Telekom Baskets Bonn
Wichtigstes Spiel der laufenden Saison
_Tigger am 17.01.2005 um 12:31
Das bislang wichtigste Spiel für die Telekom Baskets in der Saison 2004/05 beginnt am Dienstag, 18.01. um 19:30 Uhr im polnischen Breslau. Es geht um den Einzug ins Achtelfinale des ULEB-Cups, um den in der schweren Gruppe G noch drei Teams kämpfen: Roter Stern Belgrad, Deichmann Slask Breslau und Telekom Baskets Bonn.
Doch selbst ein Sieg in Polen würde nicht automatisch das Erreichen der nächsten Runde bedeuten. Die Bonner sind auf Schützenhilfe aus Litauen angewiesen. Zeitgleich spielt Konkurrent Roter Stern Belgrad beim Gruppen-Primus Lietuvos rytas Vilnius. Gelingt den Serben bei den bislang zu Hause ungeschlagenen Litauern ein Sieg, ständen sie automatisch vor den Baskets, egal wie diese in Breslau abschneiden.
Ein Sieg in Schlesien wird alles andere als einfach sein. Das Team von Headcoach Tomo Mahoric gilt, ähnlich wie Bonn, als besonders Heimstark. Nur gegen Vilnius musste sich der letztjährige Euroleague-Teilnehmer geschlagen geben. Dies aber deutlich mit 67:95. Ähnlich hoch verloren die Polen beim Hinspiel in Bonn, bei dem die Baskets einen neuen Vereinsrekord im Europapokal aufstellten und mit 97:65 gewannen.
"Breslau wird vor eigenem Publikum ganz anders auftreten", ist sich Bonns Coach Predrag Krunic sicher. Die zuweilen rustikale Atmosphäre in der "Hala Orbita" mit ihren fanatischen Fans hat schon so manchen Gegner eingeschüchtert. Doch die "Deichmänner" haben allerhand Verletzungssorgen. Zwei "Starter" werden beim Spiel um Alles oder Nichts wohl nicht dabei sein. Guard Michal Ignerski brach sich beim letzten ULEB-Cup-Spiel gegen Neapel einen Finger, sein Kollege und Forward Aivaras Kiausas muss sich wegen Knieproblemen einer Operation unterziehen.
Probleme, von denen auch die Baskets ein Lied singen können. Zwar ist Aleksandar Nadjfeji wieder einsatzfähig, doch die Meniskusoperation vor sechs Wochen erlaubt noch keine volle Belastung des Bonner Powerforwards. Auf keinen Fall zum Einsatz kommen wird Centerkollege Aleksandar Djuric, dessen Bänderriss im linken Fuß noch einige Wochen Pause bedeutet.
Es kommt also ein hartes Stück Arbeit auf die Telekom Baskets zu, um erstmals seit 2001 wieder die nächste Runde im Europapokal zu erreichen. Damals schaffte man es im Saporta-Cup, dem Vorläufer des ULEB-Cups, bis ins Viertelfinale.
Presseinfo: Telekom Baskets Bonn (Michael Mager)
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Doch selbst ein Sieg in Polen würde nicht automatisch das Erreichen der nächsten Runde bedeuten. Die Bonner sind auf Schützenhilfe aus Litauen angewiesen. Zeitgleich spielt Konkurrent Roter Stern Belgrad beim Gruppen-Primus Lietuvos rytas Vilnius. Gelingt den Serben bei den bislang zu Hause ungeschlagenen Litauern ein Sieg, ständen sie automatisch vor den Baskets, egal wie diese in Breslau abschneiden.
Ein Sieg in Schlesien wird alles andere als einfach sein. Das Team von Headcoach Tomo Mahoric gilt, ähnlich wie Bonn, als besonders Heimstark. Nur gegen Vilnius musste sich der letztjährige Euroleague-Teilnehmer geschlagen geben. Dies aber deutlich mit 67:95. Ähnlich hoch verloren die Polen beim Hinspiel in Bonn, bei dem die Baskets einen neuen Vereinsrekord im Europapokal aufstellten und mit 97:65 gewannen.
"Breslau wird vor eigenem Publikum ganz anders auftreten", ist sich Bonns Coach Predrag Krunic sicher. Die zuweilen rustikale Atmosphäre in der "Hala Orbita" mit ihren fanatischen Fans hat schon so manchen Gegner eingeschüchtert. Doch die "Deichmänner" haben allerhand Verletzungssorgen. Zwei "Starter" werden beim Spiel um Alles oder Nichts wohl nicht dabei sein. Guard Michal Ignerski brach sich beim letzten ULEB-Cup-Spiel gegen Neapel einen Finger, sein Kollege und Forward Aivaras Kiausas muss sich wegen Knieproblemen einer Operation unterziehen.
Probleme, von denen auch die Baskets ein Lied singen können. Zwar ist Aleksandar Nadjfeji wieder einsatzfähig, doch die Meniskusoperation vor sechs Wochen erlaubt noch keine volle Belastung des Bonner Powerforwards. Auf keinen Fall zum Einsatz kommen wird Centerkollege Aleksandar Djuric, dessen Bänderriss im linken Fuß noch einige Wochen Pause bedeutet.
Es kommt also ein hartes Stück Arbeit auf die Telekom Baskets zu, um erstmals seit 2001 wieder die nächste Runde im Europapokal zu erreichen. Damals schaffte man es im Saporta-Cup, dem Vorläufer des ULEB-Cups, bis ins Viertelfinale.
Presseinfo: Telekom Baskets Bonn (Michael Mager)
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