Science City Jena

Eisbären krallen sich in Jena verdient Sieg und Punkte

TheBloob am 24.11.2016 um 22:14

Mit einer gehörigen Portion Galgenhumor könnte man nach der 71:91-Niederlage von Science City Jena gegen die Eisbären Bremerhaven kurz aufatmen und sagen „endlich mal keine knappe Niederlage“. Dass das vor 2240 Zuschauern stattfindende Duell gegen die Nordlichter am Ende so deutlich ausfiel war unterdessen mehreren Gegebenheiten geschuldet. Neben dem mit 44:25 klar an die Nordseestädter gehenden Rebound-Duell gehörte die starke Offensiv-Abteilung der Gäste zu den ausschlaggebenden Faktoren, die Jenas fünfte Heimniederlage besiegelte. So bildeten Quincy Diggs (21 Punkte), Evan Smortrycz (20) und Jordan Hulls (17) gleich drei gefährliche Speerspitzen, die aus Sicht der Saalestädter nicht in den Griff zu bekommen waren.

Nachdem die Eisbären das erste Viertel mit 25:21 zu ihren Gunsten entscheiden konnten, zwischenzeitlich durch einen Dreier von Quincy Diggs bereits auf 19:9 (5.) enteilt waren, nutzte Bremerhaven auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte immer wieder Lücken in der Verteidigung der Saalestädter, um sich bis zur Halbzeitsirene auf 55:42 abzusetzen. Weder offensiv noch defensiv einen entsprechenden Rhythmus findend, bemühten sich die Saalestädter zwar um Kurskorrektur, blieben jedoch in ihren Ansätzen stecken und auf dem Parkett häufig nur zweiter Sieger.

Nachdem sich der Vorsprung der Gäste mit Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit im zweistelligen Bereich eingependelt hatte, sorgten zwei Distanzwürfe von Ivan Elliott und Jordan Hulls zum zwischenzeitlichen 71:49 (26.) für die mentale Handkante im Jenaer Spiel. Die anschließende taktische Auszeit von Trainer Björn Harmsen konnte den Offensivdrang der Nordseestädter nicht brechen. Nachdem Science City Jena kurzzeitig auf unter 20 Punkte Rückstand verkürzen konnte, sorgte ausgerechnet der ehemalige Jenaer Lars Wendt 1,6 Sekunden vor Ablauf der Viertelsirene durch seinen Korb für das 76:55 nach Ende des dritten Spielabschnitts.

Auch im Schlussabschnitt gelang es den Thüringern nicht, den Spielfluss der Gäste nachhaltig zu stören. Dies nutzte das Team von Sebastian Machowski um in der 34. Minute durch einen Dreier von Hulls zum 86:61 die höchste Führung des Spiels herauszuwerfen. In der verbleibenden Spielzeit gelang es Science City Jena zwar noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, am verdienten Sieg der Eisbären änderte das abschließend von den Jenaern mit 16:15 gewonnene Viertel freilich nichts mehr.

Statement von Gäste-Coach Sebastian Machowski: Riesen Kompliment an meine Mannschaft für diese Leistung heute bei einem starken Gegner. Vor dem Spiel hätte ich nicht an einen Sieg mit 20 Punkten Differenz geglaubt. Ich bin glücklich und stolz auf mein Team, möchte mit Evan Smotrycz einen Akteur herausheben, der mit einer super Verteidigung überzeugen konnte.

Statement von Jenas Trainer Björn Harmsen: Glückwunsch an Sebastian und seine Mannschaft. Wir hatten vor der Begegnung bereits gesagt, dass Bremerhaven wenn sie 90 Punkte machen, fast jedes Spiel gewinnen werden. Wir waren heute nicht in der Lage die Ballbewegung und das Teamspiel der Eisbären zu stoppen. Dennoch brauchen wir den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern müssen versuchen den Ärger das heutige Spiel in die Vorbereitung für das Duell am Sonntag gegen Würzburg mitnehmen.

SCJ: Knight 13, Jenkins 11, Bernard 11, McElroy 9, Clay 8, Schmidt 6, Wolf 5, Reyes-Napoles 4, Frease 2, Haukohl 2 - Mackeldanz (DNP)


Pressemitteilung: Science City Jena 



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