BG Göttingen

Veilchen geht gegen Frankfurt die Kraft aus

TheBloob am 19.03.2017 um 19:35

Frankfurt/Göttingen, 19. März 2017 • Die BG Göttingen hat den zehnten Saisonsieg verpasst. Am Sonntagnachmittag verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Johan Roijakkers bei den FRAPORT SKYLINERS 67:81 (36:41). Die 4.200 Zuschauer in der Fraport Arena sahen in den ersten drei Vierteln eine spannende Partie, die die Göttinger gegen die favorisierten Frankfurter lange offen hielten. Mit nur einem Punkte Rückstand gingen sie ins Schlussviertel. In diesem spielten die hessischen Gastgeber furios auf und nutzen die schwindenden Kräfte des easyCredit Basketball-Bundesligisten aus Südniedersachsen aus, sodass diese am Ende keine Chance auf den Sieg hatten. Beste Veilchen-Werfer waren Alex Ruoff und Darius Carter (je zwölf Punkte). Für Frankfurt trafen Kwame Vaugh, Shavon Shields und A.J. English am häufigsten (je 15 Zähler).

Die Veilchen, die auf den verletzten Benas Veikals (Oberschenkelzerrung) verzichten mussten, erwischten einen perfekten Start in die Partie. Während die Frankfurter ihre Würfe allesamt vergaben, waren die Gäste aus Göttingen treffsicher. Leon Williams verwandelte in der 3. Minuten einen Dreier zum 8:0. Auch von den ersten hessischen Punkten ließ sich die BG nicht beeindrucken und legte durch Mathis Mönninghoff zum 11:2 nach (4.). Nach und nach kamen die Hausherren ins Spiel und verkürzten auf 11:8 (6.). Zwar ließen die Veilchen erneut eine kleinen Lauf zum 19:12 folgen, doch die Frankfurter konterten und kämpften sich zum Viertelende wieder auf 21:18 heran.

Im zweiten Abschnitt zeigten die hessischen Gastgeber dann, dass sie eines der besten Defensiv-Teams der easyCredit Basketball Bundesliga sind. Sie zwangen die Roijakkers-Truppe zu Fehlern und schwierigen Würfen. In der 14. Minute übernahm die Mannschaft von SKYLINERS-Headcoach Gordon Herbert zum ersten Mal in dieser Partie die Führung – durch einen Dreier von Stefan Ilzhöfer (25:26). In den folgenden zwei Minuten bat Roijakkers seine Spieler gleich zweimal zur Auszeit – die Führung wechselte hin und her (32:31/16.). Zum Ende der ersten Hälfte war das Momentum auf Frankfurter Seite, aber die BG hielt in Person von Jesse Sanders dagegen (34:35/18.). Vor der Pause schafften es die Gastgeber dennoch, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten (36:41).

Der Start in die zweite Hälfte misslang den Veilchen, die mit zu wenig Energie aus der Kabine kamen. So vergrößerte sich der BG-Rückstand bis zur 23. Minute auf zehn Punkte (38:48). Die Veilchen bäumten sich aber auf und verkürzten durch zwei Mönninghoff-Dreier auf 44:49 (26.). Zwar erhöhte Frankfurt wieder auf 44:53, doch die Südniedersachsen fingen sich. Durch einen 8:0-Lauf kämpften sich die Roijakkers-Jungs auf 52:53. Der Höhepunkt gehörte Ruoff, der zum Viertelende vom eigenen Korb aus einen Buzzerbeater versuchte – und traf! Doch das Instant Replay zeigte, dass der Wurf zu spät kam und deshalb nicht mehr zählte.

Im Schlussviertel machten die Hessen es der BG dann ganz schwer. Es dauerte fast drei Minuten, bis die Veilchen die ersten Punkte in diesem Abschnitt erzielten – Williams traf zum 54:62 (33.). Doch bei den Göttingern machte sich nun bemerkbar, dass sie nicht den kompletten Kader zur Verfügung hatten. In der Verteidigung kamen sie oft einen Schritt zu spät und konnten sich auch im Angriff nicht mehr gegen die SYKLINERS-Defensive durchsetzen. English ließ den BG-Rückstand in der 37. Minute auf 18 Zähler anwachsen (56:74). Zwar verkürzten die Gäste durch sechs Carter-Zähler in Folge noch einmal auf 67:79, doch die Zeit reichte nicht mehr, um den Frankfurter Sieg noch einmal ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Stimmen zum Spiel:

Johan Roijakkers (Headcoach BG Göttingen):
„Frankfurt hat verdient gesiegt. Drei Viertel lang haben wir um den Sieg mitgespielt, haben physisch und stark agiert. Aber für uns wird es schwer, diese Art zu spielen durchzuziehen, wenn wir nicht den kompletten Kader zusammen haben. Ich bin trotz der Niederlage froh, dass wir auf beiden Seiten des Feldes clever gespielt haben. Wir haben smarte Spieler. Im vierten Viertel war es für uns dann aber einfach zu viel.“

Gordon Herbert (Headcoach FRPAORT SKYLINERS):
„Die Intensität von Göttingen war heute besser als unsere. Ihr Auge für die Details ebenso. Wir waren mental nicht bereit für dieses Spiel. Gegen sie ist es immer schwer zu spielen. Sie bestrafen dich für jede Abkürzung, die du nehmen willst. Glücklicherweise waren wir zur Halbzeit vorne. Erst im letzten Viertel waren unsere Intensität und unser Teamspiel besser. Ich denke, dass uns Stefan Ilzhöfer heute wichtige Minuten von der Bank gegeben hat. Er ist ein smarter Spieler, der mehr Dinge kann, als man denkt.“

FRAPORT SKYLINERS – BG Göttingen 81:67 (41:36)
Die Viertel im Überblick: 18:21, 23:15, 12:16, 28:15
Zuschauer: 4.200
BG Göttingen:
Williams (11 Punkte/1 Dreier), Ruoff (12/1), Spohr, Menzel (n.e.), Carter (12/1), Schwarz (5/1), Mönninghoff (9/3), Waleskowski (4), Borchers (n.e.), Sanders (7/1, 4 Assists), Eatherton (7, 10 Rebounds), Grüttner.
FRAPORT SKYLINERS:
Vaughn (15 Punkte/1 Dreier), English (15/2, 4 Assists), Agva (3), Huff (8), Ilzhöfer (6/2), Zeeb, Bonga, Robertson (9/2, 6 Rebounds, 4 Assists), Morrison (10), Shields (15/1).


Pressemitteilung: BG Göttingen 



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