Basketball Löwen Braunschweig

Erster Heimsieg ist perfekt: Löwen bezwingen Eisbären Bremerhaven

TheBloob am 27.12.2016 um 09:00

Endlich! Im letzten Heimspiel des Jahres 2016 haben die Basketball Löwen Braunschweig sich und ihren Fans am 2. Weihnachtsfeiertag ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Sie bezwangen die Eisbären Bremerhaven mit 77:61 (44:26) und feierten damit vor 2.133 Zuschauern in der Volkswagen Halle ihren ersten Heimsieg in dieser Saison. Beim starken Debüt von Neuzugang Jamal Boykin (15 Punkte, 8 Rebounds) fand das Team von Löwen-Coach Frank Menz zwar etwas schleppend ins Spiel, doch übernahm es ab Mitte des 1. Viertels die komplette Kontrolle auf dem Parkett. Zu Beginn des dritten Viertels waren die dominanten und starken Löwen den Eisbären bis auf 22 Punkte enteilt (48:26) und brachten das Spiel trotz eines verlorenen letzten Viertels souverän und vollkommen verdient nach Hause. Neben dem sehr guten Jamal Boykin überzeugte einmal mehr Dyshawn Pierre, der auf ein Double-Double von 15 Punkten und 14 Rebounds kam. Für die Gäste war Qunicy Diggs mit 12 Zählern bester Punktesammler.

Wie schon zuletzt gegen Berlin fanden die Löwen zu Beginn eher holperig ins Spiel. Nach vier Minuten hatten sie erst magere fünf Punkte erzielt (5:9). Doch mit der Einwechslung von Neuzugang Jamal Boykin ging plötzlich ein Ruck durch das Team von Frank Menz: Den Löwen gelang ein 11:0-Lauf zum 16:9 und Eisbären-Coach Sebastian Machowski reagierte mit einer Auszeit. Die brachte die Braunschweiger aber nicht aus ihrem Konzept, die ihren Vorsprung auf 21:12 zum Viertelende ausbauten. Daran hatte auch der von der Körpersprache extrem positive Jamal Boykin einen entscheidenen Anteil, der mit 7 Punkten in knapp 5 Minuten Spielzeit einen Einstand nach Maß feierte.

Der Lauf im 1. Viertel hatte den Löwen mächtig Selbstvertrauen eingehaucht und dementsprechend beherzt spielten sie nun auch. Sie attackierten permanent den Korb, zogen Foul um Foul und verteidigten darüber hinaus sehr stark. Die Löwen hatten in den ersten vier gespielten Minuten des 2. Viertels nur 2 gegnerische Punkte zugelassen und sich in dieser Zeit vor allem von der Freiwurflinie aus bis auf 29:14 abgesetzt. Auch einen kleinen Zwischenspurt der Gäste, die bis auf 33:23 herankamen (17. Minute), wussten die Löwen zu kontern: Zuerst waren Carlos Medlock per Dreier und Jamal Boykin mit sechs Zählern in Folge zur Stelle, ehe Dyshawn Pierre die starke Löwen-Teamleistung per Korbleger zum 44:26-Halbzeitstand krönte.

In der 2. Halbzeit bauten die Löwen ihren Vorsprung schnell auf 22 Punkte (48:26) aus, wenngleich die Gäste jetzt etwas bissiger wirkten und besser verteidigten. Demzufolge mussten die Würfe in dieser Phase härter als zuvor erarbeitet werden. Aber das Menz-Team löste diese Aufgabe gut und behauptete seine deutliche Führung (52:31, 26. Minute). Als die Gäste kurz darauf einmal auf 17 Punkte verkürzen konnten, hatte Thomas Klepeisz mit drei verwandelten Freiwürfen erneut eine passende Antwort parat. Näher heran kamen die Eisbären in diesem Viertel auch nicht mehr. Dafür kontrollierten die Löwen das Spiel in allen Belangen zu deutlich und gingen nach vier Punkten von Sid-Marlon Theis mit 60:39 ins letzte Viertel.

Hier ließ das Menz-Team die Eisbären vollkommen unnötig noch einmal zurück ins Spiel finden und Hoffnung schöpfen. Durch mehrere Ballverluste und offensiv zu unentschlossene Aktionen waren die Gäste bis auf 62:48 herangekommen, ehe Carlos Medlock einen wichtigen Dreier versenkte. Dieser Treffer verschaffte den Löwen wieder etwas Luft, aber die Gäste witterten ihre Chance. Als sie auf 67:56 verkürzt hatten, nahm Frank Menz die 2. Auszeit in diesem Viertel, um sein Team noch einmal wachzurütteln. Das traf daraufhin in Person von Dyshawn Pierre einen Dreier und als Carlton Guyton mit einem weiteren Dreipunktespiel nachgelegt hatte, betrug der Vorsprung wieder 17 Punkte (73:56, 39. Minute) – das war gleichbedeutend mit dem langersehnten ersten Heimsieg!

Viertel im Überblick: 21:12, 23:14, 16:13, 17:22;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): Ich bin genauso wie das Team sehr erleichtert. Wir haben in den vergangenen Wochen viel investiert und uns gut entwickelt, uns dafür aber nicht belohnt. Auch deshalb war der heutige Sieg ganz besonders für uns, weil wir ihn unbedingt wollten und das eben zu Hause vor unseren Fans. Ich bin stolz auf mein Team, weil alle Spieler sehr fokussiert waren. Wir wussten, dass wir die Rebounds kontrollieren müssen und das ist uns gut gelungen. Dieser Sieg erleichtert uns ungemein, auch weil wir unbedingt vermeiden wollten, mit einer weiteren Niederlage ins neue Jahr zu gehen.

Sebastian Machowski (Eisbären Bremerhaven): Glückwunsch an Frank und sein Team zum verdienten Sieg. Wir haben das Spiel in der 1. Halbzeit verloren und ich habe keine Erklärung dafür, wie wir aufgetreten sind. Wir wussten, dass wir gegen ein Team spielen, das zuletzt gute Leistungen gezeigt hat und dass es schwer werden würde, hier einen Sieg mitzunehmen. Aber dass wir auf diese Art verlieren, habe ich mir nicht vorstellen können. Wir haben ohne Energie und uns in ein Loch gespielt, aus dem wir nur schwer rausgekommen sind. Als Beispiel dafür wäre ein Braunschweiger Spieler zu nennen, der zur Halbzeit allein so viele Rebounds gesammelt hat, wie wir zusammen. Zudem hatten wir in der ersten Halbzeit nicht einen einzigen Offensiv-Rebound. Ich kann mich bei den mitgereisten Fans nur entschuldigen und versprechen, dass wir uns beim nächsten Spiel anders präsentieren werden.

Basketball Löwen Braunschweig: Ebert n.e., Bilski n.e., Medlock 14 (5 Assists), Theis 4, Klepeisz 3, Alte n.e., Schwartz 3, Pierre 15 (14 Rebounds), Guyton 11, Simon 4, Groselle 8 (10 Rebounds), Boykin 15 (8 Rebounds).

Eisbären Bremerhaven: Anderson 11, Schmitt, Breitlauch, Bleck 4, Hulls 8, Diggs 12, Elliott (5 Rebounds), Wendt 3, Austin 5 (9 Rebounds), Kamp 8, Meister n.e., Aleksandro 10 (7 Rebounds).


Pressemitteilung: Basketball Löwen Braunschweig 



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