Giessen46ers
Zwei schwere Brocken für die 46ers
_Tigger am 01.01.2005 um 18:02
Das Jahr 2005 hält für die Gießen46ers gleich zwei richtig schwere Brocken bereit. Am morgigen Sonntag (17:00 Uhr) steht das Auswärtsspiel beim amtierenden Vizemeister in Bamberg an, am darauf folgenden Samstag empfängt man in der Sporthalle Ost den aktuellen Tabellenführer, die Domstädter von RheinEnergie Köln. Zwei Spiele also, in denen die Mannen um Cheftrainer Stefan Koch nicht unbedingt damit rechnen dürfen, mit einem doppelten Punktgewinn in der Tasche vom Parkett gehen zu können.
Im Wissen um die kommenden schweren Aufgaben hatte der 88:77-Erfolg gegen die EnBW Ludwigsburg am vorletzten Tag des alten Jahres eine umso wichtigere Bedeutung. Mit einer über den eigenen Erwartungen liegenden Ausbeute von 14:12-Punkten aus den ersten 13 Saisonspielen können die 46ers im Bamberger Forum vollkommen unbeschwert den Versuch unternehmen, ihre Außenseiterchance zu nutzen.
Der letzte Gießener Meisterschaftserfolg in Bamberg liegt fast fünf Jahre zurück. Am 16. April des Jahres 2000 sicherten sich die Mittelhessen in den Pre-Play-Offs mit einem 81:60-Auswärtssieg den Einzug in das Viertelfinale, nachdem sie zwei Tage zuvor schon Partie eins an der Lahn mit 86:73 für sich entschieden hatten. Seit diesem Zeitpunkt endeten die Auftritte bei den Oberfranken zwar immer mit einer Gießener Niederlage, die Partien waren jedoch stets heiß umkämpft.
Wenn das Team um Kapitän Florian Hartenstein an die zuletzt gezeigten Darbietungen anknüpfen kann und sich von der knüppelharten Verteidigung des besten Defense-Teams der Liga (im Schnitt kassiert Bamberg nur 70 Punkte pro Spiel, Gießen 75) nicht zu sehr aus dem Konzept bringen lässt, spricht einiges dafür, dass die Zuschauer auch diesmal ein lange Zeit offenes Spiel zu sehen bekommen. In der Vorbereitung kassierte man zwar zwei Niederlagen gegen die Truppe um den schwer zu kontrollierenden und reboundstarken Center Chris Ensminger (zwölf Punkte und zwölf Rebounds im Schnitt), "Gunman" Hurl Beechum (15,8 Punkte im Schnitt, er feuert pro Spiel in der Regel zehn Mal aus der Dreipunktdistanz ab und traf bislang 46 von 126 Dreiern, Schnitt: 36,5%) und dem aus Braunschweig gekommenen US-Guard Demond Mallet (17,8 Punkte, Dreierquote: 36%), zumindest beim 76:79 im Forum eine Woche vor dem Saisonstart zeigte man aber zumindest in der ersten Halbzeit, dass man sich vor der von Dirk Bauermann gecoachten GHP-Truppe nicht verstecken muss.
Da sich die Gastgeber im personellen Bereich Anfang Dezember sogar noch einmal verstärken konnten (nach einem missglückten Engagement in Griechenland kehrte der holländische 2,11m-Hüne Mike Nahar für vorerst zwei Monate an seine alte Wirkungsstätte zurück) und auch der lettische Power Forward Uvis Helmanis nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause in den letzten beiden Spielen wieder kurz eingesetzt werden konnte, gehen die Bamberger sicher favorisiert in die Partie.
Chancenlos sind die 46ers jedoch keinesfalls. Der Umstand, dass die GHPler vor eigenem Publikum zuletzt schwächelten und drei ihrer vier letzten Heimspiele verloren geben mussten, sollte den Gießenern zusätzlich Mut machen. In der Zehn-Jahres-Bilanz haben die Korbjäger von der Lahn übrigens leicht die Nase vorn. Seit der Saison 1994/95 gewann Gießen 13 der direkten Aufeinandertreffen, während Bamberg zwölf Mal erfolgreich war.
Presseinfo: Gießen46ers (Thorsten Alver)
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Im Wissen um die kommenden schweren Aufgaben hatte der 88:77-Erfolg gegen die EnBW Ludwigsburg am vorletzten Tag des alten Jahres eine umso wichtigere Bedeutung. Mit einer über den eigenen Erwartungen liegenden Ausbeute von 14:12-Punkten aus den ersten 13 Saisonspielen können die 46ers im Bamberger Forum vollkommen unbeschwert den Versuch unternehmen, ihre Außenseiterchance zu nutzen.
Der letzte Gießener Meisterschaftserfolg in Bamberg liegt fast fünf Jahre zurück. Am 16. April des Jahres 2000 sicherten sich die Mittelhessen in den Pre-Play-Offs mit einem 81:60-Auswärtssieg den Einzug in das Viertelfinale, nachdem sie zwei Tage zuvor schon Partie eins an der Lahn mit 86:73 für sich entschieden hatten. Seit diesem Zeitpunkt endeten die Auftritte bei den Oberfranken zwar immer mit einer Gießener Niederlage, die Partien waren jedoch stets heiß umkämpft.
Wenn das Team um Kapitän Florian Hartenstein an die zuletzt gezeigten Darbietungen anknüpfen kann und sich von der knüppelharten Verteidigung des besten Defense-Teams der Liga (im Schnitt kassiert Bamberg nur 70 Punkte pro Spiel, Gießen 75) nicht zu sehr aus dem Konzept bringen lässt, spricht einiges dafür, dass die Zuschauer auch diesmal ein lange Zeit offenes Spiel zu sehen bekommen. In der Vorbereitung kassierte man zwar zwei Niederlagen gegen die Truppe um den schwer zu kontrollierenden und reboundstarken Center Chris Ensminger (zwölf Punkte und zwölf Rebounds im Schnitt), "Gunman" Hurl Beechum (15,8 Punkte im Schnitt, er feuert pro Spiel in der Regel zehn Mal aus der Dreipunktdistanz ab und traf bislang 46 von 126 Dreiern, Schnitt: 36,5%) und dem aus Braunschweig gekommenen US-Guard Demond Mallet (17,8 Punkte, Dreierquote: 36%), zumindest beim 76:79 im Forum eine Woche vor dem Saisonstart zeigte man aber zumindest in der ersten Halbzeit, dass man sich vor der von Dirk Bauermann gecoachten GHP-Truppe nicht verstecken muss.
Da sich die Gastgeber im personellen Bereich Anfang Dezember sogar noch einmal verstärken konnten (nach einem missglückten Engagement in Griechenland kehrte der holländische 2,11m-Hüne Mike Nahar für vorerst zwei Monate an seine alte Wirkungsstätte zurück) und auch der lettische Power Forward Uvis Helmanis nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause in den letzten beiden Spielen wieder kurz eingesetzt werden konnte, gehen die Bamberger sicher favorisiert in die Partie.
Chancenlos sind die 46ers jedoch keinesfalls. Der Umstand, dass die GHPler vor eigenem Publikum zuletzt schwächelten und drei ihrer vier letzten Heimspiele verloren geben mussten, sollte den Gießenern zusätzlich Mut machen. In der Zehn-Jahres-Bilanz haben die Korbjäger von der Lahn übrigens leicht die Nase vorn. Seit der Saison 1994/95 gewann Gießen 13 der direkten Aufeinandertreffen, während Bamberg zwölf Mal erfolgreich war.
Presseinfo: Gießen46ers (Thorsten Alver)
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