Science City Jena

Basketball-Jena geht am Mittwochabend auf Eisbärenjagd

25shooter am 23.11.2016 um 15:36

An einem ungewöhnlichen Tag zu einer ungewöhnlichen Zeit begeben sich die Erstliga-Basketballer von Science City Jena auf die Jagd nach Eisbären und Punkten. Das Team von Trainer Björn Harmsen empfängt die Bremerhavener Raubtiere am Mittwochabend um 20.30 Uhr in der Sparkassen-Arena, will den wichtigen 97:86-Sieg am letzten Sonntag in Braunschweig mit einem weiteren Erfolg vergolden. Während die Saalestädter nach vier vergeblichen Anläufen gegen Playoff-Teams oder Titelanwärter auf heimischen Parkett noch sieglos sind, ihre sechs Pluszähler ausnahmslos in fremden Hallen holten, peilt Jena gegen die Nordlichter den langersehnten ersten Heimsieg an. Im zurückliegenden Zweitliga-Spieljahr gänzlich ohne Niederlage geblieben, zeigte sich in den bisherigen Auftritten von Science City, dass nach dem Aufstieg in die Beletage des deutschen Basketballs die Trauben deutlich höher hängen. Während bislang mit ALBA Berlin, Bayreuth, Bonn und Ulm stärkere Teams mit ambitionierten Zielen zu Gast waren, die Thüringer ausnahmslos als Außenseiter ins Rennen gingen, stellt sich mit den Nordseestädtern nun ein Gegner vor, der zur unteren Hälfte der Tabelle zählt.

„Bremerhaven ist mit Sicherheit ein Team, dass um die Playoff-Plätze kämpfen kann“, sagt Jenas Coach Björn Harmsen vor dem Duell gegen die Eisbären. „Sie verfügen über ein relativ hohes Budget, hatten in der letzten Saison ein schwieriges Jahr zu überstehen. Von der sportlichen Seite haben sie sich unter dem erfahrenen Trainer Sebastian Machowski wieder ganz gut gefangen. Unser Kontrahent punktet sehr ausgeglichen, darf auf einen tiefen Kader bauen, der schnell spielt und hochprozentig aus der Distanz abschließen kann“, so Harmsen.

Besagter Sebastian Machowski trug bereits das Trikot der Jenaer Korbjäger. In der Saison 2004/2005 half er den damals von Verletzungen geplagten erdgas baskets Jena als „Notnagel“ aus, spielte bei einem wichtigen Sieg gegen ratiopharm Ulm das Zünglein an der Waage. Nachdem die Baden-Württemberger in Jena-Lobeda knapp unterlagen, stieg am Ende Nürnberg in die BBL auf. Auf ähnliche Schützenhilfe kann das Harmsen-Team am Mittwochabend jedoch nicht vertrauen. Vielmehr wird der Kader der Nordlichter darauf brennen, dem ebenfalls am Sonntag erkämpften 97:92-Sieg nach Verlängerung gegen Oldenburg Nummer Zwei folgen zu lassen. Mit dabei bei den Eisbären befindet sich mit Lars Wendt ein an der Saale bekanntes Gesicht, dass in den zurückliegenden drei Spieljahren für die Ostthüringer auflief, bevor sich im Sommer die Wege trennten. „Ich freue mich auf dieses Spiel, auf Jena und viele Leute, die ich wiedersehen werde“, sagt Lars Wendt vor der gut sechsstündigen Anfahrt vom Elbe-Weser-Dreieck nach Ostthüringen. „Ich denke, dass wir mit einem interessanten Spiel rechnen können. Beide Teams sind Tabellennachbarn, Science City und wir haben die jeweils das letzte Spiele gewonnen. Insofern starten wir und Jena mit einem positiven Erlebnis in das Duell, in dem wir am Ende hoffentlich die Nase vorn haben werden“, hofft Wendt für sein neues Team.

Ganz andere Pläne verfolgen erwartungsgemäß die Erstliga-Riesen von der Saale. „Wir dürfen uns keine dummen Ballverluste erlauben, müssen aufpassen, dass wir Bremerhaven nicht ins Laufen kommen lassen und müssen darauf achten, dass wir die Distanzschützen der Gäste unter Kontrolle kriegen“, so Harmsen. „Bremerhaven, und das ist in keinster Weise despektierlich gemeint, gehört zu den Teams, die man zuhause schlagen muss, wenn man die Klasse halten möchte. Insofern kann man, bei aller Qualität der Gäste, durchaus von einem Pflichtsieg sprechen“, nimmt Harmsen hinsichtlich der Jenaer Zielstellung am Mittwochabend sein eigenes Team in die Pflicht.

 

Pressemitteilung: Science City Jena



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