Basketball Löwen Braunschweig

„Das Selbstvertrauen wird eine große Rolle spielen“

TheBloob am 15.12.2016 um 17:39

Nachdem die Basketball Löwen Braunschweig aufgrund des sofortigen Lizenzentzugs von Phoenix Hagen und des dadurch abgesetzten Auswärtsspiels bei den Feuervögeln am vergangenen Wochenende spielfrei waren, stehen für sie in den nun verbleibenden 16 Tagen des Jahres 2016 noch vier Spiele auf dem Programm. Den Auftakt dazu macht die Begegnung am Samstag, 17. Dezember, bei den aktuell leicht strauchelnden und auf dem 14. Tabellenplatz stehenden s.Oliver Würzburg. Tip-Off der Partie in der s.Oliver Arena ist um 18.00 Uhr. Telekom Basketball überträgt live auf www.telekombasketball.de.

Die Löwen haben ihr spielfreies Wochenende gut genutzt und dabei nicht nur die letzte knappe 74:75-Niederlage gegen Frankfurt aufgearbeitet. Neben zwei freien Tagen haben sie vor allem sehr intensive Trainingseinheiten und viele Athletik-Sessions absolviert, aber auch Zeit darin investiert, ihr Spiel etwas umzustellen. „Dadurch, dass wir den Vertrag mit Jannik Freese aufgelöst und noch keinen Spieler für die großen Positionen nachverpflichtet haben, verschiebt sich jetzt einiges“, erklärt Frank Menz. Der Löwen-Coach hat zwar bereits einen Spieler an der Angel, allerdings ist dieser noch vertraglich bei einem anderen Klub gebunden und kann die Löwen folglich noch nicht verstärken. Sid-Marlon Theis wird stattdessen auf der Position 5 aushelfen, wo es für ihn am Samstag darum geht, gegen die Würzburger Big Men um Brendan Lane (12,4 Punkte) und Kresimir Loncar (9,8 Punkte) zu bestehen. „Natürlich wären wir gerne schon mit einem neuen Spieler auf den großen Positionen nach Würzburg gereist. Nun müssen wir aber das Beste daraus machen und fahren dennoch mit dem Ziel hin, um dort zu gewinnen“, sagt Frank Menz.

Vor der Saison hätte der Löwen-Coach sich vielleicht nicht so selbstbewusst geäußert, sondern sich und sein Team eher als klaren Außenseiter in dieser Partie gesehen. Die Würzburger verfügen schließlich über ein nominell stark besetztes Team und wurden dementsprechend hoch gehandelt. Nicht nur Löwen-Coach Frank Menz hat die Unterfranken aufgrund ihres Kaders auf einem Playoff-Platz gesehen, von dem die Würzburger derzeit aber mit nur drei Siegen 8 Punkte entfernt sind. Zuletzt gab es für die Mannschaft um Trainer Doug Spradley vier Niederlagen in Folge und zu Hause konnte sie bislang nur ein Spiel für sich entscheiden. „Würzburg ist aktuell verunsichert und sie werden vor heimischem Publikum wahrscheinlich sehr großen Druck gegen uns verspüren“, sagt Frank Menz, der in Jake Odum den gegnerischen Schlüsselspieler ausmacht.

Der vielseitige Point Guard führt sein Team mit 14,8 Punkten, starken 6,9 Assists sowie 4,2 Rebounds im Schnitt an und trifft dabei 48 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Die nächstbesten Akteure der Gastgeber finden sich auf den großen Positionen. Neben den bereits genannten Big Men Brendan Lane und Kresimir Loncar ist der wieder genesene Marshawn Powell für 12 Punkte und 4 Rebounds pro Spiel verantwortlich. Der Power Forward verletzte sich in der Vorbereitung auf die Saison und gab erst vor zwei Spieltagen sein Comeback. Beeindruckend war in seinen beiden bisherigen Einsätzen die Trefferquote von 77,8 Prozent aus dem Zweipunkte-Bereich. Mit ebenfalls guter Wurfquote (51,8 Prozent aus dem Feld) weiß auch Small Forward Lamonte Ulmer zu überzeugen, der durchschnittlich auf 11,9 Punkte kommt und im letzten Spiel gegen Oldenburg 21 Zähler markierte. Nicht mehr im Würzburger Kader ist hingegen Guard Vladimir Mihailovic, dessen einvernehmliche Vertragsauflösung gestern bekannt gegeben und der bereits heute in Oldenburg als Nachverpflichtung vorgestellt wurde.

„Der Kader der Würzburger ist aber immer noch sehr gut und tief genug. Allerdings denke ich, dass für dieses Spiel ausschlaggebend sein wird, welche Mannschaft mit dem größeren Selbstvertrauen auftritt. Das wird eine große und entscheidende Rolle in dieser Partie spielen“, so Frank Menz. Der Löwen-Trainer hat genau in diesem Punkt zuletzt eine positive Entwicklung seiner Mannschaft gesehen, weil sie realisiert hat, dass sie gegen andere Teams mithalten kann und beispielsweise gegen Frankfurt trotz nicht allzu guter Leistung eine Siegchance hatte. Gegen Würzburg wird jedoch eine Steigerung dazu nötig sein, wenn man zwei Punkte in der Fremde klauen und dadurch punktetechnisch in der Tabelle mit den Unterfranken gleichziehen will. „Und dabei werden alle Spieler gefordert sein, ihre bestmögliche Leistung abzurufen“, so der Löwen-Coach.


Pressemitteilung: Basketball Löwen Braunschweig 



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