Phoenix Hagen

Gelungene Weichenstellung für die Zukunft

TheBloob am 16.02.2017 um 19:27

Phoenix Hagen präsentiert Matthias Grothe als Cheftrainer.

Am späten Mittwochabend hat Phoenix Hagen auf einer gut besuchten Sponsorenveranstaltung
den anwesenden Gästen das Zukunftskonzept vorgestellt und für die transparente Vorgehensweise viel positives Feedback erhalten. Die Kernaussagen zusammengefasst:

Struktur

Die gGmbH wird in den nächsten Wochen durch einen eingetragenen Verein ersetzt. Der Vereinsvorstand wird aus drei Personen bestehen, dessen 1.Vorsitzender Wunschkandidat Wolfgang Röspel sein soll. Die zweite Vorstandsposition soll durch einen Finanzfachmann aus den steuerberatenden Berufen bekleidet werden. Der dreiköpfige Vereinsvorstand wird personengleich auch der neue Aufsichtsrat der KGaA sein. Durch diese deutlich verschlankte Struktur sollen in Zukunft die Entscheidungswege klar und kurz sein. Ein Schwerpunkt der Vereinsstruktur ist insbesondere die Nachhaltigkeit im Jugendbereich und die Abgrenzung des wirtschaftlichen Risikos zwischen dem Spielbetrieb der Profis und der Jugend. Die Kooperationen mit den Partnervereinen sollen unverändert wie bisher mit Leben gefüllt werden.

Personal
Nachfolger von Ingo Freyer wird der bisherige Jugendkoordinator Matthias Grothe. Der ehemalige Mannschaftskapitän und Publikumsliebling wird gleichzeitig Sportlicher Leiter für das Gesamtkonzept. Hagens Rekordspieler mit den meisten Ligaeinsätzen, Bernd „Storch“ Kruel, wird das Büro im Bereich Sponsoring/Vertrieb unterstützen.
„Dass wir Matthias Grothe und Bernd Kruel für die Zukunft gewinnen konnten, ist ein absoluter Glücksfall für den Standort Hagen. Mehr Identifikation mit Phoenix und unserem neuen Konzept geht nicht. Bernd wird mich mit seinem Netzwerk in der Sponsorenakquise- und Betreuung unterstützen. Matthias bringt nicht nur die Theorie mit, sondern hat jahrelang nachweislich hervorragende Arbeit in Iserlohn geleistet. Insbesondere in der Entwicklung von jungen Spieler, was in Zukunft deutlich an Priorität gewinnen wird, ist er deutschlandweit ein anerkannter Fachmann. Ich freue mich über den frischen Wind und die Zusammenarbeit“, so Geschäftsführer Patrick Seidel.

Planzahlen/Ticketing

Bis dato wurde stets der Best Case von 1,5 Mio. Budget kommuniziert, sofern man eine Topplatzierung in der ProA anstreben will. Primäres Ziel des Clubs ist es zunächst, für die Saison 2017/2018 einen Etat von 1 Mio. Euro zu erreichen. Dabei werden mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 1300 Einnahme Einnahmen über insgesamt 360.000€ kalkuliert (das neue Ticketkonzept wird in einer gesonderten Mitteilung erläutert).
In einem ersten Schritt haben die Gesellschafter als positives Zeichen des Neustarts mit ihren Unternehmen Sponsoreneinnahmen von 185.000€ zugesagt. Intensive Gespräche mit einer Sponsorengruppe und vergleichbarer Summe sind bereits im Prozess. In den kommenden Wochen will Phoenix Hagen im Nachgang zu gestern Abend auf das gesamte Sponsorennetzwerk zugehen und die Gespräche konkretisieren, um das zeitnahe Ziel zu erreichen mit Abgabe der Lizenzunterlagen die ersten 500.000€ an Sponsoringeinnahmen schriftlich als Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Wichtigstes Augenmerk dabei: Sämtliche Gelder, die aus Sponsoring und Ticketing eingenommen werden, werden erst nach erfolgter Lizenzerteilung und mit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres ab dem 01.07.2017 und in Zukunft eingenommen.

 

Phoenix Hagen Ticketkonzept 2017/2018.
Dauerkarten Rabattstufe für Bestandskunden aus 16/17.

Wie der Club mittlerweile bekanntgegeben hat, plant er für die kommende Spielzeit mit einem Zuschauerschnitt von 1300 Besuchern pro Heimspiel. Diese unterteilen sich in 100 zahlende VIP- Gäste, 800 Dauerkarten (im Vorjahr knapp 1700) und 400 Gäste an der Abendkasse. Verschiebungen zwischen Tageskasse und Dauerkarten sind eingeplant. In der BBL Saison waren gut 2200 Fans zu den Spielen gekommen.

Neben dem sportlichen Konzept mit einem hohen Identifikationsgrad in der Mannschaft soll auch das neu abgestimmte Preissystem die Fans mit in die neue Spielzeit nehmen.

In Kategorie eins und zwei ist Phoenix Hagen an der Abendkasse 6-8€ unter dem Vorjahresniveau, im Vergleich mit fünf anderen aktuellen Clubs in der ProA recht hochpreisig im ersten Drittel der Liga anzusiedeln. In den weiteren Kategorien war man darauf bedacht, für jede Preislage etwas anzubieten und ist jeweils 5€-6€ günstiger als im Vorjahr. Im günstigsten Fall kann man sein Team von Phoenix Hagen im Stehplatzbereich für 4€-10€ (Kinder/Erwachsene) anfeuern.

Alle Kalkulationen basieren grundsätzlich auf 15 Heimspiele und nicht wie in der easyCredit BBL auf 17 Heimspiele.

Neue Dauerkartenkunden sparen im Vergleich zum Kauf von Einzeltickets eineinhalb bis zwei Spiele. Diese Relation ist nahezu identisch mit dem vergangenen Konzept.

Bestandskunden aus der Saison 16/17 die ihre Karte verlängern möchten, sparen im Schnitt zwischen 40%-50% im Vergleich zur Erstligasaison oder umgerechnet je nach Kategorie an die fünf Spiele von den kommenden
15 Zweitligaspielen.

Fallbeispiel: Der Kategorie 1 - Kunde, der bisher 490€ für sein Jahresticket berappen musste, zahlt als Neukunde 330€. Wenn er Bestandskunde aus 2016/2017 ist, kostet der Platz nur 260€ für 15 Zweitligaspiele. Die Stehplatzdauerkarten kosten zwischen 40€-110€.

 

Als weiteren kleinen Anreiz findet exklusiv für die Bestandskunden eine Verlosung mit interessanten Preisen statt. Hauptpreise sind eine VIP-Auswärtsfahrt im Teambus (optional mit Übernachtung) sowie eine Backstage Karte „All-area“ für ein Heimspiel.

Anmerkung: Selbst wenn Phoenix Hagen bereits Ende Mai/Anfang Juni mit dem Verkauf der Jahreskarten beginnen sollte, gilt zuallererst: sämtliche Einnahmen (wie z.B. Lastschrifteinzüge) werden erst mit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres nach dem 01.07.2017 auf das Clubkonto fließen und kommen ausschließlich der neuen Spielzeit zugute. Eine Order vor dem 01.07.2017 kommt einer Reservierung gleich.

Pressemitteilung: Phoenix Hagen  



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