WALTER Tigers Tübingen

It`s Derbytime! Raubkatzen am Samstag in Ludwigsburg zu Gast

TheBloob am 20.04.2017 um 20:14

Am Samstag (20:30 Uhr, MHPArena) gastieren die WALTER Tigers Tübingen bei den MHP RIESEN Ludwigsburg. Mit drei Fanbussen sowie zahlreichen Privatfahrern und somit insgesamt rund 200 Tübingern im Rücken wollen die Raubkatzen den ersten Derby-Sieg seit dem 16. Januar 2016 einfahren. Damals schlug man die Ludwigsburger in der heimischen Paul Horn-Arena mit 94:84. Der letzte Tübinger Punktgewinn in der MHPArena datiert vom 6. Dezember 2014, als Augustine Rubit drei Sekunden vor Schluss zum entscheidenden 72:70-Sieg traf. Aktuell stehen die Barockstädter mitten im Playoff-Rennen und brauchen am Samstag dringend Punkte. Doch die Raubkatzen um den ehemaligen RIESEN Gary McGhee werden entschlossen auftreten und alles daran setzen, zwei Zähler aus Ludwigsburg zu entführen, auch wenn der sichere Klassenerhalt bereits eingetütet ist. Für alle Daheimgebliebenen überträgt Telekom Basketball live und in HD ab 20:15 Uhr aus der MHP Arena.

Die Ausgangslage:

Bereits 18 verschiedene Akteure liefen in dieser easyCredit BBL-Saison für Ludwigsburg auf, sodass die Mannschaft bestimmt noch nicht ihr Leistungsmaximum erreicht hat und vor allem in der Defensive noch nicht alle Automatismen greifen. Alex Ruoff, Wes Washpun, David Gonzalvez, Bazoumana Koné und Jason Boone verließen den Club während der laufenden Spielzeit. Dafür wurden Drew Crawford, Roderick Trice, Clifford Hammonds und zuletzt vor einem guten Monat Rückkehrer D. J. Kennedy nachverpflichtet. Trotz der zahlreichen Wechsel steht die Mannschaft von John Patrick mit 15 Erfolgen und 14 Niederlagen auf einem guten achten Platz und befindet sich mit Oldenburg (16 Siege/13 Niederlagen) und Gießen (15 Siege/14 Niederlagen) in einem spannenden Dreikampf um die letzten beiden Playoff-Plätze. Zurzeit zeigt der diesjährige TOP FOUR-Teilnehmer recht schwankende Leistungen. Im April gewannen die MHP RIESEN beide Heimspiele gegen Würzburg (92:65) und Bremerhaven (81:78), doch auswärts musste man sich bei den Auftritten in Oldenburg (63:75) und in Göttingen (75:84) geschlagen geben. Vor allem die Niederlage in Göttingen am Ostermontag dürfte Coach Patrick nicht geschmeckt haben, zumal sein Team - eigentlich für eine aggressive Verteidigung bekannt - defensiv über drei Viertel überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel fand. Dennoch ist mit den Patrick-Schützlingen immer zu rechnen, was der Sieg gegen Ulm (72:67) im Pokal-Viertelfinale und die starke Saison in der Basketball Champions League, wo man bis ins Viertelfinale vordrang, beweisen. Für die WALTER Tigers Tübingen geht es nach der erfreulichen Leistung gegen Brose Bamberg (75:87) darum, die seit sieben Spielen andauernde Niederlagenserie zu beenden und den mitgereisten Fans einen guten Auftritt zu liefern.

Der Trainer:

Seit Januar 2013 ist John Patrick Head Coach der MHP RIESEN Ludwigsburg. Seine Trainerkarriere startete der ehemalige Guard 2003 in Göttingen, bevor er für ein Jahr in Japan anheuerte. Dort gewann Patrick die nationale Meisterschaft, um in der folgenden Spielzeit nach Göttingen zurückzukehren und direkt den Aufstieg in die BBL klarzumachen. 2009 führte der US-Amerikaner die Niedersachsen sensationell zum zweiten Platz der Hauptrunde - trotz eines nominell durchschnittlichen Kaders. Als Belohnung erhielt Patrick - wie auch 2010 - den Titel des BBL-Trainers des Jahres. Die Saison 2009/2010 sollte für den fünffachen Familienvater eine besondere werden, denn im in der heimischen LOKHALLE holten sich die Veilchen den Sieg der EuroChallenge. 2011 zog Patrick weiter zum damaligen Aufsteiger aus Würzburg, mit dem er direkt das Halbfinale der Playoffs erreichte. Doch trotz eines gültigen Vertrages bis 2013 trennte sich der Club von Patrick. Anfang 2013 übernahm der 48-Jährige das Amt des Cheftrainers der Barockstädter. Nachdem der Klassenerhalt in der Saison 2012/2013 nur dank einer Wildcard gelungen war, führte Patrick die Ludwigsburger seitdem dreimal in Folge in die Playoffs. Dabei wich der erfolgreiche Coach nie von seiner defensiven Philosophie, dem sogenannten „Guard-Terror“ ab: eine verhältnismäßig kleine Aufstellung mit aggressiv verteidigenden Guards, die meist über das ganze Feld pressen und den gegnerischen Aufbauspieler somit stark unter Druck setzen. Voraussetzung dafür sind schnelle, athletische Spieler, die auf dem Court durch großen Kampf auffallen.

Die Schlüsselspieler:

13,0 Punkte und 7,0 Rebounds liefert Jack Cooley pro Spiel - und das in weniger als 20 Minuten durchschnittlicher Spielzeit! Der ehemalige NBA-Profi der Utah Jazz verfügt mit 2,06 Metern und 112 Kilogramm über eine herausragende Physis und ist in der Zone nicht zu verdrängen, sobald er sich eine Position erarbeitet hat. Gleichzeitig hat Cooley ein gutes Händchen aus der Mitteldistanz und kann direkt unter dem Korb problemlos auch in Bedrängnis abschließen. Seit März zurück in Ludwigsburg ist Kennedy. 2014/2015 war der ebenfalls NBA-erfahrene Scorer bester Punktesammler der easyCredit BBL und wurde zum „Best Offensive Player“ gewählt. In dieser Saison kommt er bislang auf sechs Einsätze und überzeugt mit einem starken Gesamtpaket, bestehend aus 9,7 Punkten, 6,7 Rebounds und 5,0 Assists. Jedoch sind seine Wurfquoten noch stark verbesserungswürdig, was auch daran liegen könnte, dass er die bereits beendete Runde in China spielte. Mit Crawford (9,7 ppg, 3,4 rpg), Trice (9,5 ppg, 3,5 rpg, 2,2 apg), Hammonds (8,9 ppg, 5,1 apg) sowie den zuletzt angeschlagenen Tekele Cotton (9,1 ppg, 2,7 rpg, 2,6 apg) und Kelvin Martin (9,3 ppg, 3,3 rpg) verfügt Ludwigsburg auf den Guard- und Forward-Positionen über schnelle Spieler, die allesamt als sehr gute Verteidiger gelten und offensiv aufgrund ihrer Athletik vor allem den Zug zum Korb bevorzugen. Eine erfreuliche Entwicklung genommen hat der 23-jährige Johannes Thiemann (8,8 ppg, 5,1 rpg), der sein erstes BBL-Jahr mit nennenswerten Spielanteilen absolviert und dabei überhaupt keine Anpassungsprobleme zeigt.

Stimme zum Spiel:

"In einem Derby sind immer viel Emotionen im Spiel. Wir freuen uns auf diese Partie vor einer großen Kulisse. Für Ludwigsburg geht es noch um sehr viel, sie wollen in die Playoffs. Daher erwarten wir einen Gegner, der alles abrufen wird, um Tübingen zu schlagen. Wir müssen einen Weg finden, das physische Spiel der MHP RIESEN in den Griff zu bekommen. Auch ohne Jared Jordan und Barry Stewart haben wir im Hinspiel hat ein gutes Spiel gemacht. Wir müssen gut vorbereitet sein, damit wir gegen diesen Gegner bestehen können." (Tyron McCoy, Trainer WALTER Tigers Tübingen)

Die letzten Spiele:

75:84-Niederlage (@ BG Göttingen)
81:78-Sieg (Eisbären Bremerhaven)
63:75-Niederlage (@ EWE Baskets Oldenburg)
92:65-Sieg (s.Oliver Würzburg)
53:59-Niederlage (Banvit Bandirma - Basketball Champions League)

Der Kader:

1 David Johnelle (D. J.) Kennedy F 1,98 m 05.11.1989 USA - 9,7 ppg, 6,7 rpg
2 Clifford Hammonds G 1,91 m 30.08.1988 USA - 8,9 ppg, 5,1 apg
3 Tekele Cotton G 1,88 m 27.05.1993 USA - 9,1 ppg, 2,7 rpg
4 David McCray G 1,87 m 06.11.1986 GER - 3,7 ppg, 1,2 apg
6 Kelvin Martin F 1,95 m 10.09.1989 USA - 9,3 ppg, 3,3 rpg
7 Drew Crawford G/F 1,96 m 18.10.1990 USA - 9,7 ppg, 3,4 rpg
10 Roderick Trice G 1,91 m 14.06.1984 USA - 9,5 ppg, 3,5 rpg
12 Martin Breunig F 2,03 m 18.02.1992 GER - 1,8 ppg, 1,8 rpg
17 Mateo Seric F 1,99 m 21.03.1999 GER - 1,0 ppg
22 Eyke Prahst C 2,08 m 03.07.1997 GER
32 Johannes Thiemann F/C 2,05 m 09.02.1994 GER - 8,8 ppg, 5,1 rpg
33 Chad Toppert F 1,99 m 11.11.1985 GER - 6,4 ppg, 1,9 rpg
35 Brad Loesing G 1,82 m 09.10.1989 GER - 4,1 ppg, 2,0 apg
45 Jack Cooley C 2,06 m 12.04.1991 USA - 13,0 ppg, 7,0 rpg

HC John Patrick USA 29.02.1968
AC Martin Schiller AUT 08.03.1982


Pressemitteilung: WALTER Tigers Tübingen 



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