Alba Berlin

Showdown um den Pokal

TheBloob am 16.02.2017 um 19:31

Vor heimischen Fans fordert Titelverteidiger ALBA den FC Bayern / Bamberg und Ludwigsburg im zweiten Halbfinale am Ball

Am kommenden Wochenende (Sa./So., 18./19. Februar) ist die Berliner Mercedes-Benz Arena Schauplatz des easyCredit TOP FOUR, in dem der Deutsche Pokalsieger 2017 ermittelt wird. Titelverteidiger ALBA BERLIN würde mit einem zehnten Pokalgewinn mit Rekord-Pokalsieger Leverkusen gleichziehen. Die Konkurrenz ist aber groß. Im Halbfinale steht ALBA am Samstag ab 17 Uhr dem im Vorjahr im Finale bezwungenen FC Bayern München gegenüber. Das zweite Halbfinale bestreiten ab 20 Uhr Meister Brose Bamberg und die MHP Riesen Ludwigsburg. Die Verlierer spielen am Sonntag ab 12 Uhr um den dritten Platz, die Sieger ab 15 Uhr im Finale um den „Pott“. Noch sind Karten für den Pokal-Showdown auf www.easycredit-topfour.de zu haben. Alle Spiele werden zudem live auf Telekom Basketball übertragen. ProSieben MAXX zeigt die Halbfinals und das Finale ebenfalls live im Free TV.

Stimmen

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA BERLIN): „Natürlich sind wir nach den Niederlagen in den letzten Spielen angeschlagen, aber wir wollen das TOP FOUR nutzen, um uns mit unseren Fans im Rücken das verloren gegangene Selbstvertrauen zurückzuholen. Gegen Bayern München wird der Schlüssel sein mit allem was wir haben zu kämpfen und zu verteidigen - und darüber dann auch in der Offensive wieder Fahrt aufzunehmen.“

Niels Giffey (Forward ALBA BERLIN): „Der Spielverlauf gegen Jena hat gezeigt, in was für einem Tief wir gerade sind. Das ändert aber nichts daran, dass dieses TOP FOUR für uns eine Riesenchance ist, hier in Berlin vor unseren Fans um den Pokal zu spielen. Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir viel besser spielen können. Das müssen wir nur einfach auch wieder zeigen.“

Elmedin Kikanovic (Center ALBA BERLIN): „Wir müssen die letzten Niederlagen in der Bundesliga jetzt ganz schnell vergessen. Das TOP FOUR ist eine ganz andere Geschichte und beginnt für uns am Samstag bei 0:0. Wir müssen sicher vieles verändern, denn Bayern München schlägst du nur, wenn du deinen besten Basketball spielst. Aber in einem Spiel ist vieles möglich.“

Infos zum Gegner

Pokalverteidiger ALBA BERLIN setzt beim 25. TOP FOUR um den Pokal nicht zuletzt auf den Heimvorteil, der den Berlinern schon 2002, 2003 und 2013 eine große Hilfe beim Gewinn des Pokals war. Auch 1997 in Gießen, 1999 in Frankfurt, 2006 in Bamberg, 2009 in Hamburg, 2014 in Ulm und zuletzt 2016 in München ging der Pokal an die Albatrosse.

Wie im Vorjahr im Finale in München sind die Albatrosse am Samstag im Halbfinale gegen den FC Bayern im Halbfinale Außenseiter. Das Team von Trainer Ahmet Caki, das auf ein Comeback seines bei den jüngsten Niederlagen schmerzlich vermissten Spielmachers Peyton Siva hofft, wird sich am Pokalwochenende enorm steigern müssen und hofft insgeheim, dass die dem Pokal-Wettbewerb gerne zugeschriebenen „eigenen Gesetze“ dabei helfen.

Die Bayern strotzen auf der anderen Seite nach wettbewerbsübergreifend dreizehn Siegen in Folge nur so vor Selbstvertrauen. Sogar der in der ersten Saisonhälfte seiner Form hinterher laufende Nihad Djedovic hat sich aus seinem Tief herausgespielt und zählte zuletzt regelmäßig zu den besten Spielern im sehr ausgeglichenen Münchener Aufgebot, in dem Trainer Aleksandar Djordjevic mit Bryce Taylor, Reggie Redding und Alex King auf noch drei weitere Ex-Albatrosse zählen kann.

Im zweiten Halbfinale ist der Deutsche Meister Brose Bamberg der klare Favorit. Trainer Andrea Trinchieri verfügt mit zehn Spielern, die im Schnitt sieben bis elf Punkte erzielen, über ein auf hohem Niveau ausgeglichenes Team. Aber Ludwigsburg hat schon auf dem Weg ins TOP FOUR bewiesen, dass auch ein Außenseiter in einem einzigen Spiel triumphieren kann. Ludwigsburg schaltete den in der Liga ungeschlagene Tabellenführer Ulm aus.

FC Bayern München
Viertes TOP FOUR, einmal im Finale, zuvor (nach altem Modus) bereits einmal 1968 Pokalsieger
Spieler über 10 Min/Spiel
Guards: Anton Gavel (6 p, 4 as), Nick Johnson (9 p, 3 as)
Forwards: Reggie Redding (10 p, 4 as), Bryce Taylor (10 p), Vladimir Lucic (9 p), Nihad Djedovic (9 p), Alex King (4 p)
P.Forwards/Center: Maximilian Kleber (10 p, 5 rb), Devin Booker (10 p, 5 rb), Danilo Barthel (9 p)
Headcoach: Aleksandar Djordjevic
Resultate der letzten drei Wochen
01.02. Bayern – ratiopharm Ulm (EuroCup) 101:98 n.V. (S) Booker 18, Taylor 17
04.02. Bayern – Skyliners Frankfurt (easyCredit BBL) 95:70 (S) Djedovic 15, Kleber 15
08.02. Khimki Moskau – Bayern (EuroCup) 74:96 n.V. (S) Kleber 21, Djedovic 17
12.02. ALBA BERLIN – Bayern (easyCredit BBL) 56:80 (S) Djedovic 15, Booker 12
14.02. Bayern – BG Göttingen (easyCredit BBL) 86:71 (S) Lucic 16, Djedovic 15
Bayerns Bilanz gegen ALBA
15 Siege – 1 unentschieden – 14 Niederlagen (im Pokal 0-3)


Brose Bamberg
Vierzehntes TOP FOUR, 5x im Finale, Sieger 2010, 2011 und 2012, zuvor (nach altem Modus) bereits zweimal im Finale (Pokalsieger 1992)
Spieler über 10 Min/Spiel
Guards: Fabien Causeur (12 p, 3 as), Janis Strelnieks (10 p, 4 as), Nikos Zisis (8 p, 4 as), Jerel McNeal (9 p), Maodo Lo (8 p, 3 as), Aleksandar Nikolic (7 p, 3 as)
Forwards: Darius Miller (11 p), Patrick Heckmann (6 p), Lucca Staiger (5 p)
P.Forwards/Center: Nicolo Melli (8 p, 5 rb), Daniel Theis (9 p, 5 rb), Leon Radosevic (7 p), Vladimir Veremeenko (5 p), Elias Harris (9 p)
Headcoach: Andrea Trinchieri
Resultate der letzten drei Wochen
02.02. Bamberg – Maccabi Tel Aviv (EuroLeague) 90:75 (S) Strelnieks 25, Miller 17
05.02. Bamberg – s.Oliver Würzburg (easyCredit BBL) 88:78 (S) Theis 20, Lo 17
09.02. Panathinaikos Athen – Bamberg (EuroLeague) 81:72 (N) Theis 18, Radosevic 11
12.02. Skyliners Frankfurt – Bamberg (easyCredit BBL) 57:76 (S) Theis 16, Strelnieks 12
15.02. Bamberg – MHP Ludwigsburg (easyCredit BBL) 84:75 (S) Causeur 17, Nikolic 17
Bambergs Bilanz gegen ALBA
33 Siege – 52 Niederlagen (im Pokal 3-3)


MHP Riesen Ludwigsburg
Viertes  TOP FOUR, 1x im Finale, zuvor (nach altem Modus) bereits im Finale (1992)
Spieler über 10 Min/Spiel
Guards: Cliff Hammonds (9 p, 6 as), Rocky Trice (7 p), David McCray (4 p), Brad Loesing (4 p)
Forwards: Tekele Cotton (9 p), Kelvin Martin (9 p), Chad Toppert (6 p). Drew Crawford (12 p)
P.Forwards/Center: Jack Cooley (13 p, 8 rb), Johannes Thiemann (8 p)
Headcoach: John Patrick
Resultate der letzten drei Wochen
08.02. Maccabi Rishon – Ludwigsburg (Champions League) 66:83 (S) Toppert 20, Cooley 16
11.02. Ludwigsburg – Gießen 46ers (easyCredit BBL) 83:77 (S) Cooley 16, Crawford 16
15.02. Brose Bamberg – Ludwigsburg (easyCredit BBL) 84:75 (N) Crawford 25, Hammonds 16
Ludwigsburgs Bilanz gegen ALBA
19 Siege – 42 Niederlagen (im Pokal 2-2)

Alle deutschen Pokalsieger im Überblick (1967 – 2016):
10x Bayer Leverkusen (1970, 71, 74, 76, 86, 87, 90, 91, 93, 95)
9x ALBA BERLIN (1997, 99, 2002, 03, 06, 09, 13, 14, 16)
4x Brose Bamberg/TTL Bamberg (1992, 2010, 2011, 2012)
3x Saturn Köln (1980, 1981, 1983)
3x RheinEnergie Köln (2004, 2005, 2007)
3x MTV Gießen (1969, 1973, 1979)
2x ASC Göttingen (1984, 1985)
2x MTV Wolfenbüttel (1972, 1982)
2x USC Heidelberg (1977, 1978)
2x TVG Trier (1998, 2001)
2x Brandt  Hagen/SSV Hagen (1975, 1994)
2x Steiner Bayreuth (1988, 1989)
1x Skyliners Frankfurt (2000)
1x ratiopharm Ulm (1996)
1x Artland Dragons (2008)
1x EWE Oldenburg (2015)
1x Bayern München (1968)
1x VfL Osnabrück (1967)  
 

Pressemitteilung: Alba Berlin 



0 Kommentare

 

30 Mitglieder
614 Gäste online

Anmeldung

Benutzeranmeldung

Registrieren

Passwort vergessen?

Schönen-Dunk bei FacebookSchönen-Dunk bei TwitterSchönen-Dunk-Newsfeed BIG - Basketball in Germany

Offiziell

BBL

# T P Diff

ProA

# T P W/L

ProB

Nord

# T P W/L

Süd

# T P W/L

Alternativ

BBL

# T P W/L

ProA

# T P Diff

ProB

Nord

# T P Diff

Süd

# T P Diff
 

Werbung

Werbung