Basketball Löwen Braunschweig

Knüller zum Rückrundenauftakt: Löwen besiegen Tabellenvierten Bayreuth

TheBloob am 08.01.2017 um 19:52

Was für ein Hammer! Im ersten Heimspiel des neuen Jahres 2017 haben die Basketball Löwen Braunschweig am heutigen Sonntag, 8. Januar, den Tabellenvierten medi bayreuth klar und deutlich mit 82:63 (38:34) besiegt. Dabei standen die Zeichen vor der Partie gar nicht so gut: Löwen-Trainer Frank Menz war schon die ganze Woche krank. Er musste bedingt durch eine starke Grippe auch beim Spiel passen und Assistant Coach Stephen Arigbabu sprang dafür in seinem 1. Spiel als BBL-Headcoach in die Bresche. Dabei erlebten die 2.531 Zuschauer in der Volkswagen Halle eine Partie, in der die Braunschweiger hellwach agierten und es zu keinem Zeitpunkt an Einsatz vermissen ließen. Sie kontrollierten die Rebounds, verteidigten stark und trafen auch besser als der klare Favorit Bayreuth, dessen Trainer Raoul Korner sich seine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sicherlich anders vorgestellt hat. Bereits im 2. Viertel hatten sich die Löwen einen Vorsprung von 13 Punkten erspielt, der bis zur Halbzeit noch einmal auf 4 Zähler schrumpfte. Doch nach der Pause übernahmen die Löwen zunehmend die Kontrolle auf dem Parkett und minimierten auch ihre Ballverluste. Über eine geschlossene Teamleistung – offensiv wie defensiv – konnten sie ihren Vorsprung immer weiter ausbauen und machten damit den 2. Heimsieg in dieser Saison perfekt. Löwen-Topscorer wurde Dyshawn Pierre mit 19 Punkten, Geoffrey Groselle legte zudem ein Double-Double von 13 Zählern und 13 Rebounds auf. Für die Gäste kam Kyan Anderson auf 18 Punkte.

In der Partie war von Beginn an viel Dampf, wofür exemplarisch auch ein technisches Foul gegen Raoul Korner in der 2. Spielminute stand. Die Löwen nutzten das zur 10:5-Führung und blieben trotz einiger Ballverluste weiterhin vorne. Daran hatte auch ihre gute Verteidigung einen entscheidenden Anteil. Die machte den Gästen das Punkten vor allem unter dem Korb schwer, wo Dyshawn Pierre & Co. auf der anderen Seite nach fünf Minuten 7 von 8 Würfen zum 14:8 versenkt hatten. Nach einer Auszeit vom Gäste-Coach konnten die Bayreuther kurzzeitig an den Löwen vorbeiziehen (14:15). Die hatten aber nach einer weiteren Auszeit – jetzt genommen von Stephen Arigbabu – die richtige Antwort parat und beendeten das 1. Viertel mit einem 4-Punkte-Vorsprung beim Stand von 19:15.

Drei Ballverluste zu Beginn sorgten dafür, dass Bayreuth im Nu zum 19:19 ausgleichen konnte. Es dauerte auch insgesamt drei Minuten, bis Carlos Medlock per Dreier die ersten Punkte für die Löwen in diesem Viertel erzielte. Dieser Treffer war zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig und gab dem Team einen Schub. Das fand nun eine gute Balance zwischen Innen- und Außenspiel und zeigte sich aus allen Lagen treffsicher. Hinzukommend dominierten die Löwen deutlich die Rebounds und das war bis hierhin ein weiterer wichtiger Faktor, weshalb sie ihren Vorsprung ausbauen konnten. Bis auf 36:23 waren der gute Geoffrey Groselle und sein Team davongezogen und hatten das Spiel unter Kontrolle, als Bayreuths Kyan Anderson heiß lief. Der Guard hatte 7 Punkte in Serie erzielt. Dabei profitierte er auch von einem unsportlichen Foul, das gegen Carlos Medlock gepfiffen und von einem gellenden Pfeifkonzert der Löwen-Fans in der Volkswagen Halle begleitet wurde. Doch obwohl die Löwen in dieser Phase ihren Rhythmus verloren hatten, konnten sie eine 38:34-Führung mit in die Halbzeit nehmen.

Absolut fokussiert und konzentriert kamen die Löwen zurück aufs Parkett. Defensiv waren sie bockstark und offensiv trafen sie bei hoher Quote. Lediglich zu Viertelbeginn waren die Gäste zwei Mal erfolgreich gewesen, doch danach spielten minutenlang nur noch die Löwen. Egal, ob Dyshawn Pierre, Sid-Marlon Theis oder Carlton Guyton – alle Löwen, die auf dem Feld standen leisteten ihren Anteil zu einem 14:0-Lauf. Da half auch eine zwischenzeitlich von Raoul Korner genommene Auszeit nichts. Beim Stand von 55:38 griff der Bayreuther Headcoach bereits zum zweiten Mal zu diesem taktischen Mittel und erst daraufhin gelang den Gästen nach vier Minuten ohne Korberfolg mal wieder ein Treffer. Sie kamen auch noch näher bis auf 10 Zähler heran, weil die Löwen ihr Spiel jetzt vermehrt nach außen verlagerten und die Dreier nicht mehr fielen. Dennoch ging es mit einer Führung von 60:50 ins letzte Viertel.

Wie schon zuvor kamen die Löwen erneut gut rein. Thomas Klepeisz für drei, Nicolai Simon per Mitteldistanzwurf und Geoffrey Groselle von der Freiwurflinie erzielten sieben Punkte in Serie zum 69:52 (33. Minute). Zwar suchten die Löwen nun erneut wenig den direkten Weg zum Korb und warfen fast nur noch von außen. Aber sie versenkten auch immer wieder einen Dreier, wie zum Beispiel Carlton Guyton zum 72:56 (35. Minute). Die Gäste hingegen kamen fast nur noch von der Freiwurflinie zu Punkten und standen dort häufiger, weil die Löwen schon längst fünf Teamfouls kassiert hatten. Das änderte jedoch nichts mehr daran, dass die Braunschweiger das Rückspiel für sich entscheiden würden. Und der Sieg war spätestens in der 38. Minute klar, als Dyshawn Pierre einen weiteren Dreier zum 79:61 durch die Reuse warf!

Viertel im Überblick: 19:15, 19:19, 22:16, 22:13;

Trainerstimmen zum Spiel:

Stephen Arigbabu (Basketball Löwen Braunschweig): Danke an Raoul für die Glückwünsche und auch vor allem meine Glückwünsche an das Team. Die Mannschaft hat mir das Coaching in meinem ersten BBL-Spiel leicht gemacht. Frank (Menz) war und ist seit Anfang der Woche krank und wir haben in dieser Zeit hart für dieses Spiel gearbeitet. Für uns war es wichtig, das Hinspiel in den Köpfen zu haben. Denn das Spiel hat uns wochenlang weh getan und so ein Gefühl wollten wir nicht noch einmal erfahren. Unsere Jungs haben den Gameplan komplett umgesetzt und wir haben darüber Bayreuth auf 63 Punkten gehalten. Zudem haben wir uns in der 2. Halbzeit nur drei Ballverluste geleistet. Es war insgesamt eine tolle Teamleistung und der Sieg ist in der Höhe auch korrekt und verdient.

Raoul Korner (medi bayreuth): Glückwunsch an Braunschweig zum absolut verdienten Sieg. Bei uns ist nichts zusammengelaufen und wir haben von Beginn an zu wenig investiert. Ich habe es offensichtlich nicht geschafft, das Hinspiel aus unseren Köpfen zu kriegen und Braunschweig war uns in allen Belangen überlegen. Es war offensichtlich unsere bisher schwächste Partie in dieser Saison und wir müssen uns damit anfreunden, dass gegnerische Teams gegen uns sehr motiviert sind und uns als Top-Team ansehen. Wir werden uns nun, wie auch nach Siegen, wieder sammeln und nach einer dringend benötigen Pause wieder starten.

Basketball Löwen Braunschweig: Ebert, Medlock 14, Theis 7, Klepeisz 3, Schwartz 5, Pierre 19 (9 Rebounds), Guyton 15, Simon 2, Groselle 13 (13 Rebounds, 5 geblockte Würfe), Boykin 4 (7 Rebounds).

medi bayreuth: Gonzalvez 3, Anderson 18, Linhart 5 (7 Rebounds), Doreth 3, Seiferth 9, Lewis 10, Amaize 6, Trieb n.e., Brooks 3 (5 Rebounds), Adler, Marei 6.

 

Pressemitteilung: Basketball Löwen Braunschweig 



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