ProA

NINERS stürmen ins Halbfinale – und in die ARENA!

TheBloob am 19.04.2017 um 22:28

Wer hätte das vor Saisonbeginn zu träumen gewagt? Die NINERS Chemnitz stehen im Playoff-Halbfinale der
2. Basketball-Bundesliga ProA und kämpfen dort ausgerechnet gegen die alten Rivalen der Oettinger Rockets
um den Aufstieg in die easyCredit BBL. Das erste Match dieser „Best-of-Five-Serie“ findet am Sonntag in der
Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle statt. Am folgenden Mittwoch duellieren sich beide Teams dann in der
Messe Erfurt und für das dritte Spiel ziehen die NINERS sogar in die über 5.000 Zuschauer fassende Chemnitz
Arena. Dort würde man auch eine mögliche fünfte Partie austragen, sollte es nach vier Begegnungen 2:2
stehen. Für Spiel 1 in der Hartmann-Halle sind aktuell bereits nahezu alle 2.000 Sitzplätze verkauft, weshalb
man am Sonntag Zusatztribünen hinter beiden Körben aufbauen und somit rund 600 weiteren Zuschauern
den Besuch der Partie ermöglichen wird. Das sicher stattfindende Arena-Spiel am 29. April geht diesen
Donnerstag in den freien Verkauf. Dauerkartenbesitzer haben bis nächsten Dienstag (25.04.) die Möglichkeit,
vergleichbare Plätze in der Geschäftsstelle zu erwerben (analog zum X-Mas-Game). Hierfür ist das NINERS-
OFFICE während der Playoffs an jedem Werktag von 10:00 bis 13:00 sowie 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
„Wir freuen uns, noch einmal vor diesen Fans spielen zu dürfen“, schwärmte Virgil Matthews kurz nach dem
entscheidenden 75:67-Heimsieg gegen Trier im fünften Spiel des Viertelfinales. Für die bevorstehende Serie
gegen die Rockets wollte der routinierte Pointguard aber noch keine Prognose abgeben: „Dafür sind unsere
letzten Duelle etwas zu lange her und obendrein haben sich beide Teams noch einmal personell verändert.“
Im allerersten Spiel der regulären Saison konnten die NINERS einen überraschenden 74:72-Sieg bei den
Rockets feiern, die dann aber ihrerseits kurz nach dem Jahreswechsel mit 71:62 in Chemnitz triumphierten.
Damals fehlte auf Seiten der Sachsen allerdings noch Craig Bradshaw und auch Jonas Richter war nach einer
längeren Verletzungspause nicht ganz bei Kräften. Dies sollte aktuell eher gegeben sein, feierte Richer doch
kürzlich gegen Trier bereits ein gutes Comeback und steht wieder voll im Training. Das gilt inzwischen auch
für Daniel Mixich, der seinen Syndesmoseriss auskuriert hat und auf seine ersten Playoff-Minuten brennt.
Die Rockets müssen dagegen auf den an der Wurfhand verletzten Sam Parker verzichten. Allerdings haben sie
kurz vor Ende der Wechselfrist mit dem Ex-Jenaer David Hicks einen bärenstarken Ersatzmann verpflichtet,
der bislang 15.3 Punkte pro Spiel für die Rockets erzielt. Auch die beiden Winterneuzugänge Darrel Mitchell
(10.2) sowie Jonas Grof (3.2) haben sich mittlerweile bestens akklimatisiert und obendrein scheint der im
Januar vollzogene Trainerwechsel von Chris Ensminger zu Ivan Pavic allmählich zu fruchten. So präsentierten
sich die Thüringer während der Playoff-Viertelfinalserie gegen Crailsheim in echter Galaform und kegelten
den favorisierten Hauptrundenzweiten mit einem 3:1 (86:77, 80:78, 89:100, 95:70) aus dem Aufstiegsrennen.
Neben den genannten Nachverpflichtungen wussten dabei auch die beiden Center Dane Watts (14.1) und
Robert Oehle (10.5), die Flügelspieler Grant Gibbs (9.3) sowie Elijah Allen (6.1) als auch die deutschen Guards
Janek Schmidkunz (6.6), Max DiLeo (5.8) und Gerard Gomila (4.4) zu überzeugen. „Die Rockets haben ein sehr
breites Team, in dem viele Spieler Verantwortung übernehmen und scoren können“, warnt Matthews.
Der 33-jährige US-Amerikaner unterstreicht aber auch, dass die NINERS mit reichlich Selbstvertrauen in diese
Serie gehen: „Wir haben gegen Trier in wichtigen Phasen tolles Teamplay, großen Kampfgeist und vor allem
Erfolgshunger gezeigt, der noch nicht gestillt ist.“ Trotzdem bleibt der Ausgang dieser Serie völlig offen. Denn
obwohl die Rockets nach Ablauf der regulären Saison nur auf dem siebten Tabellenplatz standen, gehörten
sie stets zu den Aufstiegsfavoriten. Schließlich gilt man vor allem dank der großen Unterstützung durch die
Oettinger-Brauerei als Etat-Krösus und spricht spätestens seit dem Umzug von Gotha nach Erfurt im letzten
Sommer offen vom Nahziel „Bundesliga-Aufstieg“. Dementsprechend reichten die Thüringer kürzlich einen
BBL-Lizenzantrag ein. Gleiches gilt auch für den Mitteldeutschen BC und erstmals in der Vereinsgeschichte für
die NINERS Chemnitz. Nur der vierte Playoff-Halbfinalist Kirchheim hat keinen Lizenzantrag für das deutsche
Basketballoberhaus gestellt. Wer letzten Endes tatsächlich den Einzug ins Finale und den Aufstieg in die BBL
schafft, wird jedoch allein auf dem Parkett entschieden und diese heißen Partien sollte man nicht verpassen.
Also Karten sichern und Sonntag auf in die „Hartmann-Hölle“, wenn es wieder heißt: „Playoffs Baby!“
TERMINE:
NINERS Chemnitz vs. Oettinger Rockets
, Sonntag, 23.04.2017, 17:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle
Oettinger Rockets vs. NINERS Chemnitz
, Mittwoch, 26.04.2017, 19:30 Uhr, Messe Erfurt
NINERS Chemnitz vs. Oettinger Rockets
, Samstag, 29.04.2017, 19:00 Uhr, Chemnitz Arena
OPTIONAL:
Oettinger Rockets vs. NINERS Chemnitz
, Montag, 01.05.2017, 17:00 Uhr, Messe Erfurt
NINERS Chemnitz vs. Oettinger Rockets
, Mittwoch, 03.05.2017, 19:30 Uhr, Chemnitz Arena


Pressemitteilung: BV Chemnitz, Matthias Pattloch 



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