainer WALTER Tigers Tübingen): "Vielen Dank für die
Glückwünsche. Wir wollten heute unbedingt dieses letzte Spiel
gewinnen, vor allem für unsere Fans, die uns in dieser Spielzeit
phantastisch unterstützt haben. Es war eine Partie, in welcher beide
Mannschaften vor allem in der Offensive gute Akzente setzten konnten.
Defensiv war es heute in Ordnung, wenngleich es immer besser sein
kann. Davion Berry hatte eine ganz schlechte erste Halbzeit, doch er
hat sich nach der Pause gefangen und in der Schlussphase wichtige
Würfe für das Team getroffen. Ich bin sehr glücklich über diesen
letzten Heimsieg in dieser Saison."

Frank Menz (Trainer Basketball Löwen Braunschweig): "Herzlichen
Glückwunsch an Coach McCoy und seine Mannschaft zu diesem Sieg. Das
Spiel stand unter keinen guten Vorzeichen. Vor dem gestrigen Training
hat sich Carlos Medlock am Fuß verletzt. Es war heute das erste Spiel
ohne hin. Dazu fehlte Carlton Guyton zuletzt acht Wochen wegen seiner
Wirbelsäulenprobleme. Wir konnten den Ausfall aber recht gut
kompensieren. Und dennoch, wir wollten das heutige Spiel gewinnen. Ich
denke, wir haben auch eine gute Leistung gezeigt. Tübingen hat gut
getroffen. Wir haben nie aufgegeben, am Ende hat es leider nicht
gereicht. Ich muss meiner Mannschaft dennoch ein Kompliment machen,
wie sie diese Saison nach einem schweren Start gut gemeistert haben."

Der Spielverlauf:

Die Tigers starteten ihr letztes Heimspiel der Saison mit Jared
Jordan, Barry Stewart, Julian Washburn, Kidd und Gary McGhee. Diese
fünf Spieler bekamen allerdings in den ersten Spielminuten in der
Verteidigung keinen Zugriff auf die Partie. Völlig freie Würfe ließen
die Löwen schnell auf 8:3 nach vorne preschen (dritte Minute). Doch
die Raubkatzen besannen sich schnell und waren zur Hälfte des ersten
Viertels beim 11:12 (fünfte Minute) wieder in Schlagdistanz. In der
sechsten Minute glichen die Tigers zum ersten Mal nach der 1:0-Führung
zum Stand von 16:16 aus. Mit 20:22 ging es schließlich in die erste
Viertelpause.

Ausgeglichenes Spiel auch im zweiten Viertel

In der Folge mussten die Raubkatzen ihren Gegner bis zum 25:30 (13.
Minute) ein wenig davonziehen lassen. Ab da drehten die
McCoy-Schützlinge aber auf, und schnell stand es nur noch 30:31 (14.
Minute), woraufhin Braunschweigs Trainer Frank Menz seine erste
Auszeit nahm. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten sich die Tigers
in der Defensive etwas stabilisiert, die Wurfquote der Löwen innerhalb
der Dreierlinie wird McCoy mit 71 Prozent zur Hälfte des zweiten
Viertels trotzdem zu hoch gewesen sein. In der 18. Minute war es
Isaiah Philmore mit dem erneuten Ausgleich zum 36:36, ehe die
Raubkatzen mit dem Spielstand von 39:36 (20. Minute) wieder die
Führung übernahmen. Ein Dreier von Álvaro Muñoz mit der Schlusssirene
schickte die beiden Teams beim Stand von 42:38 in die Halbzeitpause.

Kurioserweise hatten sich bis hierhin auf Seiten der Braunschweiger
nur fünf Spieler in die Scorerliste eintragen können. Bei den Tigers
waren es immerhin sieben Akteure, die außerdem ihren Vorsprung bis zur
24. Minute auf 50:40 ausbauten. Die Braunschweiger wollten da jedoch
noch ein Wörtchen mitreden und legten mit zwei Dreiern und einem
Zweier mit Fuß auf der Dreierlinie einen 8:0-Lauf innerhalb von 90
Sekunden nach:50:48 (27. Minute) hin, und das Spiel war wieder offen.
Die Löwen hatten bis dahin außerdem alle ihre Freiwürfe versenkt, sie
durften jedoch nur zweimal an die Linie. Die Tigers versenkten
währenddessen 90 Prozent ihrer Bonuswürfe, dafür bei ganzen zehn
Versuchen. Drei Führungswechsel später ging es mit 56:58 in das
entscheidende Viertel.

Entscheidung in der Schlussphase

Die Raubkatzen wollten sich offensichtlich gebührend für diese Saison
aus der Paul Horn-Arena verabschieden und drehten noch einmal auf: Ein
8:0-Run und die Führung war wieder da - 64:58 (34. Minute). Die beiden
direkten Konkurrenten um den 15. Tabellenplatz schenkten sich weiter
nichts, drei Minuten vor Schluss folgte der nächste Ausgleich, diesmal
mit einem Wurf der Braunschweiger Basketball Löwen zum 69:69 (37.
Minute). Ein Dreier von Braunschweigs Tim Schwartz brachte wieder die
Löwen in Front, Kidd holte die Führung per Doppelschlag zurück: 74:72
(29. Minute). Zwei erfolgreiche Würfe von Kapitän Jordan und Davion
Berry sowie zwei erfolgreiche Freiwürfe von Stewart besiegelten den
80:75-Heimsieg.

Dschungelgeflüster - der etwas andere Blick rund um das Spiel:

Rückkehrer Simon: Von 2010 bis 2012 spielte der inzwischen 30 Jahre
alte Nicolai Simon für die Raubkatzen. Es folgten zwei Jahre in
Bayreuth, aktuell geht der Familienvater im dritten Jahr für die
Basketball Löwen Braunschweig auf Korbjagd. In dieser Spielzeit kam
der gebürtige Badener jedoch nicht richtig zum Zug. Mit 2,7 Punkten
und 1,5 Rebounds agiert der Guard weit unter seinen Möglichkeiten. Vor
allem bei den Würfen aus der Distanz hatte Simon überhaupt keine
Fortune. Wie es mit Simon weitergeht, ist noch unklar. Sein Vertrag in
Braunschweig läuft aus. "Mal sehen, was passiert. Mir geht es auf
jeden Fall gut. Es war schön, wieder einmal in Tübingen zu sein",
sagte Simon beim Wurftraining am Vormittag.

Löwen ohne Medlock: Die Gäste aus Niedersachsen mussten beim Gastspiel
in Tübingen ohne ihren Point Guard Carlos Medlock auskommen. Der
US-Amerikaner zog sich im Training unter der Woche einen Bänderriss
zu. Medlock absolvierte bisher alle 30 Pflichtspiele für die
Mannschaft von Trainer Frank Menz. Wie wichtig der 30-Jährige für die
Löwen ist, zeigen seine Statistiken: In knapp 30 Minuten kam Medlock
bisher auf 13,8 Zähler und 4,2 Assists. Mit eine Quote von 41,6
Prozent aus der Distanz ist Medlock zudem der beste Scharfschütze im
Team der Gäste. Wir wünschen eine schnelle Genesung!

Autogrammstunde als Abschluss: Nach der Partie gegen die Löwen aus
Braunschweig hatten die kleinen und großen Fans die Möglichkeit, von
allen Spielern und Trainern nochmals Autogramme zu ergattern. Dafür
öffnete das Management - wie in der Vergangenheit schon öfters
geschehen - den Innenraum. Am Anschreibetisch erfüllten die Raubkatzen
jeden Autogrammwunsch. Auch einige Souvenirs konnten die Fans
abstauben. Zeitgleich stellte der Tübinger Basketball-Bundesligist den
Fans Freibier zur Verfügung. Ein Dank geht an die Brauerei Schimpf
sowie den Caterer U.D.O. für die Umsetzung.

Hofmeister-Promotion, Blutspendeaktion und Spieltagspartner: Im
letzten Heimspiel der Saison 2016/2017 gab es von Senior-Partner
Hofmeister nochmals diverse Promotionaktivitäten im weiten Rund der
Paul Horn-Arena. Außerdem hatten die Raubkatzen in Zusammenarbeit mit
der Blutspendezentrale des Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Vormittag in
der TSG-Sporthalle eine Blutspendeaktion durchgeführt. Auch am Abend
machten die Mitarbeiter um Herrn Jürgen Kohlbecker auf das Thema
"Blutspende" in der Halle aufmerksam. Die Partie zwischen den WALTER
Tigers Tübingen und den Basketball Löwen Braunschweig wurde
präsentiert von der Neuen Dönastie (www.neue-doenastie.de) in
Tübingen. Herzlichen Dank dafür!

Dopingkontrolle: Ausgerechnet beim letzten Heimspiel mussten die
Spieler beider Kontrahenten noch zur Dopingkontrolle antreten. Bei den
Tigers traf es Julian Washburn und Stanton Kidd, bei den Löwen Carlton
Guyton und Dyshawn Pierre. In der Regel wird jede Mannschaft von der
NADA einmal in der Hinrunde und einmal in der Rückrunde getestet. Dazu
kommen diverse unangekündigte Kontrollen des Vereins im Laufe der
Saison. Zuletzt wurden die Raubkatzen im zweiten Heimspiel gegen
s.Oliver Würzburg am 15. Oktober 2016 mit jeweils negativen
Ergebnissen getestet.


Pressemitteilung: WALTER Tigers Tübingen 



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