Union Baskets Schwelm
Union Baskets starten in die Rückrunde
Frankie am 19.01.2005 um 19:36
Die Basketball-Bundesliga startet in die Rückrunde. Die "Mission Klassenerhalt" für die Union Baskets beginnt spätestens jetzt. Doch schwieriger könnte die Aufgabe für das Tabellenschlusslicht am Samstag (19:30 Uhr, Uni-Halle, Wuppertal) nicht sein: Der Tabellenführer RheinEnergie Köln gibt sich die Ehre.
Die Domstädter galten bereits vor Saisonbeginn als möglicher Titelkandidat. Mit dem Lenker und Denker Sasa Obradovic sowie den Allstars Bill Edwards und Immanuel McElroy verfügt Trainer Armin Andres über außergewöhnliche Akteure in seinem Kader. Hinzu kommen Nationalspieler Marko Pesic oder Centerhüne Marcin Gortat. Zu alledem gelang dem Kölner Management noch ein weiterer genialer Schachzug: Während der laufenden Saison verpflichtete man den europäischen Spitzenspieler Elvir Ovcina von Olympiakos Piräus. Kein Wunder also, dass RheinEnergie nicht nur in der nationalen Meisterschaft vorne steht, sondern auch im Europacup die nächste Runde erreicht hat. Die Verletzungen der etatmäßigen Stammkräfte Jörg Lütcke und Zoran Kukic kompensiert man am Rhein offenbar ohne Probleme.
Und da liegt einer der Unterschiede zum Team der Union Baskets Schwelm. Denn auch im Team von Trainer Torsten Daume grassiert das Verletzungspech. Insbesondere auf der Aufbauposition schlug der "Basketballteufel" immer wieder zu. Nach Gvidonas Markevicius zogen sich auch die während der Saison verpflichteten Lamont Evans und Mantas Ignatavicius jeweils einen Bänderriss zu.
"Das hat uns definitiv Punkte gekostet", ist Trainer Torsten Daume sicher. Mit Shannon Crooks angelten sich die Union Baskets nun einen weiteren Guard, der gegen den Spitzenreiter seinen Einstand geben wird. Crooks trainiert seit Montag mit dem Team und macht einen sehr athletischen Eindruck. "Er wird unserem Spiel mehr Qualität geben", beurteilt Daume den 26jährigen US-Amerikaner. Auch Lamont Evans wird am Samstag wieder mit von der Partie sein, während hinter dem Einsatz von Mantas Ignatavicius ein großes Fragezeichen steht.
Dagegen geht Marko Piplovic davon aus, dass er seine am Montag im Training erlittene Knieverletzung bis zum Spieltag vollständig auskuriert hat.
Das Hinspiel in Köln spiegelte übrigens nicht den jetzigen Tabellenstand wieder. Nur mit 75:80 zogen zum Auftakt ihrer ersten BBL-Saison die Union Baskets am Rhein den Kürzeren. Trotz der Außenseiterrolle glauben die Union Baskets an ihre Chance. "Wir spielen auf Sieg und wollen den Fans zeigen, dass wir dafür kämpfen", ist das Motto des Kroaten Piplovic, der damit den Geist im Team wiederspiegelt.
Unverändert in der Schwebe ist das Freigabeprozedere um Kendrick Johnson. Bis Mittwoch hatte der bisherige Verein des US-Amerikaners Zeit, einen gültigen Vertrag bei der FIBA vorzulegen. Torsten Daume dazu: "Bislang habe ich noch nichts gehört. Das werte ich als gutes Zeichen. In einem vergleichbaren Fall hat die FIBA nach zwei Wochen zu Gunsten des Spielers und des neuen Vereins entschieden." Somit bleibt man bei den Union Baskets weiter optimistisch. An einen Einsatz von Johnson bereits gegen Köln glaubt man jedoch nicht.
Presseinfo: Union Baskets Schwelm
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Die Domstädter galten bereits vor Saisonbeginn als möglicher Titelkandidat. Mit dem Lenker und Denker Sasa Obradovic sowie den Allstars Bill Edwards und Immanuel McElroy verfügt Trainer Armin Andres über außergewöhnliche Akteure in seinem Kader. Hinzu kommen Nationalspieler Marko Pesic oder Centerhüne Marcin Gortat. Zu alledem gelang dem Kölner Management noch ein weiterer genialer Schachzug: Während der laufenden Saison verpflichtete man den europäischen Spitzenspieler Elvir Ovcina von Olympiakos Piräus. Kein Wunder also, dass RheinEnergie nicht nur in der nationalen Meisterschaft vorne steht, sondern auch im Europacup die nächste Runde erreicht hat. Die Verletzungen der etatmäßigen Stammkräfte Jörg Lütcke und Zoran Kukic kompensiert man am Rhein offenbar ohne Probleme.
Und da liegt einer der Unterschiede zum Team der Union Baskets Schwelm. Denn auch im Team von Trainer Torsten Daume grassiert das Verletzungspech. Insbesondere auf der Aufbauposition schlug der "Basketballteufel" immer wieder zu. Nach Gvidonas Markevicius zogen sich auch die während der Saison verpflichteten Lamont Evans und Mantas Ignatavicius jeweils einen Bänderriss zu.
"Das hat uns definitiv Punkte gekostet", ist Trainer Torsten Daume sicher. Mit Shannon Crooks angelten sich die Union Baskets nun einen weiteren Guard, der gegen den Spitzenreiter seinen Einstand geben wird. Crooks trainiert seit Montag mit dem Team und macht einen sehr athletischen Eindruck. "Er wird unserem Spiel mehr Qualität geben", beurteilt Daume den 26jährigen US-Amerikaner. Auch Lamont Evans wird am Samstag wieder mit von der Partie sein, während hinter dem Einsatz von Mantas Ignatavicius ein großes Fragezeichen steht.
Dagegen geht Marko Piplovic davon aus, dass er seine am Montag im Training erlittene Knieverletzung bis zum Spieltag vollständig auskuriert hat.
Das Hinspiel in Köln spiegelte übrigens nicht den jetzigen Tabellenstand wieder. Nur mit 75:80 zogen zum Auftakt ihrer ersten BBL-Saison die Union Baskets am Rhein den Kürzeren. Trotz der Außenseiterrolle glauben die Union Baskets an ihre Chance. "Wir spielen auf Sieg und wollen den Fans zeigen, dass wir dafür kämpfen", ist das Motto des Kroaten Piplovic, der damit den Geist im Team wiederspiegelt.
Unverändert in der Schwebe ist das Freigabeprozedere um Kendrick Johnson. Bis Mittwoch hatte der bisherige Verein des US-Amerikaners Zeit, einen gültigen Vertrag bei der FIBA vorzulegen. Torsten Daume dazu: "Bislang habe ich noch nichts gehört. Das werte ich als gutes Zeichen. In einem vergleichbaren Fall hat die FIBA nach zwei Wochen zu Gunsten des Spielers und des neuen Vereins entschieden." Somit bleibt man bei den Union Baskets weiter optimistisch. An einen Einsatz von Johnson bereits gegen Köln glaubt man jedoch nicht.
Presseinfo: Union Baskets Schwelm
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