Science City Jena

Meisterlicher Basketball-Advent für Science City Jena

TheBloob am 02.12.2016 um 21:02

Es dürfte in der easyCredit BBL sportlich ganz sicher erfolgversprechendere Auswärtsfahrten für den Aufsteiger von Science City Jena geben und dennoch oder vielleicht auch deswegen ist es das einfachste Spiel der Saison. Wenn das Team von Trainer Björn Harmsen am Sonntag um 18.00 Uhr beim deutschen Euroleague-Vertreter und amtierenden Meister in Bamberg gastiert sind die Aufkleber „Favorit“ und „Underdog“ längst an den Bänken der Brose Arena verteilt. Zu der von www.telekombasketball.de live und in HD übertragenen Partie werden die Saalestädter von zahlreichen Fans begleitet, ein deutliches Indiz für den Reiz, den das vermeintlich vorab entschiedene Duell dennoch versprüht.

„Wir fahren ohne Druck nach Bamberg, würden natürlich dennoch gern etwas mitnehmen“, sagt Björn Harmsen vor dem Duell beim fränkischen Aushängeschild des deutschen Basketballs. „Wir werden uns auf diese Partie genauso vorbereiten wie auf jede andere auch, wollen auch in Bamberg wie in jeder Begegnung versuchen zu gewinnen. Das Team ist mittlerweile in Deutschland die Übermannschaft, ist der Club in der Historie des deutschen Basketballs, der über das höchste Budget verfügt“, so Harmsen vor der Fahrt an die Regnitz. „Schon der Blick auf die Mannschaftszusammenstellung der Bamberger, die sich sowohl über einen qualitativ sehr hochwertigen als auch tiefen Kader definiert, zudem über einen exzellenten Trainer verfügt, ist beeindruckend und macht deutlich, mit welchen Zielen man in die Saison gegangen ist“, so Harmsen, der sich trotz der Außenseiterrolle auf das Jenaer Gastspiel in der Brose Arena freut.

Mit dabei, wird Jenas neues, von dicken Rasta-Locken eingerahmtes Gesicht den Kader der Thüringer begleiten. Shaq Goodwin absolvierte bereits die ersten Trainingseinheiten zusammen mit dem Kader, wird, passend zum zweiten Advent mit der Trikotnummer 2 das Parkett des fränkischen Tempels betreten. „Unsere Jungs hatten nach drei Spielen in acht Tagen zuletzt zwei Tage frei. Wir sind zum Einstieg für Shaq ein paar Systeme durchgelaufen, haben uns in den letzten Tagen gewissenhaft und intensiv auf den bevorstehenden Kontrahenten vorbereitet“, so Harmsen mit Blick auf den Integrationsprozess des athletischen US-Amerikaners sowie die Vorbereitung auf das Duell vor 6800 Zuschauern.

Unterdessen sorgen allein die Namen der Bamberger Rotation für einen nicht unerheblichen Aha-Effekt und steigern die Neugier, wer bei der Qualität der Bankspieler eigentlich regelmäßig startet. Einzig und allein Nicolò Melli bildet die große Konstante im Team des Mailänders Andrea Trinchieri. Der Power Forward startete in allen 12 bisherigen Bundesliga-Begegnungen der Franken, wird durch zahlreiche Groß- und Kleinkaliber des Brose-Kaders unterstützt. Ob lettischer Scharfschütze - Janis Strelnieks, ob NBA-erfahrener „Small Forward“ - Darius Miller, ob französischer Aufbauspieler - Fabien Causeur, ob der über drei Lastwagen Routinie verfügende Grieche Nikolaos Zisis oder Bambergs kroatische Zonen-Kante Leon Radosevic, sie alle bilden ein gleichermaßen renommiertes wie starkes Quintett, bevor die Namen der deutschen Akteure für hochgezogene Augenbrauen sorgen. Ebenfalls fünf, wenn man Nachwuchs-Auswahlspieler Leon Kratzer mit einrechnen möchte, dann sechs Nationalspieler zieren das Stats Sheet des aktuellen Tabellenführers. Ob Elias Harris, Daniel Theis, Lucca Staiger, Maodo LO oder Patrick Heckmann, alle Namen wären wohl in vielen anderen Kadern der easyCredit-Basketball-Bundesligisten ausnahmslos Starter, werden bei Brose Bamberg aufgrund der zahlreichen nationalen und internationalen Aufgaben jedoch wohldosiert eingesetzt.

Gleich zwei Begegnungen absolvierte das Team von Andrea Trinchieri im Verlauf der letzten Tage. Während die Bamberger am Dienstag unseren Mitaufsteiger Rasta Vechta mit einer humorlosen 104:75-Klatsche auf den Weg nach Niedersachsen schickten, kassierten die Gastgeber am gestrigen Donnerstagabend eine bittere 88:90-Niederlage gegen ZSKA Moskau. Moskaus Witali Fridzon besiegelte aus der Mitteldistanz parallel zum Buzzer den hauchdünnen Sieg der Russen mit dem letzten Wurf, einem aus Jenaer Sicht - leider - bestens bekannten Finish. Entsprechend motiviert werden sich die in der Liga noch ungeschlagenen Regnitzstädter am Sonntag den Frust aus der Jacke spielen wollen, entsprechend aufmerksam und fokussiert gilt es für das Team von Science City Jena dagegenzuhalten. Schließlich muss jede Partie – auch wenn das Phrasen-Schwein laut quiekt - erst absolviert werden, bevor mit der Schlusssirene der Sieger ermittelt ist.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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