medi bayreuth

Für medi bayreuth ist gegen den Meister Endstation auf der #RoadToBerlin

TheBloob am 23.01.2017 um 17:12

Heroes Of Tomorrow unterliegen in der Pokalquali 52:75 gegen Brose Bamberg

Endlich einmal wieder einen Bayreuther Sieg hatten sich die Fans von medi bayreuth nach der knappen Niederlage im Overtime-Krimi im Ligaspiel nun im erneuten Aufeinandertreffen mit Brose Bamberg erhofft. Doch auch diesmal wurde es nichts mit der Sensation, denn der deutsche Meister hatte sich anscheinend exakt dieses Spiel vom 2. Weihnachtsfeiertag nochmals ganz genau zu Gemüte geführt. Bestens vorbereitet und höchst konzentriert nahm der Meister das Qualifikationsspiel um den Einzug ins TOP FOUR um den BBL Pokal in der mit 3.300 Zuschauern wieder einmal restlos ausverkauften Oberfrankenhalle in Angriff und präsentierte sich dabei vor allem in der Verteidigung von seiner besten Seite.

Die Gäste gestatteten den Heroes Of Tomorrow in der gesamten ersten Halbzeit keinen einzigen leichten Angriff und hielten medi bayreuth so bis zur Pause bei lediglich 19 Punkten. Der Halbzeitstand von 19:44 bedeutete bereits eine Vorentscheidung, zumal an diesem Abend auf Bayreuther Seite weder die Würfe von der Freiwurflinie (13/24) noch von der Dreipunkte-Linie (1/19) wie gewohnt fallen wollten. Das Team von Head Coach Raoul Korner stemmte sich in der zweiten Halbzeit bis zum 52:75 Endstand zwar nochmals nach Kräften gegen den Meister, der jedoch ungefährdet und völlig verdient das Spiel für sich entscheiden und somit das Ticket für das TOP FOUR Endturnier am 18./19. Februar in Berlin buchen konnte.

Im Halbfinale um den BBL Pokal trifft Brose Bamberg auf die MHP RIESEN Ludwigsburg (72:67 Sieg gegen ratiopharm ulm). Im anderen Halbfinale stehen sich Gastgeber ALBA BERLIN und der FC Bayern München Basketball (87:72 Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn) gegenüber.

Das sagt De’Mon Brooks

„Bamberg ist eines der besten Teams in Europa und hat heute mit viel Energie gespielt. Wir hatten viel Respekt und sie sind unglaublich in das Spiel gekommen. Ich hatte das Gefühl, dass am Anfang bei uns ein Brett auf dem Korb gelegen hat. In der zweiten Halbzeit sind wir mit mehr Druck ins Spiel zurückgekommen und haben einige unserer Stärken gezeigt. Aber wenn man gegen Bamberg die ersten 20 Minuten spielt wie wir heute, dann hat man keine Chance. Gegen so ein Team muss man über 40 Minuten konzentriert spielen. Jetzt geht es nach Ludwigsburg, das wird für uns das nächste schwere Spiel. Wir haben sie hier schlagen können und müssen nun in ihre Halle. Wir müssen vom Tip-off an mit Energie ins Spiel gehen und von Anfang an bereit sein! Dann werden wir wieder jubeln können!”

Die Partie kurz zusammengefasst

Trotz der Reisestrapazen nach dem Spiel in Moskau am Donnerstag kontrollierte Brose Bamberg die Partie von Beginn an. In den ersten viereinhalb Minuten ließen die Domstädter keinen Bayreuther Feldkorb zu - lediglich Andreas Seiferth konnte einen Freiwurf zum zwischenzeitlichen 1:3 (2.) verwandeln. Auf dem eigenen Konto sammelten die Bamberger bei fast perfekter Wurfquote 14 Zähler. Trey Lewis sorgte dann für den ersten Korb aus dem laufenden Spiel heraus. Die Gäste ließen sich nicht beirren, zogen souverän ihr Spiel durch und bauten die Führung auf 23:9 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb Bamberg am Drücker. Der gebürtige Bayreuther Leon Kratzer und Janis Strelnieks per Dreier erhöhten zum 30:10 (13.) - Auszeit medi. Doch auch diese konnte den Spielfluss des Meisters nicht stoppen. Nach drei Freiwürfen von Darius Miller hieß es 40:15 (18.). Mit dieser Differenz ging es beim Stand von 19:44 aus Sicht der Heroes Of Tomorrow auch in die Pause.

Und auch nach der Pause zogen die Gäste bis zum 26:54 (26.) ihr Spiel weiter durch. Der 6:0 Lauf mit Punkten von Assem Marei, De’Mon Brooks und Nate Linhart zum 32:54 (28.) war eine der besseren Bayreuther Phasen des Spiels. Trotz eines Dreier von Janis Strelnieks kurz vor der Sirene gehörte auch die Schlussphase dem Team von Raoul Korner, das dieses Viertel knapp gewann und mit einem 37:59 in die finalen zehn Minuten ging.

De’Mon Brooks, Top-Scorer der Partie, sorgte mit einem Korb in der 35. Minute zum 46:66 dafür, dass der Rückstand nur noch 20 Zähler betrug und Neuzugang David Gonzalvez verkürzte zwei Minuten später auf 49:68. Brose Bamberg zog das Tempo in den letzten Minuten noch einmal an und qualifizierte sich mit einem ungefährdeten 75:52 Start-Ziel-Sieg für das TOP FOUR in Berlin.

Drei Fakten zum Spiel

Bamberger Verteidigung: Die Defensivarbeit des Meisters war zweifelsohne der Schlüssel zum Erfolg. In der ersten Halbzeit gab es für medi bayreuth kein Durchkommen. Egal was die Heroes Of Tomorrow auch versuchten, Bambergs extrem bewegliche Verteidigung war stets einen Schritt schneller und ließ den Hausherren nur schwere, weil hart verteidigte, Würfe.

Freiwürfe: Eine der Bayreuther Stärken der Saison gehörte gegen Bamberg diesmal zu den Knackpunkten. Fast 83% netzt das Team in der Regel ein - in der Pokalqualifikation waren es nur 54%. Ärgerlich ist diese Quote wenn man bedenkt, dass die Gäste ungewohnt viele Fouls begingen, die zu Freiwürfen führten. Nur 13 der 24 Versuche fanden den Weg in die Maschen. Auf der Gegenseite gelangen dem Meister 14 Freiwurfpunkte bei 17 Versuchen (82 Prozent).

De’Mon Brooks: Auch wenn die Bamberger in den letzten Sekunden nicht mehr wie gewohnt verteidigten - der Alley Oop von De’Mon Brooks, aufgelegt von Bastian Doreth, zählte zu den Höhepunkten der Partie. Es waren die Zähler 18 und 19 des Power Forwards, der damit erfolgreichster Punktesammler der Partie war. Zudem holte Brooks fünf Offensivrebounds und verbuchte einen Effektivitätswert von 18.

Trainerstimmen

Andrea Trinchieri (Brose Bamberg): ”Es ist Frevel, dass Bayreuth nach der ersten Saisonhälfte nicht um den Pokal spielen kann. Sie spielen gut, sind in den Ranglisten vorne dabei. Schon aus diesem Grund kann ich nur eines sagen: So wie die Regeln für die Qualifikation sind, ist es Bayreuth nicht möglich, um ihren Traum zu spielen, was sie verdient hätten. Heute Abend wird noch ein anderes gutes Team außen vor bleiben. Ich glaube, wenn man diese Frage jedem anderen Trainer in Deutschland stellt, wie er diese Formel findet, werden 90% dies genauso beantworten. Ich sage das schon seit zwei Jahren. Deutschland ist das einzige Land mit hochklassigem Basketball, in dem der Modus so ist. Du arbeitest hart, aber für was? Für ein Do or Die-Game gegen einen nicht so einfachen Gegner? Wir spielen das dritte Jahr in Folge die Qualifikation auswärts, denn es wird ausgelost. - Wir haben von Beginn an gut fokussiert gespielt und verteidigt. Wir wussten, was wir zu tun haben, und das haben wir getan, ohne Glanz. Jeder war heute nützlich und hat gut verteidigt, und wir sind weiter. Das ist alles.”

Raoul Korner (medi bayreuth): “Glückwunsch an Andrea und Bamberg zum Sieg. Ich hoffe, dass wir am Ende wenigstens gegen den Pokalsieger verloren haben. Zum Spiel kann man nicht allzu viel sagen. Wir haben ganz klar gegen das bessere Team verloren. Bamberg war uns in allen Belangen überlegen. Sie haben offensiv sehr gut exekutiert, waren physischer als wir. Sie haben uns defensiv nichts einfaches zukommen lassen. Wir haben viel nicht getroffen, siehe Freiwürfe. Wir haben heute nicht unseren Top-Level erreicht und selbst dann hätte es heute nicht gereicht. Es tut uns leid, dass wir unseren Fans nicht eine knappere Partie bieten konnten. Unter dem Strich müssen wir uns eingestehen, dass wir und Bamberg in zwei verschiedenen Ligen agieren. Das werden wir auch so schnell nicht ändern. Unser Fokus ist es, in den nächsten schwierigen Spielen wieder Selbstvertrauen zu finden und daran anzuknüpfen, wo wir in der Hinrunde aufgehört haben.”

medi bayreuth vs. Brose Bamberg 52:75
( 9:23 - 10:21 - 18:15 - 15:16 )

medi bayreuth: BROOKS 19 (5 Rebounds, 3 Assists), Marei 9, Gonzalvez 8, LINHART 7, SEIFERTH 3, LEWIS 2, ANDERSON 2, Wachalski 2, Doreth 0, Amaize 0, Adler 0, Dejworek.
Dreier: Linhart 1.

Brose Bamberg: MILLER 13 (5 Rebounds), Strelnieks 13, Heckmann 10 (2 Steals), Staiger 8, CAUSEUR 6 (5 Assists, 2 Steals), LO 6 (5 Assists), Theis 6 (5 Rebounds), VEREMEENKO 5, MELLI 4, Kratzer 4, McNeal 0.
Dreier: Strelnieks 3, Miller 2, Staiger 2.

Schiedsrichter: Lottermoser, Kovacevic, Neubecker.

Alle Statistiken unter www.easycredit-bbl.de/de/n/spielberichte/2016-17/nachbericht/2017-01-22-bay-bam/


Pressemitteilung: medi bayreuth 



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