Union Baskets Schwelm
Trotz Niederlage kein Frust in Schwelm
_Tigger am 09.01.2005 um 16:06
70:80 gegen Bamberg, die 13. Niederlage und immer noch Tabellenletzter. Trotzdem kehrt bei den Union Baskets nicht der große Frust ein. Warum? 1.800 Zuschauer waren überwiegend sehr zufrieden mit dem Auftreten des Aufsteigers.
Trainer Torsten Daume konnte dabei gegen den Vizemeister personell immer noch nicht aus dem Vollen schöpfen. Neuzugang Nr. 1 Marko Piplovic war zwar dabei, aber die Nr. 2 Mantas Ignatavicius fiel mit Bänderriss genauso aus wie die Nr. 3, der US-Amerkianer Kendrick Johnson, für den die Freigabe erst in dieser Woche erwartet wird.
Und dennoch: Die Schwelmer spielten wirklich gut. Die Center Ryan Bond und Bruno Roschnafski (aufsteigende Tendenz) waren ihren Gegenparts Chris Ensminger und Uvis Helmanis meistenteils ebenbürtig. Marko Piplovic hob das Spielniveau der Union Baskets ersichtlich an, spielte mit viel Übersicht und sehr flexibel. Und Guard Sebastian Rathjen organisierte das Aufbauspiel nach besten Kräften.
Aber es sollte nicht zum dritten Erfolg in der BBL reichen, da die Gäste im entscheidenden Moment dann doch mehr zuzusetzen hatten. "Wir sind etwas tiefer besetzt als Schwelm. Das gab den Ausschlag", analysierte Bambergs Headcoach Dirk Bauermann nach der Schlusssirene. Recht hat er wohl, denn ein schwächerer Steffen Hamann wurde durch einen brillanten Demond Mallet kompensiert. Das fehlende Centerspiel der Franken fiel auch nicht spielentscheidend ins Gewicht, da "Gunman" Hurl Beechum seinem Namen alle Ehre machte.
Union Baskets-Coach Torsten Daume hofft nun auf die Rückrunde, warnt aber vor zu viel Euphorie bezüglich der neuen Spieler. "Natürlich werden uns Ignatavicius und Johnson stärker machen. Doch automatisch gewinnen wir deshalb trotzdem nicht." Es liegt viel Arbeit vor den Schwelmern, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. Dazu müssen auch die Verletzungen von Mantas Ignatavicius und Lamont Evans (spielte am Freitag noch arg gehandicapt) erst einmal auskuriert werden. Da freut man sich auf Schwelmer Seite natürlich doppelt, dass am kommenden Wochenende der BBL-Spielbetrieb ruht. Dann ist nämlich ALLSTAR-Day – mit Ryan Bond im Nord-Team und "Willi" Gabsys im Dreierkontest.
Im Rahmen der Partie gegen Bamberg wurden T-Shirts und Bälle zu Gunsten der Flutopfer in Südasien versteigert.
Union Baskets: Bond 16/1, Gabsys 15/2, Roschnafski 13/2, Piplovic 8, Sprünken 5/1, Rathjen 5/1, Speier 4, Beiersmann 2, Rust 2, Evans.
GHP Bamberg: u.a. Beechum 27/6, Mallet 23/4.
Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Martin Schrader)
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Trainer Torsten Daume konnte dabei gegen den Vizemeister personell immer noch nicht aus dem Vollen schöpfen. Neuzugang Nr. 1 Marko Piplovic war zwar dabei, aber die Nr. 2 Mantas Ignatavicius fiel mit Bänderriss genauso aus wie die Nr. 3, der US-Amerkianer Kendrick Johnson, für den die Freigabe erst in dieser Woche erwartet wird.
Und dennoch: Die Schwelmer spielten wirklich gut. Die Center Ryan Bond und Bruno Roschnafski (aufsteigende Tendenz) waren ihren Gegenparts Chris Ensminger und Uvis Helmanis meistenteils ebenbürtig. Marko Piplovic hob das Spielniveau der Union Baskets ersichtlich an, spielte mit viel Übersicht und sehr flexibel. Und Guard Sebastian Rathjen organisierte das Aufbauspiel nach besten Kräften.
Aber es sollte nicht zum dritten Erfolg in der BBL reichen, da die Gäste im entscheidenden Moment dann doch mehr zuzusetzen hatten. "Wir sind etwas tiefer besetzt als Schwelm. Das gab den Ausschlag", analysierte Bambergs Headcoach Dirk Bauermann nach der Schlusssirene. Recht hat er wohl, denn ein schwächerer Steffen Hamann wurde durch einen brillanten Demond Mallet kompensiert. Das fehlende Centerspiel der Franken fiel auch nicht spielentscheidend ins Gewicht, da "Gunman" Hurl Beechum seinem Namen alle Ehre machte.
Union Baskets-Coach Torsten Daume hofft nun auf die Rückrunde, warnt aber vor zu viel Euphorie bezüglich der neuen Spieler. "Natürlich werden uns Ignatavicius und Johnson stärker machen. Doch automatisch gewinnen wir deshalb trotzdem nicht." Es liegt viel Arbeit vor den Schwelmern, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. Dazu müssen auch die Verletzungen von Mantas Ignatavicius und Lamont Evans (spielte am Freitag noch arg gehandicapt) erst einmal auskuriert werden. Da freut man sich auf Schwelmer Seite natürlich doppelt, dass am kommenden Wochenende der BBL-Spielbetrieb ruht. Dann ist nämlich ALLSTAR-Day – mit Ryan Bond im Nord-Team und "Willi" Gabsys im Dreierkontest.
Im Rahmen der Partie gegen Bamberg wurden T-Shirts und Bälle zu Gunsten der Flutopfer in Südasien versteigert.
Union Baskets: Bond 16/1, Gabsys 15/2, Roschnafski 13/2, Piplovic 8, Sprünken 5/1, Rathjen 5/1, Speier 4, Beiersmann 2, Rust 2, Evans.
GHP Bamberg: u.a. Beechum 27/6, Mallet 23/4.
Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Martin Schrader)
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