Giessen46ers
Wiedersehen mit alten Bekannten
Limitless am 21.01.2005 um 13:37
Zwei Wochen nach dem glanzvollen Hinrundenausstand gegen RheinEnergie Köln gibt sich mit dem TBB Trier am Samstag um 15:00 Uhr erneut eine überaus interessante Mannschaft ein Stelldichein in der Gießener Sporthalle Ost. Zwar ist diesmal nicht der Tabellenführer, sondern "nur" der Tabellen-13. zu Gast, doch der Umstand, dass mit Trainer Joe Whelton und dem Spieler-Trio Björn-Aubre McKie, Detlef Musch und Derek Vogel gleich vier TBBler ihren Lebensunterhalt auch schon mal in Gießen verdienten, dürfte erneut für ein ordentliches Gedränge auf den Osthallenrängen sorgen.
Wenn sich die beiden vor der Saison ungefähr gleich stark eingeschätzten Mannschaften am Samstagnachmittag gegenüberstehen, kann man getrost davon ausgehen, dass vor allem ein ehemaliger Gießener die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird: BJ McKie. Der 27 Jahre alte US-Amerikaner hatte wegen eines Bandscheibenvorfalls lange pausieren müssen, stand auch bei der 54:78-Hinspielniederlage seines Teams nicht auf dem Parkett, scheint aber nun wieder ganz der Alte zu sein, wie im letzten Spiel gegen ALBA Berlin zu beobachten war. Stolze 28 Punkte markierte er bei der unglücklichen 95:97-Verlängerungsniederlage gegen den Ex-Meister, sage und schreibe 15 Mal stand der stets cool und abgebrüht wirkende Ziehkünstler, der bekannterweise aber auch schnell und spektakulär fällt und die Hallendecken der Basketball-Bundesligisten in Folge dessen überdurchschnittlich oft rücklings auf dem Boden liegend in Augenschein nimmt, in der Begegnung gegen die Hauptstädter an der Freiwurflinie.
Doch nicht nur auf ihn wird die 46ers-Verteidigung aufzupassen haben. Obwohl Joe Whelton bei der Auswahl der US-Positionen in Folge der Verletztenmisere die Qual der Wahl hat (der Vertrag mit dem im Saisonverlauf unter Vertrag genommenen US-Boy Dwayne Archbold wurde jüngst bis zum Saisonende verlängert), kann man davon ausgehen, dass der zuletzt in Topform spielende Brian Brown als zweiter Amerikaner an der Seite von McKie auflaufen wird. Der Ex-Bonner ist auf dem Weg zum Korb ebenfalls nur schwer zu stoppen und erzielte bisher 18,5 Punkte, 4,0 Assists und 3,6 Rebounds pro Spiel. "Wir müssen die beiden stoppen, aber auch dafür sorgen, dass sie arbeiten müssen und müde werden", meint 46ers-Cheftrainer Stefan Koch, der damit rechnet, dass Whelton im Gegensatz zum Hinspiel häufig mit einer Zone agieren wird, um seine beiden Go-to-guys zu schützen. "Wir werden sie ständig attackieren", gibt Koch die Marschrichtung für das Ehemaligen-Treffen vor, bei dem die Gießener auch die aus der Distanz gefährlichen Derek Vogel, James Gillingham und Miloud Doubal sowie die körperlich starke Centerfraktion James Havrilla, Uka Agbai und Detlef Musch nicht außer Acht lassen dürfen.
Die Gießener haben ihre Akkus im Zuge der Allstarday-bedingten Pause noch einmal aufgeladen. Nach dem Köln-Spiel nutzte das Trainerduo Stefan Koch und Thorsten Leibenath die terminlich einzige Möglichkeit, den Spielern im Saisonverlauf einige Tage frei zu geben. Am Donnerstag vergangener Woche ging es dann mit ausgiebigem Konditionstraining weiter. Bis zum Samstag kümmerte sich der Konditionstrainer der slowenischen Basketballnationalmannschaft, Nejc Sarabon, um die Fitness der 46ers-Akteure. Das Gießener Trainerduo hatte den 28jährigen Trainingswissenschaftler von der Universität von Lubljana (Koch: "Eine Koriphäe auf seinem Gebiet") im Sommer anlässlich eines Spiels der slowenischen U20-Nationalmannschaft kennen- und schätzengelernt. "Die Jungs haben hart gearbeitet, aber das Training hat sie beeindruckt. Das war kein stumpfes Kondition bolzen", resümiert Koch, dem die Übungen "mit hohem Spaßcharakter" ebenfalls gefallen haben.
Personell kann der Gießener Übungsleiter voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Logi Gunnarsson und Justin Phoenix plagten sich zwar mit Fußverletzungen herum, konnten aber am Mittwoch schon wieder am Teamtraining teilnehmen.
Übrigens: Der Hessische Rundfunk berichtet in der Sendung "Hessensport extra" am Samstag von 17:30 bis 18:00 Uhr ausführlich über die Partie.
Presseinfo: Gießen46ers (Thorsten Alver)
0 Kommentare
Wenn sich die beiden vor der Saison ungefähr gleich stark eingeschätzten Mannschaften am Samstagnachmittag gegenüberstehen, kann man getrost davon ausgehen, dass vor allem ein ehemaliger Gießener die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird: BJ McKie. Der 27 Jahre alte US-Amerikaner hatte wegen eines Bandscheibenvorfalls lange pausieren müssen, stand auch bei der 54:78-Hinspielniederlage seines Teams nicht auf dem Parkett, scheint aber nun wieder ganz der Alte zu sein, wie im letzten Spiel gegen ALBA Berlin zu beobachten war. Stolze 28 Punkte markierte er bei der unglücklichen 95:97-Verlängerungsniederlage gegen den Ex-Meister, sage und schreibe 15 Mal stand der stets cool und abgebrüht wirkende Ziehkünstler, der bekannterweise aber auch schnell und spektakulär fällt und die Hallendecken der Basketball-Bundesligisten in Folge dessen überdurchschnittlich oft rücklings auf dem Boden liegend in Augenschein nimmt, in der Begegnung gegen die Hauptstädter an der Freiwurflinie.
Doch nicht nur auf ihn wird die 46ers-Verteidigung aufzupassen haben. Obwohl Joe Whelton bei der Auswahl der US-Positionen in Folge der Verletztenmisere die Qual der Wahl hat (der Vertrag mit dem im Saisonverlauf unter Vertrag genommenen US-Boy Dwayne Archbold wurde jüngst bis zum Saisonende verlängert), kann man davon ausgehen, dass der zuletzt in Topform spielende Brian Brown als zweiter Amerikaner an der Seite von McKie auflaufen wird. Der Ex-Bonner ist auf dem Weg zum Korb ebenfalls nur schwer zu stoppen und erzielte bisher 18,5 Punkte, 4,0 Assists und 3,6 Rebounds pro Spiel. "Wir müssen die beiden stoppen, aber auch dafür sorgen, dass sie arbeiten müssen und müde werden", meint 46ers-Cheftrainer Stefan Koch, der damit rechnet, dass Whelton im Gegensatz zum Hinspiel häufig mit einer Zone agieren wird, um seine beiden Go-to-guys zu schützen. "Wir werden sie ständig attackieren", gibt Koch die Marschrichtung für das Ehemaligen-Treffen vor, bei dem die Gießener auch die aus der Distanz gefährlichen Derek Vogel, James Gillingham und Miloud Doubal sowie die körperlich starke Centerfraktion James Havrilla, Uka Agbai und Detlef Musch nicht außer Acht lassen dürfen.
Die Gießener haben ihre Akkus im Zuge der Allstarday-bedingten Pause noch einmal aufgeladen. Nach dem Köln-Spiel nutzte das Trainerduo Stefan Koch und Thorsten Leibenath die terminlich einzige Möglichkeit, den Spielern im Saisonverlauf einige Tage frei zu geben. Am Donnerstag vergangener Woche ging es dann mit ausgiebigem Konditionstraining weiter. Bis zum Samstag kümmerte sich der Konditionstrainer der slowenischen Basketballnationalmannschaft, Nejc Sarabon, um die Fitness der 46ers-Akteure. Das Gießener Trainerduo hatte den 28jährigen Trainingswissenschaftler von der Universität von Lubljana (Koch: "Eine Koriphäe auf seinem Gebiet") im Sommer anlässlich eines Spiels der slowenischen U20-Nationalmannschaft kennen- und schätzengelernt. "Die Jungs haben hart gearbeitet, aber das Training hat sie beeindruckt. Das war kein stumpfes Kondition bolzen", resümiert Koch, dem die Übungen "mit hohem Spaßcharakter" ebenfalls gefallen haben.
Personell kann der Gießener Übungsleiter voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Logi Gunnarsson und Justin Phoenix plagten sich zwar mit Fußverletzungen herum, konnten aber am Mittwoch schon wieder am Teamtraining teilnehmen.
Übrigens: Der Hessische Rundfunk berichtet in der Sendung "Hessensport extra" am Samstag von 17:30 bis 18:00 Uhr ausführlich über die Partie.
Presseinfo: Gießen46ers (Thorsten Alver)
0 Kommentare
Werbung
Werbung


