Science City Jena

Science City Jena gastiert zum Rückrundenstart bei Tabellenführer ratiopharm Ulm

TheBloob am 05.01.2017 um 19:13

Mit einer der wohl schwersten und gleichzeitig einfachsten Aufgaben eines Bundesliga-Aufsteigers startet Science City Jena in das Basketball-Jahr 2017. Die Ostthüringer gastieren am kommenden Sonntag ab 18.00 Uhr beim Tabellenführer der easyCredit BBL in Ulm, treffen in der schicken und 6200 Zuschauer fassenden ratiopharm arena auf den Vizemeister der Vorsaison. Das Duell wird wie gewohnt von www.telekombasketball.de live und in HD übertragen.

Ausnahmslos links blinkend, präsentieren sich die Baden-Württemberger sportlich derzeit auf der Überholspur des nationalen Basketballs. Aktuell rangiert ratiopharm Ulm mit der Fabel-Bilanz von 16 Siegen und den dazugehörigen 32 Pluspunkten ungeschlagen an der Tabellenspitze der BBL. Was mit einem beachtlichen, dennoch eher unscheinbaren 95:87-Erfolg in Bayreuth seinen Anfang nahm, über einen 105:95-Heimsieg gegen Oldenburg seine Fortsetzung erfuhr, entwickelte sich auch in den Folgewoche zu einer orangefarbenen Erfolgsstory. Nachdem auch die Albatrosse auf Hauptstadt-Parkett knapp mit 98:94 geschlagen wurden, sanken auch in den Wettbüros die Quoten auf einen Titelgewinn der Donaustädter. Während die Konkurrenz von Woche zu Woche auf den Moment der ersten Ulmer Niederlage wartete, blieb den Verfolgern dieses Ereignis - zumindest national - bislang nicht vergönnt.

Tapfer schlug sich Science City Jena unterdessen am 12.November 2016 im Hinspiel in der Jenaer Sparkassen-Arena, als das Harmsen-Team die Begegnung bis in die Schlussminuten offen halten konnte, dem Endspurt der Schwaben jedoch nicht mehr entgegenzusetzen hatte und schlussendlich mit 74:84 verlor. Immanuel McElroy hatte 159 Sekunden vor der Sirene mit zwei Freiwürfen den 70:73-Anschluss hergstellt, bevor Per Günther, Chris Babb und Da'Sean Butler mit einem späten 7:0-Lauf die Partie zu Gunsten ihres Teams kippen konnten.

Im bislang richtungsweisendsten Monat Dezember 2016 wurden schlussendlich auch die beiden direkten Kontrahenten aus Bamberg und München Opfer einer längst auf Hulk-Breite angewachsenen Ulmer Brust. Nachdem Ohlbrecht, Günther & Co. am 11.12.2016 mit einem 78:63-Sieg gegen den Deutschen Meister Brose Bamberg beeindruckten, erwischte es am zweiten Weihnachtsfeiertag auch die Basketballabteilung des FC Bayern München. Auf dem Parkett des Audi Domes bezwang das Team von Coach Thorsten Leibenath den sonst erfolgsverwöhnten Club von der Isar am Ende souverän mit 87:79, ehe am vorletzten Tag des Jahres die BG Göttingen mit einer 89:65-Wäsche zurück nach Niedersachsen geschickt wurde. Für den Wermutstropfen der weihnachtlichen Bescherung in München sorgte unterdessen eine Verletzung von Tim Ohlbrecht, der nach einer Kollision mit Münchens Nihad Djedovic am Knie operiert werden muss und länger ausfallen wird. Dennoch darf trotz der ausfallen Qualität des 28-jährigen Centers davon ausgegangen werden, dass die Tiefe des Leibenath-Kaders durchaus im Stande ist, um auch diese Lücke gemeinschaftlich zu schließen.

Genau diese Breite, die Basketball-Fans relevanter Statistiken beim Aufrufen des Ulmer Kaders zum Scrollen zwingt und ursprünglich für die Doppelbelastung nach dem Start im Eurocup gedacht war, bildet die Basis des Ulmer Erfolges, der sich neben dem nationalen auch im kontinentalen Wettbewerb niederschlägt. Nach einer erfolgreichen Platzierung in der Eurocup-Vorrundengruppe gemeinsam mit Valencia und Jerusalem in die Top16 einzogen, kassierten die Gastgeber des Sonntags am 04. Januar 2017 im deutsch-deutschen Duell gegen Bayern München zwar eine 57:68-Pleite, haben allerdings noch satte fünf Spieltage Zeit, um diesen Kaltstart zu korrigieren.

„Ulm geht nicht zuletzt aufgrund der Tabellensituation als klarer Favorit in das Spiel am Sonntag“, sagt Jenas Trainer Björn Harmsen vor dem Duell an der Donau. „Sie waren die überragende Mannschaft der Hinrunde, verfügen mit Raymar Morgan und Augustine Rubit über zwei außergewöhnlich starke Akteure am Brett, sind aber auch aus der Distanz enorm gefährlich. Beim anstehenden Gegner ist es aufgrund seiner vielen Qualitäten sehr schwierig sich auf einzelne Dinge zu konzentrieren. Insofern werden wir über den kämpferischen Aspekt versuchen dem Tabellenführer alles abzuverlangen“, sagt Harmsen.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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